Goldene Milch: Dieses Rezept hält nicht nur Erkältungen fern

Unter anderem mit Kurkuma und Ingwer stärkt Goldene Milch die Abwehr und lässt Entzündungen oder auch Magenprobleme verschwinden.

Goldene Milch selber machen: Rezept und welche Wirkung sie hat
Für die beliebte Kurkuma Latte gibt es verschiedene feine Rezepte. Je nach Vorliebe wird das Getränk mit normaler Milch, Mandelmilch oder Kokosmilch gemacht.Foto: © Rocky89/ iStock / Getty Images Plus
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Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, ähnelt als frische Knolle optisch dem Ingwer. Während Ingwer jedoch eher unter der Schale gelblich aussieht, zeigt sich Kurkuma durch ein kräftiges Gelb-Orange, das auch den meisten Currymischungen ihre Farbe verleiht. Zusammen mit wenigen weiteren Zutaten wird aus den beiden Gewürzen eine wirkungsvolle Kurkuma Latte, die ursprünglich aus der ayurvedischen Lehre kommt. Hier geht's direkt zum Latte-Rezept.

Welche Wirkung Goldene Milch hat

Durch ihre gesunden Zutaten kann Goldene Milch besonders dabei helfen, Entzündungen zu lindern und vor Viren oder Bakterien zu schützen. Kurkuma Latte stärkt zudem das Immunsystem allgemein und kann selbst bei bereits ausgebrochenen Erkältungen noch zur Genesung beitragen.

Unser Herz-Kreislaufsystem soll der Super-Drink ebenso positiv beeinflussen. Und Goldene Milch wirkt antioxidativ, sie schützt also unsere Zellen. Darüber hinaus hilft sie dem Körper durch Anregung der Lebertätigkeit bei der Reinigung.

Honig, Ingwer und Kurkuma machen Goldene Milch so gesund.

Honig, Ingwer, Kurkuma und Zimt machen die tägliche Tasse Goldene Milch so gesund. Foto: © sveta_zarzamora / iStock / Thinkstock

Dazu wirkt Goldene Milch ähnlich anregend wie etwa Kaffee. Dadurch soll sie unsere Gedächtnisleistung fördern und den Antrieb steigern. In China kommt frisches Kurkuma und Kurkuma-Pulver zusätzlich bei Magenschmerzen und depressiver Verstimmung zum Einsatz.

Doch der entscheidende Plusspunkt der leckeren Kurkuma Latte ist, dass sie so schön süsslich schmeckt und am Schluss einen scharf-herben Touch im Gaumen hinterlässt.

Lesetipp: 5 Gründe, warum Kurkuma so gesund ist

So einfach geht die Zubereitung von Goldener Milch

Dieses Rezept reicht für ein Glas oder eine grosse Tasse Goldene Milch. Wer den Geschmack nicht so intensiv mag, startet am besten erst mit einem Teelöffel Kurkuma und etwas weniger Ingwer.

Benötigte Zutaten

  • Ca. 100 ml Wasser
  • 1 TL - 1 EL Kurkumapulver  (oder frisch geriebene Wurzel)
  • 1 TL natives Kokosöl
  • Etwa 2 cm Ingwerwurzel (geschält und fein gerieben)
  • 350 ml Kuh- oder Pflanzenmilch (z. B. Kokos- oder Mandelmilch)
  • 1 EL Honig (oder anderes Süssungsmittel wie Zucker oder Ahornsirup )
  • Etwas frisch gemahlenen Pfeffer und je eine Prise Zimt und Muskatnuss

Goldene Milch zubereiten

Zunächst das Wasser mit dem Kurkuma und dem frisch geriebenen Ingwer in einem kleinen Topf aufkochen und unter Rühren 10 Minuten leicht köcheln lassen. So sollte eine recht flüssige Paste entstehen. Diese geben Sie zusammen mit der Kuhmilch oder einer pflanzlichen Milch in einen Topf, erwärmen das Ganze und geben Kokosöl, Honig und die restlichen Gewürze zu.

Anschliessend die Milch bei mittlerer Hitze so lange erwärmen – muss nicht kochen – bis sich Kurkuma und Kokosöl aufgelöst haben.

Beim Trinken die Milch immer wiedermal umrühren, damit die Gewürze schön verteilt bleiben.

Tipp: Die Kurkuma-Ingwer-Paste aus dem ersten Teil des Rezepts kann auch auf Vorrat hergestellt werden. Die Paste ist mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Ebenfalls sehr wirksam: Wer keine Zeit hat, um sich seine Goldene Milch zu köcheln, kann auch mal Golden Honey mit Kurkuma ausprobieren. Mehr zur Wirkung und Zubereitung lesen Sie im Beitrag «Gesunder Honig: Seine Inhaltsstoffe lindern viele Beschwerden».

Kurkuma Latte kann Nebenwirkungen haben

Die natürlichen Zutaten, insbesondere die Gewürze, in der Kurkuma Latte sind in der Regel gut bekömmlich, Nebenwirkungen gibt es eher selten. Menschen mit erwiesenen Gallenproblemen oder Blutgerinnungsstörungen sollten allerdings auf Kurkuma Latte verzichten. Schwangere lassen im Getränk besser den Ingwer weg, da dieser als wehenfördernd gilt. Ansonsten gilt: im Zweifelsfall besser den Arzt fragen, vor allem bei länger andauernden gesundheitlichen Problemen.

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