Rüben, Rettich & Co: Jetzt ist Erntezeit für Wurzelgemüse

Nachhaltig und gesund leben, das heisst auch, regionale und saisonale Lebensmittel auf den Tisch bringen. Im Herbst und Winter sind neben verschiedenen Kohlsorten insbesondere köstliche frische Wurzeln und Knollen aktuell. Die Erntezeit für diese Gemüse beginnt Ende Oktober.

Herbst und Winter ist die Erntezeit für Wurzelgemüse
Auch im Winter gibt es gesundes aus dem Garten: Die Erntezeit für das Wurzelgemüse beginnt ab dem Oktober. Foto © iStock / Thinkstock
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In den alten Zeiten wussten die Menschen das nahrhafte, kältetolerante und haltbare Wurzelgemüse als winterliches Grundnahrungsmittel zu schätzen. Schön, dass heute von Biobauernhöfen, Hobbygärtner und Wildpflanzensammler auch halb vergessene Sorten wiederentdeckt werden. Nicht nur Karotten, Sellerie und Rote Beete, sondern auch Schwarzwurzeln, Topinambur, Pastinake oder so seltene Wurzelgemüse wie Knollenziest, Zuckerwurzel oder Erdkastanie haben unsere Aufmerksamkeit verdient.

Leckere Rezepte mit Wintergemüse

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Schnell und einfach: Gebratener Rotkabis als Beilage

Rotkabis als gebratene Beilage

Zutaten: 1 Rotkabis, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Zwiebel, etwas Salz, optional: 1 Apfel Zubereitung: 1. Rotkabis vierteln, raffeln und etwas salzen. 2. Knoblauch und Zwiebel zerkleinern und in etwas Olivenöl andünsten. 3. Geraffelten Kabis in die Bratpfanne geben und alles gut durchbraten. Tipp: Wer es gerne etwas süsser mag, kann zusätzlich einen Apfel oder eine Orange würfeln und mit dem Kabis in der Pfanne glasieren. Foto: © Bartosz Luczak / iStock / Getty Images Plus

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Herbst macht Lust auf vitaminreiche Wurzelgemüse

Die äusserlich unscheinbaren Wurzeln und Knollen haben es in sich: Nicht nur, dass sie unter ihrer erdigen Hülle oft knallige Farben verbergen, deren Tiefrot, Gelb und Orange herbst- und winterliche Wohlfühlgerichte auch zu einem Augenschmaus machen. Wurzelgemüse sind vitamin- und mineralstoffreich und bereichern die Küche durch ganz überraschende, delikate Geschmackserlebnisse.

Wenn du Karotten oder trendige rare Wurzelgemüse in deinem Garten angebaut hast, beginnt Ende Oktober bis Anfang November die Erntezeit für das Gemüse. Für den täglichen Bedarf kannst du natürlich schon früher ernten, aber da Wurzelgemüse auch im Oktober noch wächst und die ersten leichten Nachtfröste garantiert ohne Schaden übersteht, solltest du mit der eigentlichen Ernte noch so lange warten.

Erntezeit für diese Gemüse ist fast den ganzen Winter lang

Bei vielen Wurzelgemüsesorten lohnt es sich auch, eine kleine Menge sogar nach der hauptsächlichen Erntezeit noch in der Erde zu lassen. Wenn du das Wurzelgemüse bei Frostbeginn mit Vlies oder einer dicken Laubschicht abdeckst, können Karotten, Winterrettiche, Rote Beete und Pastinaken es im Beet noch eine Weile aushalten und ihre Vitamine sogar besser konservieren als im Keller. Komplett frostresistent sind Meerrettich, Topinambur und Schwarzwurzeln. Die Erntezeit für diese Gemüse dauert bis zum Frühjahr.

Ist der Erntetag gekommen, lockerst du am besten den Boden mit einer Grabegabel, damit du die (hoffentlich recht stattlichen) Rüben, Wurzeln und Rettiche leichter am Grün herausziehen können. Drehst oder schneidest du das Kraut ein Stückchen über dem Kopf ab und lagerst nur einwandfreie, ausgereifte Exemplare ein. Der Rest wird zeitnah verbraucht.

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