12 Brainfoods, die Sie fit und schlau machen

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Brainfoods versorgen uns mit richtig viel Energie und können so die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern. Welche 12 Lebensmittel mehr Power bringen und womit wir uns eher schlapp als schlau essen.

Brainfood: Diese 12 Lebensmittel machen fit und schlau
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Laut dem Bundesamt für Statistik achten immerhin 69 Prozent der Schweizer auf eine gesunde Ernährung. Wer hierbei ganz bestimmte Lebensmittel ab und an auf den Speiseplan setzt, kann nicht nur fitter werden, sondern auch die Leistung seines Gehirns steigern.

Warum die richtige Gehirnnahrung uns fit macht

20 – 25 Prozent der täglich für den Körper benötigen Energie zapft das Gehirn ab. Kein Wunder, ist dieser Hochleistungsrechner doch ständig am Arbeiten. Damit dem Gehirn hierbei nicht die Luft ausgeht, muss er mit Sauerstoff und Energie versorgt werden. Diese Sauerstoff- und Energieversorgung ist dann besonders gut, wenn der Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau liegt. Dann enthält unser Blut genügend Glucose, die jede einzelne Gehirnzelle optimal versorgt, gleichzeitig ist ein guter Sauerstofftransport gewährleistet.

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Kürbiskerne sind das ideale Brainfood für zwischendurch

Kürbiskerne enthalten viele Omega-3-Fettsäuren, die für den reibungslosen Ablauf im Gehirn essentiell sind. Zudem verfügen sie über viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe. Besonders hoch ist auch die Konzentration an Eisen, das wichtige Funktionen bei der Bildung von Hormonen im Gehirn hat. Somit sind Kürbiskerne das ideale Brainfood für zwischendruch zum Knabbern. Foto: © HandmadePictures / iStock / Thinkstock

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Wer durch viel Stress Energiereserven verliert oder des öfteren Mahlzeiten auslässt, bringt die grauen deshalb Zellen zum Hungern. Das Ergebnis ist ein wenig leistungsfähiger Kopf. Aber auch das falsche Essen kann zu einem Tief bei der Konzentration und Leistungsfähigkeit führen. Brainfood hingegen fördert die Abläufe und macht so fit für den Tag.

Vollkorn und Hülsenfrüchte sind das ideale Brainfood

Kohlenhydrate sind essentiell, um Energie für das Gehirn bereitzustellen. Am besten werden diese aus Vollkornprodukten bereitgestellt, da die Kohlenhydrate darin nicht so schnell aufgespaltet werden können, sondern nach und nach ihre Energie freigeben. Dies hält den Zuckerspiegel auf einem eher niedrigen Niveau und damit konstant.

Auch Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten sind als Brainfood ideal. Ihre Energie kommt zu einem grossen Anteil von Eiweissen, die der Körper langsam verarbeitet. Dies verhindert, dass der Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe schnellt und Energie schnell verloren geht.

Brainfood Omega 3: Gesunde Fettsäuren kurbeln das Gehirn an

Omega-3-Fettsäuren sind enorm wichtig für die Fitness und Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Dauerhafter Mangel der gesunden Fette wird in Studien unter anderem mit Alzheimer, Demenz, Hyperaktivität oder Schlaganfällen in Verbindung gebracht.

Dieses Brainfood ist überwiegend in fetten Meeresfischen wie Lachs, Sardinen, Sardellen, Hering und Makrelen zu finden. Aber auch das Superfood Alge enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Bei pflanzlichen Lebensmitteln sind als Brainfood mit den gesunden Fettsäuren vor allem Öle zu empfehlen. Am meisten enthält Leinöl, aber auch in Walnuss-, Hanf- und Rapsöl sind Omega 3 als Nahrung fürs Gehirn enthalten.

Ebenfalls gute Gehirnnahrung mit dem gesunden Fett sind Nüsse wie Walnüsse oder Paranüsse sowie Mandeln, Cashewkerne, Kürbiskerne und Leinsamen. Nüsse als kleiner Snack zwischendurch sind auch noch reich an B-Vitaminen – die Nervenvitamine – daher doppelt gut als Brainfood Snacks.

Welches Obst und Gemüse zum Brainfood gehört

«An apple a day…» hält nicht nur den Doktor fern, er sorgt auch für mehr Energie. Die im Apfel enthaltenen Vitamine fördern die Konzentrationsfähigkeit und Nervenstärke.

Dunkle Beeren und dunkles Gemüse aller Art ist auch ein gutes Brainfood. Sie glänzen nicht nur durch gesunde Vitamine und Mineralien, der dunkle Farbstoff, Anthocyane, ist auch ein Radikalenfänger, der die Denkleistung des Gehirns verbessert.

Auch grünes Gemüse enthält einen Radikalenfänger, in diesem Fall ist es Chlorophyll. Ganz weit vorne beim Brainfood ist Brokkoli. Zwar auch grün, aber aus einem anderen Grund geeignet als Gehirnnahrung ist die Avocado. B-Vitamine und Lecithin fördern hier unser Gehirn.

Gute Laune gibt es zudem durch die Banane. Sie enthält den Botenstoff Tryptopan, den der Körper in das Gutelaune-Hormon Serotonin verwandelt.

Was die Leistungsfähigkeit des Gehirns bremsen kann

Kaffee gilt für viele als Muntermacher. Gerade wer an den regelmässigen Kaffeegenuss gewöhnt ist, den macht die eine oder andere Tasse auch wirklich fitter. Eine Tasse zu viel kann das Ganze allerdings umdrehen. Dann wird übermässig Adrenalin ausgeschüttet, unser Fluchtinstinkthormon, das Reflexe und Reaktionsvermögen steigert, jedoch das Denken eher behindert.

Gleiches gilt für den übermässigen Genuss von Kohlenhydraten aus Weissmehl. Zwar lassen sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, was prinzipiell gut für den Energieschub ist. Doch allzu viele dieser einfach verfügbaren Kohlenhydrate fördern auch die Ausschüttung von Insulin. Und das macht uns träge und wenig leistungsfähig. Dosierter werden Kohlenhydrate durch eine abwechslungsreiche Ernährung und  Vollkornprodukte abgegeben.

Quellen: Bundesamt für Statistik, Wikipedia

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann