Für Farbe auf dem Teller: So kochen Sie Randen am besten

Randen machen nicht nur farblich richtig viel her auf dem Teller. Sie sind auch besonders vielfältig verwendbar. Hier einige Tipps dazu, wie Sie Randen am besten kochen und für welche Rezepte sie sich ideal eignen.

Rohe Randen richtig kochen: So funktioniert's
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Im Grunde lassen sich Randen ganz einfach kochen. Auf ein paar Dinge sollten Sie dennoch achten, vor allem wegen der speziellen Farbe des Wurzelgemüses. Deshalb im Folgenden einige wertvolle Tipps zum Randen kochen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hände die Farbe behalten

Die schöne Farbe der Randen ist genau das, was sie beim Kochen so unbeliebt macht. Denn das knallige Rot färbt extrem ab. Kleidung, Küchentücher oder auch Hände sind nicht sicher vor ihr. Deshalb lassen Sie vorsichtshalber am besten die weissen Klamotten im Schrank  und ziehen sich eventuell geeignete Handschuhe an, bevor Sie mit dem Randen schneiden beginnen.

Entfernen Sie das Laub vor dem Kochen der Randen

Bei länger gelagerten Randen ist gar kein Laub zu finden. Haben Sie jedoch frische Exemplare des Wurzelgemüses gekauft, sollten Sie zum Kochen der ganzen Randen ein kleines Stück von den Blattstielen dran lassen. Denn schneiden Sie das Laub direkt an der Knolle ab, blutet die Rande beim Kochen zu sehr aus.

Kochen Sie die Randen ganz in Salzwasser gar

Um Randen gar zu kochen, lassen Sie die Schale am besten dran. Setzen Sie einen grossen Topf mit Salzwasser auf und geben die Randen hinein. In der üblichen Grösse sollten sie nach etwa einer Stunde gar sein. Mit dem Gabeltest, ähnlich wie bei Kartoffeln, können Sie sichergehen.

Die Randen anschliessend umgehend mit kalten Wasser abspülen. Nun lässt sich die Schale leicht entfernen. Dafür am besten den Blattstielansatz und die Wurzel abschneiden und mit den Fingern die Schale abschieben.

Gekochte Randen können Sie für diverse Rezepte nutzen

Nach dem Kochen können Sie die Randen etwa kalt für einen Salat nutzen oder als Beilage. Aber auch als Suppe oder Randen-Burger ist das Wurzelgemüse richtig fein. Und übrigens: Sie können Randen auch roh essen. Mehr über das gesunde Gemüse in dem Beitrag «Ran an die Randen: Rezepte für die Rote Powerrübe».

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann