Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

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Randen sind extrem gesund und kommen das ganze Jahr über von Schweizer Feldern. Wir zeigen Ihnen die besten Rezepte mit der tollen Knolle.  

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Borschtsch: Eine feine Suppe aus Randen kochen

Borschtsch: Feine Suppe aus Randen kochen

Borschtsch ist eines der bekanntesten Suppen-Rezepte mit Randen. Traditionell wird es mit Rindfleisch gekocht, die vegetarische Variante ist aber genau so lecker.

Für das Rezept brauchen Sie:
2 festkochende Kartoffeln, 6 frische Randen, 250g frischer Weisskabis, 1 Zwiebel, 2 Tomaten, eventuell etwas Rindfleisch, Creme Fraiche, Zitronensaft, Dill

Die Kartoffeln und Randen schälen und in Stücke schneiden. Den Kabis und die Tomaten waschen sowie ebenfalls klein schneiden. Die Zwiebel hacken und in einem grossen Topf mit etwas Öl glasig braten.

Das gewürfelte Gemüse in den Topf geben. Optional kann hier noch eine beliebige Menge Rindfleisch beigefügt werden. 500ml Gemüsebrühe zufügen, würzen und bei niedriger Temperatur ungefähr 30 Minuten köcheln lassen. Mit etwas Zitronensaft, Creme Fraiche und Dill abschmecken.

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Randen kochen: So bleibt die Knolle geschmackvoll

Grundsätzlich können Sie Randen auch roh geniessen. Für viele Rezepte müssen Sie jedoch die Rande kochen. Dafür ist es ratsam, die Blätter etwa einen Zentimeter über der Knolle abzuschneiden, sonst laugt die Knolle beim Kochen stärker aus.

Tipp: Handschuhe schützen beim schälen vor rot verfärbten Händen.

Danach die Rande einfach etwa 20 Minuten lang in ausreichend Wasser köcheln lassen. Schon ist sie bereit für Ihre liebsten Rezepte.

Übrigens: Die abgeschnittenen Blätter müssen Sie nicht wegwerfen. Vorwiegend bei Randen aus ökologischem Anbau können Sie diese auch bestens als Salatblätter oder zur Dekoration verwenden.

Warum die Rande so gesund ist

Randen bringen Farbe auf den Teller, und genau die macht sie auch besonders gesund. Das kräftige Rot bedeutet nämlich, dass die Wurzel sehr viel von dem Farbstoff Betain enthält.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

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Betain schützt Herz und Blutgefässe, wirkt positiv auf die Galle- und Leberfunktion. Zusätzlich soll es ein Stimmungsaufheller mit natürlicher, antidepressiver Wirkung sein. Die Rande enthält weiterhin viel Vitamin B, Eisen, Folsäure und Kalium. Damit ist es wohl eines der gesündesten Wintergemüse überhaupt.

Für knusprige Rezepte die Rande vorher backen

Wenn Sie statt der gekochten lieber eine knusprige Rande einfach so zum Snacken oder für feine Rezepte nutzen möchten, kommt die rote Rübe in den Backofen. Dafür müssen Sie die Rande ebenfalls schälen.

Das Wintergemüse schneiden Sie in feine Scheiben und legen es auf Backpapier aus. Mit Öl einstreichen und würzen. Dann bei 200 Grad Umluft etwa eine halbe Stunde backen.

Mögen Sie es richtig knackig? Dann probieren Sie doch einmal unser Rezept für Randenchips aus. Das ist nicht nur einfach, sondern lässt auch einen feinen und gesunden Snack aus der Wurzel werden.

Randen richtig einkochen für die Rezepte von Morgen

Die Rande lässt sich sehr gut lagern und hat daher in der Schweiz das ganze Jahr über Saison. Aber vielleicht haben Sie eigene Randen im Garten oder einen anderen Grund, um die rote Rübe noch haltbarer machen zu wollen.

Um sie zu konservieren und für Ihre Rezepte parat zu haben, können Sie die Wurzel bestens einkochen. Dazu benötigen Sie nebst dem Gemüse noch Einkochessig. Der lässt sich gut selbst herstellen. Nehmen Sie einfachen Branntweinessig und verdünnen Sie ihn mit Wasser (Verhältnis 1:3). Die Mischung können Sie mit etwas Zucker abrunden.

Ran an die Randen: 7 feine Rezepte für die rote Power-Rübe

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Zum Zubereiten die Rande kochen, abkühlen lassen, erst dann schälen,  in Scheiben oder Würfel schneiden und in ein abgekochtes Einmachglas geben. Den fertig gemischten Einkochessig kurz erhitzen und ebenfalls in die Gläser füllen. Diese schnell luftdicht verschliessen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Tipps zum Randen einkochen: Verfeinern können Sie das Rezept beispielsweise mit Zwiebeln, Wachholderbeeren, Lorbeerblättern, Piment, Nelken oder Ingwer. Die Zutaten einfach klein gehackt zu der Rande ins Einmachglas geben.

Quellen: Essen & Trinken, Wikipedia, Zentrum-der-Gesundheit.de
Autoren: Olivia Sasse, Bianca Sellnow, aktualisiert am 27. Feburar 2018