Diese ausgefallenen Rezepte mit Randen bringen Farbe auf den Teller

Gerichte mit Randen sind nicht nur gesund, einige Randen-Rezepte sind auch richtig exotisch. Randenpizza, -falafel oder -burger: Finden Sie Ihr lieblingsrezept.

Randen: 7 Rezepte mit dem gesunden Gemüse
Foto: © Lilechka75/ LarisaBlinova iStock / mariiaplo/ Getty Images Plus, Collage: Redaktion Nachhaltigleben
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Die Rande ist nicht nur extrem gesund, sondern lässt sich auch sehr gut lagern – darum hat das Powergemüse in der Schweiz das ganze Jahr über Saison.

So können Sie im Winter sowohl eine ausgefallene Randenpizza oder Randenlatte, als auch im Sommer einen würzigen Randensalat oder Randenburger machen.

Randen mal anders

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Borschtsch: Eine feine Randensuppe kochen

Borschtsch ist eine Suppe mit Randen und Chabis. Sie wird insbesondere in Osteuropa zubereitet. Die leichte Suppe eignet sich perfekt als schnelles Znacht. Foto: © OksanaKiian / iStock / Thinkstock

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1 Borschtsch Suppe mit Randen und Chabis

  • 2 festkochende Kartoffeln
  • 6 frische Randen
  • 250g frischer Weisskabis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 5 dl Bouillon
  • optional etwas Rindfleisch
  • Crème Fraîche
  • Zitronensaft
  • Dill

Zubereitung

  1. Kartoffeln und Randen schälen und in Stücke schneiden. Kabis und Tomaten waschen und klein schneiden.
  2. Zwiebel hacken und in einem grossen Topf mit etwas Öl glasig braten.
  3. Gewürfeltes Gemüse in den Topf geben. Optional kann hier noch eine beliebige Menge Rindfleisch beigefügt werden. Bouillon zufügen, würzen und bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten köcheln.
  4. Mit etwas Zitronensaft, Crème Fraîche und Dill abschmecken.

2 Randenteig für Pizza oder Brotstangen

Für den Teig brauchen Sie:

  • 1 kleine Rande (ca. 150g)
  • 1/4 Hefewürfel
  • 150 ml Wasser
  • 350g Dinkel-Vollkornmehl
  • 4EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Rande schälen, in Stücke schneiden und im Backofen bei 180 Grad Umluft etwa 20-30 Minuten weich garen.
  2. Gemüse abkühlen lassen und pürieren.
  3. Hefe im Wasser auflösen. 100g Mehl zugeben und mischen. Es entsteht ein flüssiger Teig. Diesen an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  4. Randenpüree, restliches Mehl, Salz und Olivenöl dazugeben. Gut durchkneten bis der Teig ein glatte Oberfläche hat. Falls nötig, noch ein wenig Wasser zugeben.
  5. Teig weitere 60 Minuten aufgehen lassen. Dann auswallen und nach Belieben belegen. Besonders fein: Fetakäse, Ruccola, Baumnüsse.
  6. Pizza bei 200 Grad Umluft etwa 20 Minuten backen.

Allternativ lassen sich aus dem Tieg auch dünne Brotstangen als Apéro-Gebäck herstellen. Diese brauchen im Ofen lediglich 15 Minuten.

3 Falafel-Rezept mit Randen und Kichererbsen

Für das Rezept brauchen Sie:

  • 250g Kichererbsen
  • 1 frische Rande
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Koriander
  • 2EL Haferflocken

Zubereitung 

  1. Kichererbsen mit Wasser abspülen. Rande schälen und raffeln.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken und mit 1EL Rapsöl in einer Pfanne andünsten. Geraffelte Rande hinzufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten.
  3. Mischung in eine Schüssel geben. Kichererbsen, Koriander und Haferflocken beigeben. Gut durchkneten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Mit der Masse kleine Bällchen formen und diese 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Bei 200 Grad eine halbe Stunde im Ofen backen.
  5. Bällchen mit Salat und Dressing in einem Pita-Brot geniessen.

4 Vegane Randenburger

Der Randen-Burger ist ideal für alle, denen die Variante aus Fleisch nicht schmeckt oder die mal was Neues ausprobieren wollen.

