Knackige Wintersalate bringen frische Vielfalt in die kalten Tage

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Im Winter hat es keine Salate? Stimmt nicht. Einige der grünen Vitaminbomben wachsen auch jetzt noch. Diese Wintersalate kommen aus der Schweiz.

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Rote Blätter voller Vitamine: Der Wintersalat Cicorino Rosso

Rote Vitaminbombe: Der Wintersalat Cicorino Rosso

Vitaminreiche Salate können Sie nicht nur im Sommer frisch geniessen. Es gibt auch einige Sorten, die noch im Winter Saison haben, wie zum Beispiel der Cicorino Rosso, der von September bis Anfang April geerntet werden kann. Man erkennt ihn an seiner dicht geschlossenen, kleinen Form und den rotvioletten Blättern.

Der aus Italien stammende Wintersalat enthält recht viele Bitterstoffe, dafür liefert er aber auch jede Menge wichtige Vitamine wie B1, B2 und C. Wenn Sie den sehr bitteren Geschmack nicht mögen, können Sie ihn zudem ganz einfach abschwächen. Legen Sie die Blätter dafür nur kurz in lauwarmes Wasser. Dadurch wird der Salat deutlich milder. Foto: © dulezidar / iStock / Thinkstock

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Rezept 1: Wintersalate mit schnellem Dressing

Viele Wintersalate schmecken recht bitter. Zwar macht sie gerade das besonders gesund, aber nicht jeder mag die Bitterstoffe. Wer möchte, kann sie deshalb durch mehr Süsse im Dressing etwas abmildern. Hier ein schnelles Rezept mit süssem Dressing, das aber auch zu Wintersalaten mit weniger Bitterstoffen passt:

Tipp: Der Essig im Rezept kann auch durch fruchtigen Zitronensaft ersetzt werden.

Verrühren Sie 6 Esslöffel Essig mit 1 Teelöffel Honig und 1/2 Teelöffel Senf. Das Ganze mit 3 Esslöffeln Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das fertige Dressing über den oder die gerüsteten und getrockneten Wintersalate geben.

Wie sich dieses Wintersalat-Rezept variieren lässt

Im Nüsslisalat macht sich zum Dressing eine feingehackte Knoblauchzehe sehr gut sowie Croutons aus altem Brot oder ohne Fett geröstete Pinienkerne. Die leicht bitteren Wintersalate können aber auch mit kandierten, grob gehackten Baumnüssen zusätzlich verfeinert werden.

Welche weiteren Vitaminbomben es im Winter gibt

In der kalten Jahreszeit gibt es neben Wintersalaten auch andere Gemüse, denen der Frost nichts ausmacht, oder die sich bestens lagern lassen. Frische Randen sind etwa ideale Vitaminbomben für den Winter, die sich ebenfalls zu einem Salat verarbeiten lassen. Wie Sie das Wintergemüse fein auf den Teller bringen, zeigt der Beitrag «Ran an die Randen: Rezepte für die rote Powerrübe.»

Rüebli, Winterrettich, Knollenfenchel, Sellerie, Pastinake oder Kürbis sind ebenfalls jetzt noch frisch zu haben.

Rezept 2: Wintersalat mit Kürbis und Pastinaken

Wintergemüse lassen sich unter anderem in einem feinen Kürbis-Pastinaken-Salat zusammenbringen, wie er etwa in der Zeitschrift essen&trinken zu finden ist. Dafür brauchen Sie:

Je etwa 400g Butternutkürbis (geschält und entkernt) und Pastinake (gerüstet und mit der Gemüsebürste gereinigt)
100g Joghurt, 80g Mayonnaise
1 Bio-Zitrone
40g Walnusskerne
1 säuerlichen Apfel
ca. 150g Wintersalat nach Geschmack und Verfügbarkeit
40g getrocknete Kirschen
Salz, Pfeffer, 1 TL Agavendicksaft

Tipp: Verwenden Sie Nüsslisalat, dann geben Sie ihn erst kurz vor dem Anrichten unter den Wintersalat.

Zunächst Butternut und Pastinake in feine Streifen schneiden oder hobeln, Zitronensaft ausdrücken und ein bis zwei Teelöffel Zitronenzesten abziehen. Den entkernten Apfel vierteln, in dünne Scheiben schneiden und mit einem Teelöffel Zitronensaft beträufeln. Den restlichen Zitronensaft, die Zesten, Joghurt, Mayonnaise und Agavendicksaft gut vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Den Wintersalat in schmale Streifen schneiden und mit Pastinake, Butternut sowie dem Wintersalat-Dressing vermengen. Etwas ziehen lassen und zum Servieren mit gehackten Trockenfrüchten und grob gehackten Walnüssen bestreuen.

Quellen: Essen & Trinken, Eigenkreation der Redaktion

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann, aktualisiert im Dezember 2017