Die besten veganen Brownies: 2 einfache Rezepte

Naschkatzen aufgepasst: Diese veganen Brownies sind nicht nur super fein, sondern auch besonders gesund und schnell zubereitet. Wir zeigen unsere zwei liebsten Rezepte.

Vegane Brownies: 2 schnelle Rezepte für saftige Schoko-Brownies
Vegane Brownies sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Foto © ASIFE / iStock / Getty Images Plus
  • 9
  • 0

Vegane Brownies gehen immer! Denn sie passen nicht nur gut zum Kaffee, sondern eignen sich wegen ihrer ballaststoffreichen Zutaten auch als gesunder Snack für Zwischendurch. Wir zeigen zwei einfache Rezepte für vegane Brownies, die im Handumdrehen gelingen und garantiert nicht nur Veganern gut schmecken.

Im Artikel:

Brownie-Rezept 1: Vegane Brownies mit Datteln

Für feine, saftige Schoko-Brownies brauchen Sie weder Zucker noch Milch oder Eier: Als Ei-Ersatz dient die Banane im Teig, ihre natürliche Süsse erhalten die Brownies dank der Datteln.

Zutaten:

  • 1 Banane (sehr reif)
  • 200 Gramm Datteln, entsteint
  • 300 ml Wasser (alternativ pflanzliche Milch wie Hafermilch oder Mandelmilch)
  • 90 Gramm Margarine
  • 60 Gramm Mehl (etwa Dinkelmehl oder Buchweizenmehl)
  • 100 Gramm gemahlene Nüsse (etwa Baumnüsse)
  • 45 Gramm Kakaopulver (ungesüsst)
  • 2 TL Backpulver
  • Optional: Baumnüsse oder Schokoraspeln zum Garnieren

Ausserdem brauchen Sie

  • einen grossen Topf
  • einen Mixer oder Pürierstab
  • ein Blech oder eine Auflaufform
  • Backpapier

Das Rezept:

Den rohen Brownie-Teig gleichmässig auf dem Blech verstreichen.
Vegan, gesund und lecker: Der rohe Brownie-Teig ist eine Versuchung wert.
  1.  Geben Sie die Datteln mit dem Wasser (oder der Pflanzenmilch) in einem grossen Topf und lassen Sie diese etwa 2 Minuten köcheln. Den Topf anschliessend vom Herd nehmen.
  2. Zerdrücken Sie die Banane mit einer Gabel zu einem feinen Mus und geben dieses zu den Datteln ins noch warme Wasser. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
  3. Anschliessend auch die Margarine in groben Stücken in den Topf geben und alles gut umrühren, bis die Margarine geschmolzen ist.
  4. Geben Sie die Mischung nun in den Mixer oder pürieren sie mit dem Pürierstab, bis eine cremige, gleichmässige Masse entstanden ist.
  5. Anschliessend das Mehl, die gemahlenen Nüsse, den Kakao und das Backpulver gut unter die Masse rühren.
  6. Legen Sie das Backblech oder die Auflaufform mit Backpapier aus und geben den Brownie-Teig hinein.
  7. Schieben Sie die veganen Brownies in den Ofen. Nach 25 bis 30 Minuten können Sie die fertigen Brownies aus dem Ofen nehmen.
  8. Lassen Sie die veganen Brownies anschliessend kurz abkühlen und schneiden Sie sie dann in kleine, rechteckige Stücke.

Tipps on Top

1 Wer die Brownies besonders saftig mag, kann sie auch nach 15 Minuten schon aus dem Ofen nehmen. Da kein Ei im Teig ist, muss der Teig nicht durchgebacken sein und ist auch roh gut bekömmlich. Deshalb gilt: Teig-Naschen erlaubt.

2 Servieren Sie die Brownies noch warm mit einer Kugel Vanille-Glace, einem frischen Chutney oder Früchtekompott. Je nach Saison bieten sich Himbeer-, Zwetschgen oder Mirabellenkompott als feine Beilage zu den veganen Brownies an.

Diese Brownies können Sie auch als Tassenkuchen servieren.
 Die veganen Schokoladen-Brownies können Sie auch als Tassenkuchen servieren. Foto © AnnaIleysh / iStock / Getty Images Plus

3 Extra-Tipp aus der Redaktion: Der vegane Teig schmeckt auch roh sehr fein. Wenn Sie Mehl und Backpulver weglassen und die übrigen Zutaten wie beschrieben vermischen, erhalten Sie eine feine, besonders schokoladige Creme, die sich bestens als Dessert eignet und etwa mit frischen Erdbeeren besonders gut schmeckt.

4 Die gesunden Brownies können Sie auch in kleinen Muffin-Förmchen backen oder als Tassenkuchen servieren. Für einen Tassenkuchen geben Sie den rohen Teig in eine feuerfeste Tasse und backen ihn etwa 15 Minuten bei 160 Grad im Ofen. Aternativ stellen Sie die Tasse mit dem Brownie-Teig für ca. 2,5 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. 

