Zimtsterne: Rezept für den Klassiker plus vegane Variante

Zimtsterne sind die Klassiker unter den Weihnachtsguetzli. Ein einfaches Zimtsterne-Rezept und eine Variante für vegane Zimtsterne plus Tipps für verschiedene Glasuren.

Zimtsterne: Rezept für den Klassiker, Glasur-Tipps und vegane Variante
Klassische Zimtsterne sind von Weihnachten nicht wegzudenken.Foto: © Tuned_In / iStock / Getty Images Plus
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Zimtsterne-Rezept

Rezept ergibt ca. 50 Stück, Backzeit ca. 5 Minuten, 250 Grad (Ober-/Unterhitze), mittlere Schiene

Zutaten für den Teig plus Zimtsterne-Glasur

Nachhaltigkeits-Tipp: Das übriggebliebene Eigelb nicht wegwerfen, sondern zum Beispiel weitere Eier zufügen und Rührei machen oder mit diesem Rezept selber Mayonnaise herstellen.

  • 3 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Puderzucker
  • 350 g Mandeln (gemahlen)
  • ca. 2 EL Zimt
  • Zucker (zum Ausrollen)

Zubereitung Zimtsternteig (klassisches Rezept)

  1. Eiweiss mit einer Prise Salz in einer Schüssel steif schlagen.
  2. Puderzucker sieben, am besten etappenweise, und mit dem Schwingbesen unter das Eiweiss rühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
  3. Ein Glas oder eine Tasse der Masse für das klassische Topping der Zimtsterne in den Kühlschrank stellen.
  4. Gemahlene Mandeln und Zimt mischen und zur Mischung geben.
  5. Masse zu einem Teig zusammenfügen. Wer will, kann den Teig im Kühlschrank etwas ruhen lassen, dann lässt er sich besser ausrollen.
  6. Etwas Zucker oder Puderzucker auf einer sauberen Fläche verteilen. Teig portionenweise darauf ca. einen Zentimeter dick auswallen und nach Belieben Sterne oder andere Figuren ausstechen.
  7. Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.

Tipp: Der Zimtsternteig und die Glasur können auch gut vorbereitet und für ca. 2 Monate eingefroren werden. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank stellen oder für ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Zimtsterne: Rezept für das würzige Guetzli plus eine vegane Variante. Zimtsterne ausstechen.

Foto: © BrilliantEye / Stock / Getty Images Plus

Wer keinen Zucker verwenden möchte, schneidet ein Backpapier entzwei und wallt den Teig zwischen den beiden Seiten aus. Damit der Teig nicht an den Ausstechformen hängen bleibt, Formen ab und zu in Zucker oder Mehl tauchen und abklopfen.

Zimtsterne glasieren

Zimtsterne mit der aufgehobenen Puderzucker-Eiweiss-Masse dünn bestreichen.

Für ein hübsches Muster kann ein wenig von der Masse in die Mitte gegeben und mit einem Löffelstiel in die Ecken gezogen werden.

Die rohen Plätzchen bei Zimmertemperatur ca. 6 Stunden oder über Nacht auf einem Blech trocknen lassen.

Zimtsterne backen

Damit die Glasur schön weiss bleibt, die Zimtsterne mit Backpapier abdecken.

Die Sterne im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5 Minuten backen.

Haltbarkeit: Zimtsterne kann man bei kühler und trockener Aufbewahrung in einer gut verschlossenen Dose ohne Probleme ca. 4 Wochen aufbewahren.

Zimtsterne-Glasur mit fruchtiger Note

Für einen fruchtigen Touch einfach etwas Zitronensaft plus abgeriebene Schale oder etwas Orangensaft plus abgeriebene Schale dem Eiweiss beifügen und zusammen mit dem Puderzucker einrühren.

Dafür nach Bedarf etwas mehr Puderzucker verwenden, um die Flüssigkeit auszugleichen. Es soll eine dickflüssige Masse entstehen.

Vegane Zimtsterne

Dieses Zimtsterne-Rezept ergibt ca. 60 Stück, Backzeit 5 bis 7 Minuten, 230 Grad (Ober-/Unterhitze)

Zutaten für veganen Teig

  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Zimt
  • 8 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft (optional)
  • ca. 400 g Mandeln (gemahlen)
  • Mehl zum Auswallen

Zutaten für vegane Glasur

  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • etwas Wasser
Zimtsterne: Rezept für den Klassiker, Glasur-Tipps und vegane Variante

Das Rezept für das Weihnachtsgebäck ist ganz einfach. Foto: © MelanieMaier / iStock / Getty Images Plus

Zubereitung vegane Zimtsterne

  1. Alle Zutaten für den Zimtsternteig in eine Schüssel geben und alles gut mischen. Der Teig soll eine klebrige Konsistenz bekommen. Wenn er zu feucht ist, etwas mehr gemahlene Mandeln dazugeben.
  2. Genügend Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche verteilen.
  3. Zimtsternteig ca. 1 Zentimeter dick auswallen. Wenn der Teig zu klebrig ist, kann man etwas Mehl hinzugeben.
  4. Nach Belieben Sterne oder andere Figuren ausstechen. Den übrig gebliebenen Teig wieder zusammenfügen und neu auswallen, bis der ganze Zimtsternteig weg ist.
  5. Ausgestochene Figuren auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.

Guetzli backen

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Plätzchen im vorgeheizten Ofen für 5 bis 7 Minuten backen. Sie sollen beim Rausnehmen noch etwas weich sein.

Zimtsterne auf einem Gitter abkühlen lassen. Durch das Abkühlen werden sie noch etwas härter.

Glasur

Puderzucker und Zimt mischen und mit etwas Wasser vermengen. Es soll eine dickflüssige Masse entstehen. Falls sie zu dünn wird, einfach etwas Puderzucker hinzufügen.

Für eine fruchtige Note ersetzen Sie in diesem Rezept einfach das Wasser durch Zitronensaft, Orangensaft oder Cranberrysaft verwenden.

Die abgekühlten Zimtsterne mit der Mischung glasieren.

Variationen beim Zimtsternteig

  • Für Kaffeeliebhaber: Etwas lösliches Espressopulver dazugeben.
  • Für Schokoliebhaber: Etwas Kakaopulver dazugeben.
  • Für Schleckmäuler: Etwas Marzipan dazugeben.
  • Für Fans von Nüssen: Im Rezept statt Mandeln gemahlene Haselnüsse verwenden.

Guetzli verzieren

Wer seine weihnachtlichen Zimtsterne noch verzieren möchte, kann nach dem Bestreichen mit Eisschnee gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse darauf verteilen. Ebenfalls fein: getrocknete Cranberries, Aprikosen oder Feigen.

Auf den richtigen Zimt achten

Jedes Jahr zu Weihnachten warnen Verbraucherschützer vor einer bestimmten Zimtsorte, den meist günstigeren Cassia-Zimt. Denn Cassia-Zimt enthält wesentlich mehr Cumarin, das bei zu hohem Konsum die Leber schädigen kann.

Cumarin ist der eigentliche Pflanzenstoff, der für den typisch würzigen Zimtgeruch verantwortlich ist. Die bessere, noch dazu höherwertige Wahl: Ceylon-Zimt, der auch Kaneel, Cannelle oder Canella genannt wird.

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