Zwetschgen einkochen: So einfach verlängerst du die Saison

Hol dir den Sommer in den Vorratsschrank! Mit unserem Rezept kannst du ganz einfach selber Zwetschgen einkochen und die leckeren Früchte auch im Winter geniessen.

Zwetschgen einkochen
Das Rezept, um Früchte einzukochen, geht ganz leicht! Foto © Mariha-kitchen/ iStock / Getty Images Plus
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Trauerst du auch immer den saftigen, aromatischen Früchten nach, wenn die Zwetschgen-Saison vorbei ist? Das muss eigentlich gar nicht sein, denn das Steinobst kannst du ganz einfach das ganze Jahr über naschen.

Die Lösung heisst: Zwetschgen einkochen – und das ist im Handumdrehen gemacht! Zudem schmecken die eingekochten Zwetschgen dank feinen Gewürzen wie Zimt und Vanille fast genauso lecker wie die frischen. 

Geniessen kannst du sie pur, aber zum Beispiel auch zu Joghurt, Milchreis oder Pancakes.

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ein Glas mit eingekochten Aprikosen drin

Auch für Aprikosen kannst du dasselbe Rezept anwenden – oder sie beim Einkochen mit Zwetschgen kombinieren.

© Liudmyla Yaremenko / iStock / Getty Images

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Mit unserem Rezept kannst du ganz einfach Zwetschgen oder Pflaumen einkochen und das Steinobst haltbar machen. 

Zwetschgen einkochen – das Rezept

Bevor du Obst wie Zwetschgen oder Pflaumen einkochst, solltest du zwei Dinge beachten:

  1. Verwende zum Einmachen unbedingt saubere Gläser. Richtig gut eignen sich Twist-off-Gläser oder klassische Einmachgläser mit Gummiband. Hier erfährst du, wie du Gläser sterilisieren kannst.
  2. Achte darauf, dass auch das Obst, das du verwenden möchtest, keine faulen Stellen oder Schäden von Maden aufweist. Um weniger Zucker zu brauchen, solltest du möglichst reife Früchte verarbeiten.

Zutaten

  • 1 kg frische Zwetschgen
  • 300 g braunen Zucker oder Kandiszucker (zur Orientierung)
  • 1 L Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanillestange, ausgekratzt
  • 3 Einmachgläser à 5 dl

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
  2. Die halbierten Früchte mit der Schnittseite nach unten dicht in die vorbereiteten Gläser einfüllen.
  3. Wasser mit Zucker, Zimt und Vanille aufkochen und etwa 5 Minuten kochen lassen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst.
  4. Vanille- und Zimtstange herausfischen und beide in 3 Teile schneiden. Jeweils einen Teil in die 3 Gläser stecken.
  5. Das abgekühlte Zuckerwasser einfüllen, sodass die Zwetschgen vollständig bedeckt sind. Das Wasser sollte 1 bis 2 cm unter dem Glasrand enden. 
  6. Die Deckel luftdicht verschliessen.
  7. Stelle nun die Gläser in einen grossen Topf und fülle ihn mit Wasser. Die Gläser sollten etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen.
  8. Im kochenden Wasser etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  9. Dann die Gläser auskühlen lassen.

Alternative: Einkochen im Backofen

Statt im Topf kannst du Früchte auch im Backofen einkochen. Stelle die Gläser in eine Auflaufform und fülle sie mit Wasser. Die Gläser sollten etwa 2 cm tief drin stehen. Erhitze den Ofen auf 80 Grad und lass die Gläser etwa 30 Minuten drin.

3 Tipps für leckere Varianten

  • Ersetze das Wasser im Rezept durch Wein: Warme Rotwein-Zwetschgen passen richtig gut zu selbstgemachter Glace oder zu Kuchen!
  • Verwende andere Früchte oder kombiniere Fruchtsorten. Auch Pflaumen oder Aprikosen schmecken lecker. Übrigens: Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaumen – genauso wie zum Beispiel Mirabellen.
  • Koche die Zwetschgen süss-sauer ein: Nimm statt 1 Liter Wasser nur 2 dl, dafür noch 5 dl Rotwein und 3 dl Essig (Rotweinessig). Statt der Vanillestange verwendest du 3 Gewürznelken. Die Zubereitung bleibt gleich. 

Einkochen oder einmachen – der Unterschied

Die Begriffe «einkochen» und «einmachen» werden heute oft synonym gebraucht. Dabei gibt es einen klaren Unterschied::

  • Wer Früchte einkocht (auch: einwecken, eindünsten), füllt sie roh in ein Glas mit Zuckerwasser und macht sie haltbar, indem sie im Wasserbad erhitzt werden.
  • Beim Einmachen (auch: heiss einfüllen) von Obst werden die Früchte zuerst zusammen mit Zucker gekocht und dann heiss in Gläser gefüllt. Eingemachte Zwetschgen gibt es zum Beispiel in Form von Kompott oder Konfitüre.
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