Goldene Milch: Rezept und Wirkung

Goldene Milch stärkt unter anderem die Abwehr und lässt Entzündungen oder auch Magenprobleme verschwinden. Mit diesem einfachen Rezept machst du den Kurkuma Latte zuhause selber.

Goldene Milch selber machen
Goldene Milch hat laut der Chinesischen Medizin positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit Foto: © yulka3ice / Getty Images
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Goldene Milch besteht aus (pflanzlicher) Milch, Kurkuma, Ingwer und verschiedenen Gewürzen. 
  • Sie soll eine gute Wirkung auf Körper und Geist haben und ist in der Ayurvedischen und Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten bekannt.
  • Nebenwirkungen gibt es grunsätzlich keine. Menschen mit erwiesenen Gallenproblemen oder Blutgerinnungsstörungen sowie Schwangere sollten aber auf das Getränk verzichten.

Im Artikel

Viele schwören auf die Wirkung der Goldenen Milch oder Kurkuma Latte, wie das Getränk aus der ayurvedischen Heilkunde auch genannt wird. Dank der Hauptzutat Kurkuma soll das Trendgetränk wach machen und das Immunsystem stärken. Goldene Milch ist somit auch eine gesunde Alternative zu Kaffee. Ein weiterer Pluspunkt: Zusammen mit wenigen weiteren Zutaten lässt sich Goldene Milch ganz leicht zubereiten.  

Goldene Milch: Rezept

Dieses Rezept reicht für ein Glas oder eine grosse Tasse Goldene Milch. Wer den Geschmack nicht so intensiv mag, startet am besten erst mit einem Teelöffel Kurkuma und etwas weniger Ingwer.

Benötigte Zutaten

  • 300 ml Milch (oder Pflanzenmilch wie Hafermilch oder Dinkelmilch)
  • 1 EL Kurkumapulver (oder frisch geriebene Wurzel, zirka 2cm gross)
  • Etwa 2 cm Ingwerwurzel (geschält und fein gerieben)
  • 1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/2 TL Kokosöl
  • Eine Prise Muskatnuss
  • Ahornsirup oder Agavendicksaft zum Süssen

So geht's

  1. Zunächst Kurkuma und frisch geriebenen Ingwer in einem kleinen Topf mit etwa 100 ml Wasser aufkochen und unter Rühren 10 Minuten leicht köcheln lassen. So entsteht eine dickflüssige Paste für die Kurkuma Milch.
  2. Die Paste gibst du dann zusammen mit der Milch in einen Topf, erwärmst das Ganze und gibst Kokosöl, Honig und die restlichen Gewürze dazu.
  3. Anschliessend die Milch bei mittlerer Hitze so lange erwärmen – sie muss nicht kochen – bis sich Kurkuma und Kokosöl aufgelöst haben.
  4. Beim Trinken die Milch immer wiedermal umrühren, damit die Gewürze schön verteilt bleiben.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kannst du auch alle Zutaten – bis auf das Wasser – mit einem Mixer pürieren und direkt aufkochen, anstatt zuerst die Paste herzustellen.

Wer keine Zeit hat, um sich seine Goldene Milch zu köcheln, kann auch mal Golden Honey mit Kurkuma ausprobieren. Mehr zur Wirkung und Zubereitung liest du im Beitrag «Gesunder Honig: Seine Inhaltsstoffe lindern viele Beschwerden».

Welche Wirkung Goldene Milch hat

Für die gesunde Wirkung der Goldenen Milch sind in erster Linie die beiden Hauptzutaten Ingwer und Kurkuma verantwortlich. 

  • Goldene Milch stärkt das Immunsystem und kann so helfen, Entzündungen zu lindern und vor Viren oder Bakterien zu schützen.
  • Ausserdem wird ihr eine antioxidative Wirkung nachgesagt, was bedeutet, dass sie vor frühzeitiger Hautalterung schützen soll.
  • Kurkuma Latte soll zudem stark entzündungshemmend wirken. Sogar Beschwerden durch chronische Entzündungen wie etwa Arthrose soll sie lindern können.
  • Weil Goldene Milch ähnlich anregend wie Kaffee wirkt, sorgt sie für eine gute Verdauung und fördert unsere Gedächtnisleistung. 
Honig, Ingwer und Kurkuma machen Goldene Milch so gesund.

Honig, Ingwer, Kurkuma und Zimt machen die tägliche Tasse Goldene Milch so gesund. Foto: © sveta_zarzamora / iStock / Thinkstock

Goldene Milch: Mögliche Nebenwirkungen

Die natürlichen Zutaten, insbesondere die Gewürze, im Kurkuma Latte sind in der Regel gut bekömmlich, Nebenwirkungen gibt es eher selten. Im Zweifelsfall besser den Arzt fragen, vor allem bei länger andauernden gesundheitlichen Problemen.

Menschen mit erwiesenen Gallenproblemen oder Blutgerinnungsstörungen sollten allerdings auf Kurkuma Latte verzichten. Schwangere lassen im Getränk besser den Ingwer weg, da dieser als wehenfördernd gilt. 

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