Für 4 Burger brauchen Sie:

  • 1 grosse Rande
  • 1 Karotte
  • 4-5 EL Hirse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung 

  1. Hirse mit heissem Wasser waschen. Mit doppelter Menge Wasser und einer Prise Salz aufkochen. 10 Minuten köcheln und abkühlen lassen.
  2. Rande und Karotte schälen und grob raffeln. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken.
  3. Alles mit der Hirse in eine Schüssel geben. 
  4. Eier verquirlen und mit Kräutern zugeben und gut mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Burger formen und in einer Pfanne mit wenig Öl beidseitig anbraten.

5 Latte mit Randen

Was Sie für das Getränk brauchen:

  • 1 grosse Rande
  • 1 daumengrosses Stück Ingwer 
  • 1EL Honig
  • 350ml Milch

Rande schälen, in Stücke schneiden und entsaften. Ingwer mit einer Raffel klein reiben und zum Saft geben. Milch aufkochen und zum Randensaft geben. Mit Honig abschmecken.

Servier-Tipp: Getränk mit dem Milchschäumer aufschäumen und schon können Sie den Randen-Latte geniessen.

Randen kochen: So bleibt die Knolle geschmackvoll

Grundsätzlich können Sie Randen auch roh geniessen. Für viele Randen-Rezepte müssen Sie jedoch die Randen kochen. Dafür ist es ratsam, die Blätter etwa einen Zentimeter über der Knolle abzuschneiden, sonst laugt die Knolle beim Kochen stärker aus.

Tipp: Handschuhe schützen die Hände beim Schälen vor roten Verfärbungen.

Danach die Rande einfach etwa 20 Minuten lang in ausreichend Wasser köcheln lassen. Schon ist sie bereit für Ihre liebsten Rezepte.

Übrigens: Die abgeschnittenen Blätter müssen Sie nicht wegwerfen. Vorwiegend bei Randen aus ökologischem Anbau können Sie diese auch bestens als Salatblätter oder zur Dekoration verwenden.

Warum die Rande so gesund ist

Randen bringen Farbe auf den Teller, und genau die macht sie auch besonders gesund. Das kräftige Rot bedeutet nämlich, dass die Wurzel sehr viel von dem Farbstoff Betain enthält.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

Foto: © sagarmanis / iStock / Thinkstock

Betain schützt Herz und Blutgefässe und wirkt positiv auf die Galle- und Leberfunktion. Zusätzlich soll es ein Stimmungsaufheller mit natürlicher, antidepressiver Wirkung sein. Die Rande enthält weiterhin viel Vitamin B, Eisen, Folsäure und Kalium. Damit ist es wohl eines der gesündesten Wintergemüse überhaupt.

Für knusprige Rezepte die Rande vorher backen

Wenn Sie statt der gekochten lieber eine knusprige Rande einfach so zum Snacken oder für feine Rezepte nutzen möchten, kommt die rote Rübe in den Backofen.

Dafür die Rande schälen, in feine Scheiben schneiden und auf Backpapier auslegen. Das Wintergemüse mit Öl einstreichen und würzen. Dann bei 200 Grad Umluft etwa eine halbe Stunde backen.

Mögen Sie es richtig knackig? Dann probieren Sie doch einmal unser Rezept für Randenchips aus. 

Randen richtig einkochen für die Rezepte von morgen

Um Randen zu konservieren und für Ihre Rezepte parat zu haben, können Sie sie auch einkochen. Dazu benötigen Sie Einkochessig. Der lässt sich gut selbst herstellen. Nehmen Sie einfachen Branntweinessig und verdünnen Sie ihn mit Wasser (Verhältnis 1:3). Die Mischung können Sie mit etwas Zucker abrunden.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

Foto: © Madeleine_Steinbach  / iStock / Thinkstock

Zum Zubereiten die Randen kochen, abkühlen lassen, erst dann schälen, in Scheiben oder Würfel schneiden und in ein abgekochtes Einmachglas geben. Den fertig gemischten Einkochessig kurz erhitzen und ebenfalls in das Glas füllen. Dieses schnell luftdicht verschliessen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Rezepttipps zum Randen einkochen: Verfeinern können Sie das Rezept beispielsweise mit Zwiebeln, Wachholderbeeren, Lorbeerblättern, Piment, Nelken oder Ingwer. Die Zutaten einfach klein gehackt zu der Rande ins Einmachglas geben.

Quellen: Essen & Trinken, Wikipedia, Zentrum-der-Gesundheit.de

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