Gemüse vorziehen, Bäume schneiden oder Laub rechen – im Garten gibt es das ganze Jahr etwas zu tun, denn die Natur ist im ständigen Wandel. Unser Gartenkalender verschafft dir einen Überblick und zeigt, in welchem Monat welche Gartenarbeit ansteht.
Die meiste Gartenarbeit steht im Frühling und Herbst an. Doch auch im Sommer warten draussen wichtige Aufgaben auf dich: Du musst Pflanzen richtig giessen, kannst Nützlinge im Garten ansiedeln sowie Gemüse und Blumen mit natürlichem Dünger versorgen. Und in der kalten Jahreszeit, wenn die meisten Pflanzen sich zurückgezogen haben, kannst du Vögeln im Garten Futterstellen anbieten oder Gemüse auf der Fensterbank vorziehen.
Die Frühlingsmonate März, April und Mai nutzt du, um Vorbereitungen für einen grünen, blühenden Garten im Sommer zu treffen. Nun kannst du Gemüse aussähen, Beeren und Blumenzwiebeln pflanzen und Obstbäume von alten Früchten befreien.
Im März startet der Gartenkalender in die neue Saison. Jetzt ist die richtige Zeit, um Beete vorzubereiten, den Boden zu lockern, Kompost einzuarbeiten und die ersten robusten Gemüsearten auszusäen. Wer den Garten im März gut plant, schafft beste Voraussetzungen für gesundes Wachstum, eine frühe Ernte und starke Pflanzen. Auch Hochbeete, Kräuterbeete und erste Voranzuchten auf der Fensterbank oder im Gewächshaus stehen jetzt im Fokus. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf Obstbäume, Beerensträucher und Stauden, die nach dem Winter Pflege brauchen. Mit den passenden Arbeiten im März gelingt ein nachhaltiger, produktiver und naturnaher Start ins Gartenjahr. Besonders wichtig sind jetzt gute Planung, passende Schutzmassnahmen und ein behutsamer Saisonbeginn.
Der April bringt spürbar mehr Leben in den Garten und macht den Gartenkalender besonders abwechslungsreich. Jetzt können viele Beete vorbereitet, erste Jungpflanzen gesetzt und robuste Sorten direkt ausgesät werden. Gleichzeitig wechseln warme Sonnentage oft noch mit kühlen Nächten, weshalb der Garten im April Aufmerksamkeit und etwas Flexibilität braucht. Gemüsebeete, Kräuter, Beerensträucher und Zierpflanzen profitieren jetzt von guter Bodenpflege, regelmässigem Giessen und einem sinnvollen Pflanzenschutz. Auch Mulchen, Pikieren und das Planen weiterer Aussaaten gehören zu den wichtigen Aufgaben. Wer im April gezielt arbeitet, legt die Basis für eine reiche Ernte und einen gesunden, nachhaltigen Garten.
Im Mai wird der Garten richtig aktiv: Vieles wächst nun schnell, Beete füllen sich sichtbar und der Gartenkalender erreicht eine der wichtigsten Phasen im Jahr. Nach den letzten kalten Nächten können zahlreiche Gemüse-, Kräuter- und Blumenarten ins Freiland ziehen oder direkt gesät werden. Gleichzeitig lohnt es sich, den Garten im Mai gut zu beobachten, denn Wasserbedarf, Unkrautdruck und Schädlingskontrolle nehmen jetzt spürbar zu. Auch Rankhilfen, Mulchschichten und eine ausgewogene Bodenpflege helfen dabei, junge Pflanzen stark zu etablieren. Wer im Mai Schritt für Schritt vorgeht, schafft beste Bedingungen für gesundes Wachstum, eine lange Erntesaison und nachhaltiges Gärtnern mit Freude.
Im Sommer beginnt es im Garten zu blühen, rote Beeren wie Himbeeren und Johannisbeeren werden reif und du kannst dich über einiges im Frühjahr gepflanztes Gemüse freuen. Damit deine Blumen und das eigene Gemüse an heissen Tagen nicht vertrocknen, ist es zudem entscheidend, richtig zu giessen und Vorkehrungen gegen Hitze zu treffen wie Mulch auf den Beeten zu verteilen.
Im Juni zeigt sich der Garten von seiner produktiven Seite: Pflanzen wachsen kraftvoll, erste Ernten beginnen und viele Kulturen brauchen jetzt regelmässige Pflege. Im Gartenkalender ist der Juni der Monat, in dem Giessen, Mulchen, Düngen und das laufende Beobachten besonders wichtig werden. Wer den Garten im Juni gut betreut, unterstützt gesundes Wachstum bei Gemüse, Kräutern, Beeren und Blumen und beugt Stress durch Hitze oder Trockenheit vor. Gleichzeitig ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Nachsaaten, damit die Beete den ganzen Sommer über genutzt werden können. Auch das Ausgeizen, Anbinden und Auslichten einzelner Pflanzen sorgt für mehr Ertrag. So bleibt der Garten vital, ausgewogen und nachhaltig bewirtschaftet.
