Warum diese 9 bitteren Lebensmittel richtig gesund sind

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Cicorino rosso oder Grapefruit ist wegen des bitteren Geschmacks bei vielen unbeliebt. Doch gerade die Bitterstoffe machen einige Lebensmittel extrem gesund und lassen sogar Pfunde purzeln. Und wer das Bittere gar nicht mag, kann es mit den richtigen Zutaten ganz gut überdecken.

Bitterstoffe in Lebensmitteln: Warum sie so gesund sind
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Was Bitterstoffe so gesund macht

Es gibt unterschiedliche Bitterstoffe in Lebensmitteln, doch alle haben sie gemeinsam, dass sie die Gesundheit fördern. Bitterstoffe sind entweder Gerbstoffe, wie wir sie klassisch im Grünen Tee finden oder Glucosinolate, auch Senfölglycoside genannt, wie etwa im Rosenkohl oder auch Meerrettich.

Beide Arten von Bitterstoffen wirken etwa entzündungshemmend und antibakteriell, wodurch sie besonders das Immunsystem stärken. Aber sie sollen auch leicht krebsvorbeugend sein und das Herz fit halten. Zudem unterstützen Bitterstoffe in Lebensmitteln die Verdauung. Sie regelmässig auf dem Speiseplan zu haben, ist daher durchaus ratsam.

Tipp: Bittere Lebensmittel können Sie entschärfen, indem Sie diese mit neutralen Zutaten vermischen. So macht sich Cicorino Rosso beispielsweise bestens zusammen mit Eisbergsalat. sollten allerdings nicht durch Süsse «entschärft» werden, da Süsses wieder unseren Appetit anregt.

Diese Lebensmittel haben besonders viele gesunde Bitterstoffe

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Kurkuma, Ingwer und Zimt lassen die Pfunde purzeln

Bittere Lebensmittel landen bei vielen selten auf den Tellern. Dabei sind gerade die Bitterstoffe in ihnen besonders gesund. Sie wirken unter anderem entzündungshemmend sowie appetitanregend und fördern die Verdauung. Ausserdem können sie dabei helfen, Gewicht zu verlieren. Denn durch den bitteren Geschmack fühlen Sie sich schneller satt.

Kurkuma, Ingwer und Zimt enthalten viele der gesunden Bitterstoffe. Darüber hinaus kurbeln diese Gewürze auch die Fettverbrennung an. Foto: © sommail / iStock / Thinkstock

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Mit Bitterstoffen abnehmen

Die einfache Erklärung, warum mit Bitterstoffen das Abnehmen funktioniert, ist gerade der bittere Geschmack. Er signalisiert dem Gehirn vorsichtig zu sein, weil die Bitterkeit auf giftige Pflanzen hinweisen könnte. Von Lebensmitteln mit Bitterstoffen ist man deshalb meist automatisch weniger, sie sättigen mehr, was auch wissenschaftlich bestätigt werden konnte.

Das beste Beispiel hierfür ist bittere Schokolade mit einem Kakaogehalt über 70 Prozent. Während von der süssen Vollmilchschokolade durchaus mal eine halbe oder ganze Tafel in einer Heisshungerattacke verschwinden kann, wird es bei der bitteren Variante eher bei einigen Stücken bleiben.

Bitterstoffe können aber noch mehr. Sie regen die Verdauung an und gleichen eine Übersäuerung, die sich etwa in Sodbrennen oder Magenproblemen äussert, ganz natürlich aus. Dadurch aktivieren sie auch die Fettverbrennung. Wer regelmässig Bitteres ist, verbrennt so eher Fett und kann leichter abnehmen.

Wer gleich loslegen möchte mit bitteren Lebensmitteln, findet hier feine Rezepte für Cicorino rosso.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann