Mit grüner Power ins Frühjahr: 12 feine Bärlauch-Rezepte

Bärlauch ist eine der ersten Pflanzen, die sich nach dem Winter aus der Erde trauen. Hier finden Sie feine Rezepte mit dem würzigen Kraut von Brot bis Pesto.

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Bärlauch-Pesto selber machen und vielseitig nutzen

Bärlauch-Pesto selber machen und vielseitig nutzen

Ein Bärlauchpesto kann auf jeden Geschmack abgestimmt werden. Es macht sich richtig fein zu Nudeln, aber auch in Suppen, über Gemüse oder Steak sowie einfach aufs Brot. In ein Schraubglas gefüllt und mit etwas Olivenöl bedeckt, ist es mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Um ein Bärlauch-Pesto selber zu machen, brauchen Sie: 30 g Pinienkerne, ein Bund Bärlauch,½ Bund Petersilie, 50 g Parmesan, Olivenöl, Salz, frischen Pfeffer, den Saft einer halben Bio-Zitrone.

Wie Sie das Bärlauch-Pesto zubereiten

Rösten Sie zunächst die Pinienkerne fettfrei kurz in der Pfanne und geben Sie sie danach in einen hohen Becher. Den Bärlauch, Petersilie und Parmesan grob schneiden und mit etwas Zitronensaft sowie Olivenöl zu den Pinienkernen geben. Dann mixen Sie alles mit dem Pürierstab, bis eine sämige Bärlauchpesto entsteht. Je nach Geschmack und Konsistenz ist mal mehr, mal weniger Olivenöl nötig. Zuletzt schmecken Sie alles mit Salz und frischem Pfeffer ab.

Das Bärlauchpesto-Rezept kann auch abgewandelt werden: Für einen intensiveren Bärlauchgeschmack lassen Sie die Petersilie weg und fügen mehr Bärlauch hinzu. Die Pinienkerne können Sie mit Cashewnüssen ersetzen oder ganz weglassen. Für einen noch würzigeren Geschmack fügen Sie etwas Ruccola bei.

 Foto: © HandmadePictures / iStock / Thinkstock

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Bärlauch kommt nahezu in ganz Europa vor und ähnelt Lauch, Schnittlauch sowie Chnobli. An den Geschmack des Letzteren erinnert das grüne Frühlingskraut, allerdings ist der Bärlauch etwas milder als die weisse Knolle.

In Rezepten ist Bärlauch vielseitig einsetzbar

Vorsicht beim Bärlauch sammeln! Seine Blätter sehen denen des giftigen Schneeglöckchens sehr ähnlich.

Bärlauch ist eine der variantenreichsten Zutaten für die Frühjahrsküche. Daher lässt er sich auch in vielen verschiedenen Rezepten finden. Eine Handvoll Bärlauch ins selbstgebackene Brot, in würziger Pesto verarbeitet oder einfach als Zugabe im Kartoffelbrei oder Rösti – Bärlauch lässt sich als Hauptzutat ebenso gut nutzen wie zu Aufpeppen von Rezepten.

In Rezepten ist Bärlauch vielseitig einsetzbar

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Die Bärlauch-Wirkung und sein ganz eigener Geschmack kommen aber am besten zur Geltung, wenn Sie ihn roh essen. Darum der Tipp: Bärlauch abwaschen, trocken tupfen und einfach kurz vor dem Servieren frisch zu warmen Speisen hinzugeben.

So viel Power steckt in frischem Bärlauch

Ähnlich wie sein stark riechender Verwandter, der Knoblauch, ist Bärlauch besonders gesund. So hilft er nicht nur der Verdauung, sondern auch Galle, Leber und selbst den Atemwegen, beugt Bluthochdruck vor und reguliert den Cholesterinspiegel.

Bärlauch ganz einfach länger haltbar machen

Das frische Frühlingskraut können Sie einfach und vielseitig haltbar machen. Sie können Bärlauch beispielsweise als ganze Blätter einfrieren, oder fein gehackt. Ebenso lässt sich das Kraut bestens in Kräuterbutter oder auch als Öl konservieren. Mehr dazu lesen Sie hier: «Bärlauch haltbar machen und so die Saison verlängern»

Weitere Möglichkeiten zum Bärlauch einfrieren: Als Kräuterbutter (etwas Zitronensaft, gehackte Petersilie, frischen Pfeffer und Butter vermengen) als Pesto oder Bärlauchsuppe. Und hier noch unsere Tipps zum Bärlauch sammeln und dem Anbau im Garten. Weitere tolle Rezepte finden Sie zudem in der Bildgalerie weiter oben.

Autor: Jürgen Rösemeier, aktualisiert im März 2018