Randen einmachen – ein fixes Rezept

Randen einmachen geht fix – und es lohnt sich! Denn würzig eingelegt schmecken die roten Rüben nicht nur besonders fein, sondern sind auch sehr lange haltbar. Ein einfaches Rezept für eingemachte Randen und Tipps zum Verfeinern mit Honig, Knoblauch & Co.

Randen einmachen: Ein fixes Rezept
Lecker und gesund: Randen einlegen leicht gemacht. Foto © Madeleine_Steinbach / iStock / Getty Images Plus
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Eingemachte Randen peppen Salate auf, schmecken als frisches Randencarpaccio oder einfach pur als gesunder Snack. Das Tolle: Randen einmachen ist keine Hexerei und nicht nur was für Profi-Köche.

Randen, auch rote Bete, sind nicht nur fein, sondern auch sehr gesund. Das Gemüse enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine, Vitamin C, Kalzium, Kalium und Folsäure und gehört damit definitiv zu den heimischen Superfoods. Für alle, die rote Bete nicht gern roh essen, ist das Einmachen genau das Richtige: So schmecken die Rüben weniger erdig, dafür aber besonders würzig. Zusätzliches Plus: Rote Bete hat bei uns das ganze Jahr über Saison. 

Zubereitung: 15 Minuten, Garzeit: 60 Minuten

Randen einmachen – Rezept

Zutaten für 4 bis 6 Gläser

  • 1 Kg Randen (Rote Bete)
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 300 ml Weinessig (vorzugsweise rot)
  • 700 ml Wasser
  • 10 Pfefferkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Senfkörner
  • 5 Gewürznelken

Zubereitung:

  1. Die Randen mit Wasser gründlich säubern. Die Rüben nun mit der Schale in einem grossen Topf in Salzwasser eine halbe Stunde bis 60 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis sie gar sind.
  2. Rote Beten nun mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.
    Randen in Scheiben schneiden
    Randen in dünne Scheiben schneiden oder würfeln. Foto © GMVozd / E+
  3. Die abgekühlten Randen schälen und nach Wunsch in Scheiben oder Würfel schneiden. Tipp: Da die rote Farbe lange auf der Haut zurückbleibt, ist es ratsam, Gummihandschuhe zu tragen.
  4. Nun die Zwiebeln in dünne Ringe oder kleine Würfel schneiden.
  5. Randen und Zwiebeln in sterilisierte Gläser füllen.
  6. Nun 700 ml Wasser mit Essig, Lorbeerblättern, Salz und Gewürzen aufkochen und noch heiss in die Gläser füllen, sodass das Gemüse komplett bedeckt ist.
  7. Gläser gut verschliessen, auf den Kopf stellen und die eingekochten Randen so abkühlen lassen. Dadurch entsteht ein Vakuum und das Gemüse ist mindestens ein halbes Jahr lang haltbar.

Tipp: Lass die eingekochten Randen lange genug in den Gläsern ziehen, bis du diese öffnest. Nach drei bis vier Wochen sind sie besonders lecker.

Das Rezept variieren: Tipps on Top

Beim Einkochen von Randen kannst du kreativ werden und ganz nach Geschmack mit den Zutaten experimentieren. Probiere am besten zuerst unser Grundrezept aus – dann merkst du gleich, welche Zutaten du gerne ergänzen, weglassen oder in der Menge variieren möchtest.

1 Für süss-sauer eingelegte Randen kannst zu beim Einkochen noch Zucker hinzufügen. Gib dafür zusätzlich zu den Gewürzen und dem Essig etwa 100 Gramm Zucker ins kochende Wasser.

Randen mit Piment und Knoblauch verfeinern
Eingelgte Randen kannst du mit Knoblauch, Piment & Co. noch verfeinern. Foto © Madeleine_Steinbach / iStock / Getty Images Plus

2 Eine besondere Süsse enthalten die eingemachten Randen, wenn du anstelle des Zuckers 4 EL Honig mit den Gewürzen aufkochst.

3 Wenn du es gern etwas saurer magst, kannst du weniger Wasser und mehr Essig verwenden – etwa 400 ml Essig und 600 ml Wasser.

4 Für richtig würzige eingelegte Randen gib zusätzlich zu den anderen Gewürzen 8 bis 10 ganze Piment-Körner hinzu. Dieses Gewürz sorgt für ein süss-herbes, leicht scharfes Aroma.

5 Neben Zwiebeln passt auch Knoblauch sehr gut zu eingelegten Randen. Gib ganz nach Geschmack 5 bis 10 Knoblauchzehen (ganz oder gehälftet) mit den Zwiebeln und den gekochten Randen in die Gläser.

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