Unser liebstes Rezept für vegan Cheesecake

Cremig, fluffig und richtig lecker: Auf köstlichen American Cheesecake muss kein Veganer verzichten. Denn dieser vegan Cheesecake schmeckt wie das Original und ist super fix und einfach gebacken.

Vegan Cheesecake: Ein einfaches Rezept und Tipps zum Variieren
Super saftug wie das Original: Veganer Cheesecake mit Beeren-Toopping. Foto © emrah_oztas / iStock / Getty Images Plus
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Egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit: Ein cremiger Käsekuchen geht immer, ob als süsses Dessert oder zwischendurch zum Kaffee. Das Tolle am veganen Cheesecake: Er liegt längst nicht so schwer im Magen wie der kalorienreiche Käsekuchen mit Quark oder Frischkäse. Man kann also ruhig gleich zwei Stücke davon essen.

Für diesen leckeren Kuchen brauchst du ausserdem keine ausgefallenen Zutaten. Die Füllung ist in wenigen Schritten zusammengerührt und kommt ohne Tofu oder Cashew-Nüsse aus. Damit dein Käsekuchen perfekt wird, findest du nach dem Rezept ausserdem ein paar Profi-Tipps und zwei richtig gluschtige vegane Toppings.

Vorbereitungszeit: 15 Minuten, Backzeit: 60 Minuten

Vegan Cheesecake – Rezept

Kennst du den Unterschied zwischen dem traditionellen American Cheesecake und dem Käsekuchen aus Grosis Küche? Ein echter Cheesecake hat einen Boden aus knusprigen Kekskrümeln, während Käsekuchen mit einem Mürbeteig gebacken wird.

Ob du lieber einen Kuchen backen möchtest, der Kindheitserinnerungen weckt, oder die amerikanische Variante für originalen vegan Cheesecake ausprobieren möchtest, entscheidest du. Hier findest du ein einfaches Rezept für American Cheesecake mit Keksboden. Wenn du lieber einen Käsekuchen mit Mürbeteig backen möchtest, kannst du einen fertigen veganen Mürbeteig im Supermarkt kaufen.

Zutaten für den Keksboden

  • 200 g vegane Butterkekse
  • 90 g Margarine
  • 1 Messerspitze Salz

Zutaten für die Füllung:

  • 800 ml Soja-Joghurt
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • Mark einer Vanilleschote

Tipp: Für eine besonders feste Füllung kannst du statt 800 ml Joghurt 400 ml Joghurt und 400 g veganen Frischkäse verwenden.

Zubereitung:

  1. Die Kekse in einem Mixer bröselig mixen. Wenn du keinen Mixer hast, kannst du sie auch in ein sauberes Küchentuch wickeln und mit einem Nudelholz darüber wälzen, bis sie krümelig sind.
  2. Die Margarine im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen.
  3. Die flüssige Margarine mit den Kekskrümeln und dem Salz zu einem krümeligen Teig vermengen.
  4. Den Teig in eine Springform drücken. Tipp: Lege die Springform unten mit Backpapier aus und fette den Rand mit etwas veganer Butter ein. So lässt sich der Kuchen später besser herauslösen.
  5. Für die Füllung die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen.
  6. Gib nun alle Zutaten für die Füllung – inklusive Zitronensaft und -schale – in eine Schüssel und rühre alles zu einer glatten Creme.
  7. Die Füllung nun mit einem Teigschaber auf dem Boden verteilen und oben glattstreichen.
  8. Der vegane Käsekuchen muss nun für 60 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.
  9. Nach einer Stunde den Ofen ausschalten, leicht öffnen und den Kuchen noch etwa 45 Minuten darin gehen lassen. Anschliessend bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

Wichtig: So richtig gut wird veganer Käsekuchen, wenn du ihn anschliessend über Nacht in den Kühlschrank stellst. Gerade, wenn der Kuchen nach dem Backen noch etwas feucht ist, wird er im Kühlschrank nochmal fester.

Die besten Tipps für den perfekten veganen Käsekuchen

Du hast dich bisher noch nicht an veganen Käsekuchen herangewagt? Mit diesen Tipps für einen perfekt cremigen vegan Cheesecake ohne Risse gelingt selbst dein erster Versuch garantiert.

1 Nimm die Zutaten für die Füllung etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Wenn sie alle Zimmertemperatur haben, lassen sie sich besser vermischen, ohne, dass sich Luftbläschen bilden. Denn diese steigen beim Backen nach oben und können Risse verursachen.

2 Echter New York Cheesecake wird übrigens im Wasserbad gebacken. Klingt kompliziert – ist es auch. Denn dafür muss die Springform rundum in Alufolie eingewickelt und dann in einer mit Wasser gefüllten Auflaufform in den Backofen gestellt werden. Weniger aufwendig aber ebenso effektiv ist es, eine feuerfeste Schale mit Wasser im Ofen eine Stufe unter den Kuchen zu stellen. Der Wasserdampf sorgt dafür, dass dein veganer Käsekuchen richtig saftig wird.

3 Ein richtig guter veganer Käsekuchen braucht Zeit. Nicht bei der Vorbereitung, aber beim Abkühlen. Lasse in nach dem Backen wie beschrieben für 45 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen. Danach sollte er bei Raumtemperatur etwa 4 Stunden auskühlen und kann anschliessend in den Kühlschrank. Dort lässt du ihn am besten über Nacht ziehen. Am nächsten Tag kannst du den vegan Cheesecake mit der perfekten Konsistenz servieren.

On Top: 2 feine Toppings für veganen Cheesecake

Vegan Cheesecake schmeckt zwar auch pur himmlisch cremig, doch mit einem Topping setzt du ihm die Krone auf.

1. Fruchtiges Beeren-Topping

Für das Beeren-Topping brauchst du 250 g gefrorene oder frische Beeren (etwa Blaubeeren, Himberen oder Erdbeeren), 2 EL Wasser und 2 EL Agavendicksaft. Für ein feines Vanille-Aroma kannst du noch das Mark einer Vanilleschone hinzugeben. Einfach alles in einem Topf erwärmen und kurz köcheln lassen, bis eine feine Frucht-Sauce entsteht.

2. Süsses Caramell-Topping

Diese Caramell-Sauce ist genau das Richtige für Naschkatzen. Du brauchst:

Vegan Cheesecake mit Karamell-Sauce
Den vegan Cheesecake mit Karamell-Sauce verfeinern. Foto © Fascinadora / iStock / Getty Images Plus
  • 100 g Margarine
  • 70 g braunen Zucker
  • 70 g weissen Zucker
  • 75 g Zuckerrübensirup
  • 120 ml veganen Rahm
  • 1 Prise grobes Meersalz

Bringe alle Zutaten in einem Topf bei mittlerer Stufe zum Köcheln. Nimm den Topf erst von der Platte, wenn daraus eine feine, goldbraune Caramell-Sauce geworden ist.

Tipp: 3 EL der Sauce über ein Stück vegan Cheesecake giessen und ihn mit dem noch warmen Topping servieren.

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