Mit grüner Power ins Frühjahr: 11 feine Bärlauch-Rezepte

Der würzige Bärlauch traut sich als eine der ersten Pflanzen im Frühling aus der Erde und lässt sich vielseitig zubereiten. Feine Bärlauch-Rezepte von Bärlauch-Pesto bis Bärlauch-Suppe.

Bärlauch-Rezepte: Ideen für feine Gerichte von Brot bis Pesto
Foto: © iStock / Getty Images Plus, Collage: Redaktion 
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Bärlauch kommt nahezu in ganz Europa vor und ähnelt Lauch, Schnittlauch sowie Chnobli. An den Geschmack des Letzteren erinnert das grüne Frühlingskraut, allerdings ist Bärlauch etwas milder als die weisse Knolle.

In Rezepten ist Bärlauch vielseitig einsetzbar

Bärlauch ist eine der variantenreichsten Zutaten für die Frühjahrsküche. Daher lässt sich das würzige Kraut auch in vielen verschiedenen Rezepten finden. Eine Handvoll Bärlauch ins selbstgebackene Brot, als würziges Bärlauch-Pesto verarbeitet oder einfach als Zugabe im Kartoffelbrei oder in der Rösti – Bärlauch lässt sich als Hauptzutat ebenso gut nutzen wie zum Aufpeppen von Rezepten.

Die Bärlauch-Wirkung und der würzige Geschmack kommen aber am besten zur Geltung, wenn Sie ihn roh essen. Darum der Tipp: Bärlauch abwaschen, trocken tupfen und einfach kurz vor dem Servieren frisch zu warmen Speisen hinzugeben.

Die Bärlauch-Saison startet Mitte März und dauert bis ca. Anfang Mai. Im Mai beginnt Bärlauch zu blühen, wodurch das Kraut stark an Geschmack verliert. Darum sollte er vor der Blütezeit geerntet werden.

11 feine Bärlauch-Rezepte

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Bärlauch-Pesto selber machen und vielseitig nutzen

Würziges Bärlauch-Pesto selber machen

Ein klassisches und sehr beliebtes Bärlauch-Rezept ist das würzige Bärlauch-Pesto. Dieses kann auf jeden Geschmack abgestimmt werden und macht sich richtig fein als Sauce zu Nudeln, über Gemüse oder einem Steak sowie einfach auf einem Stück Brot.

Hier finden Sie ein feines Rezept, wie Sie Bärlauch-Pesto selber machen plus verschiedene Variationen mit Käse, Rucola oder Walnüssen. Foto: © HandmadePictures / iStock / Thinkstock

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So viel Power steckt in frischem Bärlauch

Ähnlich wie sein stark riechender Verwandter, der Knoblauch, ist Bärlauch besonders gesund. So hilft er nicht nur der Verdauung, sondern auch der Galle, der Leber und selbst den Atemwegen. Bärlauch beugt ausserdem Bluthochdruck vor und reguliert den Cholesterinspiegel.

Bärlauch-Rezepte: Frischer Bärlauch ist sehr gesund.

Frischer Bärlauch ist sehr gesund. Foto: © AksanaYasiucheia / iStock Thinkstock 

Bärlauch ganz einfach haltbar machen

Das frische Frühlingskraut können Sie einfach und vielseitig haltbar machen. Sie können Bärlauch beispielsweise als ganze Blätter oder fein gehackt einfrieren. Ebenso lässt sich das Kraut bestens als Öl konservieren. Mehr dazu lesen Sie hier: «Bärlauch haltbar machen und so die Saison verlängern.»

Weitere Möglichkeiten zum Bärlauch einfrieren: Als Bärlauch-Butter (etwas Zitronensaft, gehackte Petersilie, frischen Pfeffer und Butter vermengen), als Bärlauch-Pesto oder als Bärlauch-Suppe. Und hier noch unsere Tipps zum Bärlauch sammeln und zum Anbau im Garten.

Vorsicht beim Sammeln: Bärlauch ähnelt stark giftigen Maiglöckchen

Wenn Sie Bärlauch selber sammeln möchten, sollten Sie darauf achten, dass Sie ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln. Diese wachsen etwa zur selben Zeit und haben ähnlich aussehende Blätter.

Unterscheiden können Sie die beiden am besten durch ihren Geruch: Zerreiben Sie die Bärlauchpflanze in den Händen, riecht sie nach Knoblauch – das Maiglöckchen nicht. Dieser Trick funktioniert aber nur, bis man die ersten Bärlauch-Pflanzen gepflückt hat, denn danach riechen die Finger bereits nach Knoblauch, was die Bestimmung erschwert.

Bärlauch-Rezepte: Vorsicht beim Pfücken von Bärlauch!

Verwechseln Sie Bärlauch (rechts) nicht mit Maiglöckchen (links). Fotos: © dolnikow, panzeri / iStock / Thinkstock

Dann lassen sich die Pflanzen nur noch ganz sicher durch ihre Blüten unterscheiden. Bärlauch eine Sammelblüte, die nach oben schaut (Foto rechts), während Maiglöckchen kleine Blüten haben, die nach unten hängen (Foto links).