Rezept 2: Rohkost-Brownies mit Schokoglasur

Achtung – diese veganen Rohkost-Brownies haben das Potenzial, Ihr neues Lieblings-Dessert zu werden. In den saftigen Brownies mit extra viel Schokolade stecken besonders gut bekömmliche und gesunde Zutaten. Sie sind glutenfrei, ohne zusätzlichen Zucker und überzeugen mit der veganen Schokoglasur garantiert auch die Nicht-Veganer unter Ihnen.

Zutaten:

Für die Brownies

  • 150 Gramm Datteln
  • Mark einer Vanilleschote
  • 70 Gramm gemahlene Leinsamen
  • 30 Gramm Kakaopulver
  • 35 Gramm gemahlene Nüsse (etwa Baumnüsse oder Haselnüsse)
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur

  • 80 Gramm Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup oder Reissirup)
  • 20 Gramm Kakaopulver
  • 2 EL Nussmus (etwa Erdnuss- oder Mandelmus)

Ausserdem brauchen Sie

  • eine grosse Schüssel
  • einen Mixer oder Pürierstab
  • eine flache Kuchen- oder Auflaufform
  • Backpapier

Und so gelingt’s:

  1. Geben Sie alle trockenen Zutaten zusammen mit den Datteln und der Vanille in den Mixer oder pürieren Sie die Zutaten mit dem Pürierstab, bis eine homogene, klebrige Masse entsteht.
  2. Legen Sie die Kuchen- oder Auflaufform mit Backpapier aus und drücken Sie den Teig hinein.
  3. Anschliessend vermischen Sie alle Zutaten für die Glasur und streichen die Schokoladencreme auf die Brownies.
  4. Stellen Sie die Form mit den veganen Brownies für ein bis zwei Stunden ins Gefrierfach und bewahren Sie diese anschliessend im Kühlschrank auf.

Rezept-Variante

Da die Glasur sehr süss ist, gibt's hier noch eine Variante für ein cremiges, weniger süsses Topping. Dafür brauchen Sie:

  • 60 ml Hafermilch
  • 175 Gramm dunkle Schokolade (vegan)
  • 25 Gramm Kokosöl
  • 35 Gramm Puderzucker

Zubereitung:

  1. Erwärmen Sie die Hafermilch in einem kleinen Topf – sie sollte nicht kochen.
  2. Geben Sie die Schokolade und das Kokosöl in die Pflanzenmilch und lösen sie unter Rühren auf, bis die geschmolzene Schokolade sind ganz mit der Milch vermischt hat.
  3. Anschliessend den Topf vom Herd nehmen, den Puderzucker in die Masse sieben und ebenfalls gut unterrühren.
  4. Lassen Sie die Creme kurz abkühlen und stellen Sie diese  anschliessend für 15 Minuten ins Eisfach.
  5. Sobald die Creme streichfest ist, streichen Sie sie auf die gekühlten Brownies und stellen diese in den Kühlschrank.

Tipp: Nehmen Sie die Brownies 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.

Facts zu den gesunden Zutaten

Sie naschen gerne, legen aber Wert auf eine gesunde, vegane Ernährung? Dann sind die oben genannten Brownie-Rezepte genau das Richtige. Von Baumnüssen über Leinsamen und ungesüssten Kakao enthalten die Zutaten viele wertvolle Ballaststoffe und gesunde Fette.

Baumnüsse

Baumnüsse sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6. Sie enthalten zudem viele B-Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Zink, Magnesium und Eisen und sind daher hohe Energielieferanten.

Ausserdem haben Baumnüsse gegenüber Mandeln den entscheidenden Vorteil, dass sie auch hierzulande angebaut werden und keinen langen Transportweg hinter sich legen.

Datteln

Datteln sind nicht nur ein guter Zuckerersatz, sondern auch sehr vitaminhaltig. Neben Vitamin B, A und K enthalten sie ausserdem Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink und eignen sich dank der vielen Ballaststoffe als gesunder Snack für Zwischendurch.

Leinsamen

Leinsamen sind ein richtiges Superfood. Sie sorgen für eine gute Verdauung und enthalten neben den gesunden ungesättigten Fettsäuren auch viel Eisen. Gerade Veganer profitieren ausserdem vom hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen, die in Leinsamen stecken.

Kakao

Die wichtigste Zutat in leckeren Brownies bleibt der Kakao. Er sorgt nicht nur für Glücksgefühle, sondern enthält auch gesunde Bitterstoffe sowie Kalium, Vitamin E, Magnesium und Eisen. Das enthaltene Theobromin wirkt sich ausserdem positiv auf einen hohen Blutdruck aus und stärkt das Herz-Kreislauf-System.

Tipp: Setzen Sie unbedingt auf puren Kakao ohne Zusätze oder Zucker. Nur so profitieren Sie von allen gesunden Inhaltsstoffen. Bei Kakao ist es ausserdem wichtig, dass er aus fairem Handel und biologischem Anbau stammt. 

Passend zum Thema: