Die Schweiz und ihre Nachbarn wollen bis 2035 CO2-freien Strom

19.12.23 - Deutschland speiste 2023 zum ersten Mal die Hälfte seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Bis 2035 sollen es sogar 100 Prozent sein. Dieses Ziel hat sich die Bundesregierung gemeinsam mit der Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden gesteckt.

Anlage mit Solarpanels – hinten dran Windkraftanlagen
Erneuerbare sind nicht mehr nur die Zukunft, sondern das «Jetzt».© Blue Planet Studio / iStock / Getty Images
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Deutschland hat 2023 einen bemerkenswerten Meilenstein erzielt: Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) berichtet, deckten erneuerbare Quellen erstmals mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs. Die Hochrechnungen des BDEW zeigen, dass der Anteil erneuerbarer Energien im Vergleich zum Vorjahr damit um fünf Prozentpunkte gestiegen ist.

Komplette Strom-Dekarbonisierung bis 2035

Parallel zu diesen positiven Entwicklungen haben sich die Penta-Länder – Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und die Schweiz – weitere ambitionierte Ziele im Bezug auf Erneuerbare gesetzt: Eine komplett CO2-neutrale Stromproduktion bis 2035.

Was ist das Penta-Forum?

Das Penta-Forum ist eine Plattform für freiwillige, grenzüberschreitende Kooperation und konzentriert sich auf die Entwicklung des Stromsektors in Europa. Zukünftig wird es sich zusätzlich verstärkt mit der Energiesystem-Transformation und der Förderung von Wasserstoff im Markt beschäftigen.

In einer gemeinsamen Erklärung, die auf dem Pentalateralen Energieforum in Brüssel formuliert wurde, bekennen sich die Länder unter anderem für die Förderung von Energieeffizienz und den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Alle weiteren Leitlinien können in der offiziellen Mitteilung des UVEK (Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) nachgelesen werden.

– Erstellt von Irene mit Unterstützung von KI

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