Der Juli ist ein Hochsommermonat voller Fülle, Ernte und intensiver Gartenpflege. Im Gartenkalender steht jetzt vor allem im Mittelpunkt, was Pflanzen bei Wärme und Trockenheit brauchen: gleichmässiges Giessen, Mulchen und ein wachsamer Blick auf Schädlinge, Krankheiten und ausgelaugte Böden. Gleichzeitig belohnt der Garten im Juli mit frischem Gemüse, Kräutern, Beeren und ersten Obstsorten. Wer regelmässig erntet, fördert oft sogar neue Blüten und weiteren Ertrag. Auch freie Flächen lassen sich jetzt sinnvoll für Folgesaaten und spätere Kulturen nutzen. Mit einer guten Balance aus Ernten, Pflegen und Nachsäen bleibt der Garten im Juli gesund, produktiv und nachhaltig in Bewegung. So lassen sich Sommerernte, Bodengesundheit und Gartenfreude langfristig sichern.
Im August verbindet der Gartenkalender reiche Ernte mit vorausschauender Planung für den Spätsommer und Herbst. Viele Gemüsearten, Kräuter, Beeren und Obstsorten sind jetzt erntereif, gleichzeitig können freie Beete erneut genutzt werden. Wer den Garten im August bewusst pflegt, hält ihn auch bei Hitze, Trockenphasen und starkem Wachstum in Balance. Regelmässiges Giessen, Mulchen, Rückschnitt und das Entfernen abgeernteter Pflanzen schaffen Platz und fördern die Gesundheit des Bodens. Jetzt ist ausserdem eine gute Zeit für Nachsaaten, Gründüngung und die Vorbereitung auf kühlere Wochen. So bleibt der Garten nicht nur ertragreich, sondern auch nachhaltig, lebendig und bis in den Herbst hinein optimal genutzt.
Herbstzeit ist Erntezeit. Kürbisse, Äpfel, Zwetschgen & Co. sind jetzt essreif und können in der Küche zu feinen Konfitüren, Chutneys oder Kompott verarbeitet werden. Nun ist zudem die Zeit, die Beete für den Winter vorzubereiten – etwa durch Mulchen mit Herbstlaub. Was du nun im Garten tun kannst, erfährst du hier:
Im September verändert sich der Rhythmus im Garten spürbar: Die grosse Sommerfülle geht langsam in die Herbstsaison über. Im Gartenkalender ist jetzt die richtige Zeit, um weiterhin zu ernten, Beete aufzuräumen und zugleich neue Kulturen für die kühleren Monate einzuplanen. Der Garten im September profitiert von gezielter Pflege, denn warme Tage und feuchtere Nächte beeinflussen Wachstum, Reife und Pflanzengesundheit. Auch Herbstsalate, Spinat, Feldsalat oder Gründüngung können jetzt eine wichtige Rolle spielen. Wer abgeerntete Flächen sinnvoll nutzt, den Boden schützt und Pflanzen rechtzeitig stärkt, schafft beste Voraussetzungen für einen ordentlichen, nachhaltigen und ertragreichen Übergang in den Herbst.
Der Oktober bringt Ruhe in den Garten, ist im Gartenkalender aber weiterhin ein wichtiger Arbeitsmonat. Jetzt geht es darum, letzte Ernten einzuholen, Beete winterfest zu machen und den Boden für die kommende Saison zu pflegen. Der Garten im Oktober profitiert besonders von Mulch, Kompost und einer sorgfältigen Struktur, damit Nährstoffe erhalten bleiben und das Bodenleben geschützt wird. Auch das Pflanzen von Knoblauch, Blumenzwiebeln, Stauden oder Gehölzen kann jetzt sinnvoll sein. Gleichzeitig lohnt es sich, empfindliche Kulturen zu schützen und Geräte sowie Materialien für den Winter vorzubereiten. Wer im Oktober aufmerksam arbeitet, sorgt für einen gesunden, nachhaltigen Garten und schafft eine starke Basis für das nächste Gartenjahr.
Im November kehrt im Garten deutlich mehr Ruhe ein, doch ganz abgeschlossen ist die Saison noch nicht. Im Gartenkalender steht jetzt die Vorbereitung auf den Winter im Vordergrund: letzte Beete räumen, empfindliche Pflanzen schützen und den Boden möglichst bedeckt halten. Der Garten im November profitiert von Laub, Mulch oder Kompost, weil diese Schichten Feuchtigkeit regulieren, das Bodenleben fördern und vor Kälte schützen. Auch Obstbäume, Beerensträucher und mehrjährige Kräuter können jetzt noch gepflegt oder kontrolliert werden. Wer Wasserstellen, Werkzeuge und Kübelpflanzen rechtzeitig im Blick hat, verhindert Frostschäden und spart später Aufwand. So bleibt der Garten auch im November nachhaltig, gepflegt und naturnah unterstützt.
Der Dezember ist im Gartenkalender ein ruhiger Monat, der vor allem Beobachtung, Schutz und Planung in den Mittelpunkt rückt. Während viele Beete pausieren, lohnt es sich, den Garten im Dezember winterfest zu halten und empfindliche Pflanzen, Töpfe, Geräte sowie Wasserstellen regelmässig zu kontrollieren. Schnee, Frost und Nässe können je nach Lage eine Herausforderung sein, gleichzeitig bieten sie wertvolle Ruhephasen für Boden und Pflanzen. Wer jetzt Mulchschichten überprüft, gelagertes Erntegut kontrolliert und den Garten nicht unnötig stört, unterstützt natürliche Prozesse auf nachhaltige Weise. Auch die Planung für Aussaaten, Fruchtfolge und neue Projekte im kommenden Jahr beginnt jetzt – ideal für einen entspannten und gut vorbereiteten Saisonstart.
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