Richtig schön fluffig! Das beste Rezept für veganen Zopf

Auch Veganer finden: Es geht nichts über einen frischen Zopf am Sonntagmorgen! Mit diesem Rezept kriegst du ganz einfach einen veganen Zopf gebacken – plus Anleitung, damit das Flechten im Nu gelingt.

veganer Zopf
Veganer Hefezopf schmeckt mit diesem Rezept richtig lecker. Foto © Sandra Westermann / iStock / Getty Images Plus
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Ob zum Frühstück oder zum Brunch: Ein frisch gebackener Zopf gehört zum Sonntag einfach dazu! Darin sind sich Veganer und Nicht-Veganer wohl einig. Und am besten schmeckt der Zopf, wenn er noch etwas warm ist und so richtig schön fluffig – finde ich jedenfalls.

Zum Glück für alle Veganer ist es richtig einfach, den beliebten Hefezopf vegan zu backen. Nur ein paar Zutaten wie Butter, Milch oder Ei müssen für die vegane Zopf-Variante ausgetauscht werden. Die Zubereitung bleibt sich genau gleich. Auch in Sachen Geschmack gibt es keine Unterschiede. Mit dem richtigen Rezept wird im Blindtest niemand den herkömmlichen Zopf vom veganen Hefezopf unterscheiden können!

Ist Hefe überhaupt vegan?

Oft bekommt man als Veganer den Vorwurf zu hören, Hefe sei nicht vegan. Weil sich die Mikroorganismen «vermehren», denken viele dabei an Tiere. Doch Hefe gehört zu den einzelligen Pilzen und nicht zu den Tieren. Die Mikroorganismen «vermehren» sich aufgrund einer chemischen Reaktion, bei der Zucker zu Kohlendioxid und Alkohol vergärt wird. Dadurch geht der Hefeteig auf.

Mit diesem einfachen Rezept kriegst du den besten veganen Hefezopf geflochten und gebacken. Der nächste Sonntag kann kommen!

Ps.: Für eine süsse Note kannst du direkt nach dem Backen einige Zuckerstreussel auf auf den Zopf streuen. 

Das vegane Zopf-Rezept

Zutaten für 1 veganen Hefezopf

  • 500 g Zopfmehl (oder helles Dinkelmehl)
  • 20 g frische Hefe (1/2 Würfel Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe)
  • 2 TL Salz (gestrichen)
  • 1 TL Zucker
  • 3 dl vegane Milch (z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 80 g vegane Margarine, weich
  • 6 EL Hafer- oder Sojarahm (zum Bestreichen)

Hefeteig zubereiten 

  1. Mische Mehl und Salz in einer grossen Schüssel und bilde in der Mitte eine Mulde.
  2. Die Hefe in einer Schale zerbröckeln und mit dem Zucker auflösen. Die aufgelöste Hefe in die Mulde geben. Wenn du Trockenhefe verwendest, musst du sie nicht auflösen. Gib Zucker und Hefe einfach zum Teig dazu.
  3. Milch und Margarine ebenfalls in die Mulde geben.
  4. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren.
  5. Sobald das Rühren zu streng wird, den Teig auf den Tisch kippen und von Hand weiter kneten.
  6. Knete etwa 10 min, bis du einen geschmeidigen Teig bekommst. Das Kneten ist wichtig, damit der Hefezopf schön fluffig wird.
  7. Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort etwa zwei Stunden lang aufgehen lassen.

Zopf flechten

  1. Teile den Teig in zwei Hälften und forme diese zu gleichlangen Strängen.
  2. Lege die beiden Stränge auf einer mit Mehl bestäubten Oberfläche übers Kreuz.
  3. Lege nun fürs Flechten immer den linken und den rechten Strang übereinander und dann den oberen und den untern Strang übereinander. 

Zopf backen

  1. Bestreiche den geflochtenen Zopf vor dem Backen mit pflanzlichem Rahm. 
  2. Lege den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und lass ihn nochmals 30 Minuten aufgehen.
  3. Backe den Hefezopf in der Mitte des Ofens bei 200 Grad für etwa 35 min.
  4. Wenn sich der Zopf goldbraun verfärbt kannst du den Klopf-Test machen: Er ist fertig, wenn er beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Wenn nötig, nochmals einige Minuten backen.

Tipp: Veganer Zopf ist immer etwas heller als herkömmlicher, weil er nicht mit Ei bestrichen wird. Sollte dich das stören, mische einfach eine Prise Kurkuma in den pflanzlichen Rahm, mit dem du den Hefezopf vor dem Backen bestreichen wirst.

Übrigens: Richtig lange frisch bleibt veganer Hefezopf in einem Brotsack oder Brotkorb. Solltest du dennoch mal trockenen Zopf zu Hause haben, lass dich von diesen Rezepten mit altem Brot inspirieren!

 

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