Was hilft bei fettigen, trockenen oder kaputten Haaren wirklich?

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Bei den einen sind sie zu fettig, die anderen haben zu trockenes Haar und viele klagen über kaputte Spitzen. Um die Haarstruktur nachhaltig zu verbessern, müssen Sie aber nicht immer zu teuren Produkten im Kosmetikregal greifen. Auch viele Hausmittel können Haare gesünder pflegen.

Was tun gegen fettige Haare und trockene Haare Hausmittel
Fettige Haare, Strohkopf oder gar kaputte Mähne? Im Handel gibt es unzählige Shampoos, Kuren oder Packungen, die all diese Probleme wegzaubern sollen. Dabei helfen aber auch ganz einfache Hausmittel, um den Kampf für gesunde Haare aufzunehmen. Foto: © Nadezda Korobkeva / iStock / Thinkstockphotos

Hausmittel und natürliche Shampoos gegen trockene Haare

Natürlich trockene Haare haben jene, deren Kopfhaut zu wenig Talg produziert, welches einen schützenden Film über unsere Haare legt. Aber auch zu häufiges Färben, insbesondere Blondieren, kann die Haare trocken machen. Zum Glück gibt es einige Hausmittel für trockene Haare, die Besserung versprechen.

Olivenöl, eine wahre Wunderwaffe auch für rissige Haut, ist für trockene Haare ein sehr gutes Hausmittel. Vor dem Waschen etwas davon einmassieren und einwirken lassen oder einmal wöchentlich abends eine Ladung Olivenöl auf den Kopf auftragen, Handtuch drum und über Nacht einziehen lassen. Das verleiht trockenem Haar wieder mehr Glanz.

Ist es nicht die Kopfhaut, welche für die trockenen Haare verantwortlich ist, kann es das Shampoo oder die Spülung sein, die die Haare austrocknen. So hilft es unter Umständen gegen trockene Haare Shampoos mit natürlichen Ölen zu benutzen. Hier bieten sich Shampoos auf Basis von Weizenkeim-, Jojoba- oder Mandelöl an, idealerweise aus dem Naturkosmetik-Regal.

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Hausmittel für trockene Haare: Was hilft wirklich?

Fettige Haare, Strohkopf oder gar kaputte Mähne? Im Handel gibt es unzählige Shampoos, Kuren oder Packungen, die all diese Probleme wegzaubern sollen. Dabei helfen auch ganz einfache Hausmittel und Massnahmen, um den Kampf für gesunde Haare aufzunehmen. Foto: © Nadezda Korobkeva / iStock / Thinkstock

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Massnahmen, die bei trockenen und kaputten Haaren helfen

Weitere Ursachen für trockene Haare sind das Föhnen oder Glätten, im schlimmsten Fall sind hier kaputte Haare das Ergebnis. Abhilfe schafft: Beim Glätten unbedingt ein Hitzeschutzspray verwenden und beim Föhnen mindestens 15 besser aber 20 Zentimeter Abstand halten und so oft wie möglich die Haare besser an der Luft trocknen lassen.

Das wohl einfachste Hausmittel gegen trockene Haare: Weniger häufig waschen, da dies die schützende Fettschicht länger auf dem Kopf und in den Haaren belässt. So werden im Zweifelsfall kaputte Haare, die aus trockenen Haaren resultieren, vermieden. Auch Trocken tupfen statt trocken rubbeln hilft, um trockene Haare zu vermeiden.

Hat sich erst einmal der Spliss eingestellt, hilft übrigens nur noch schneiden. Spliss kann kein noch so vielversprechendes Produkt wieder heilen. Meist sind in Mittelchen, die das versprechen, Silikone enthalten, die den Spliss nur ankleben und nicht reparieren.

Trockenes Haar: Hausmittel im Winter

Ist die Heizungsluft mal wieder viel zu trocken, kann dies die strohigen Haare auf dem Kopf erklären. Denn: Trockene Luft entzieht den Haaren Feuchtigkeit. Daher sollte als einfaches Hausmittel für trockene Haare im Winter regelmässig gelüftet und die Luft feucht gehalten werden. Zudem ist es eine wahre Wohltat für die Haare im Winter mineralienreiche Vollkornprodukte, Obst, grünes Gemüse, Rohkost und Milchprodukte zu essen.

 

Was tun gegen fettige Haare?

Wer zu fettigen Haaren neigt, sollte sie nicht zu häufig kämmen. Dadurch wird das Fett erst recht in der ganzen Haarpracht verteilt. Beim Haare waschen ist es zudem hilfreich, Kamm oder Bürste mit auszuwaschen, da hieran noch das Fett vom letzten Frisieren anhaftet.

Auch zu häufiges Haare waschen kann die Fettproduktion der Kopfhaut fördern. Tipp: Mal ein paar Tage mit dem Waschen aussetzen, etwa übers Wochenende. Zudem sollte das Wasser beim Waschen eher lauwarm als heiss sein und auf ölhaltige Shampoos sollte verzichtet werden. Auch silikonhaltige Pflegeprodukte machen das schnell fettende Haar nur noch schwerer. Das Fönen ist hier ebenfalls ein Problem, denn die heisse Luft kann die Fettproduktion ankurbeln. Daher gilt auch hier: Am besten an der Luft trocknen lassen.

Quellen: Erdbeerlounge.de, Friseurgoertz.de, Friseur-experte.de

Text: Jürgen Rösemeier-Buhmann