Im kleinen Garten mehr ernten: 6 einfache Tipps

Gemüse, Kräuter oder auch Obst anzupflanzen, lohnt sich selbst im kleinen Stadtgarten oder auf dem Balkon. 6 Gartenideen für eine reiche Ernte im Mini-Garten.

Garten Ideen: Mit wenig Platz viel ernten
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Wie wäre es mit einem Apfelbaum auf dem Balkon? Oder möchten Sie vielleicht ein leuchtend buntes Blumenbeet, das auch essbar ist? Ein kleiner Garten kann bereits mit wenig Fläche so einiges an Ernte einbringen. Selbst wenn es nur für einige Blumentöpfe reicht oder ein kleines Regal – mit diesen Tricks pflücken Sie bald frisches Obst und ernten Gemüse aus dem eigenen Minigarten:

1. Im kleinen Garten in die Höhe gärtnern

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Statt ein breites Beet anzulegen, bauen Sie doch einfach in die Höhe. Ein vertikaler Garten kann etwa aus einem Pflanzregal bestehen, in das Sie kleine Kräutertöpfe stellen. Oder Sie befestigen einzelne Töpfe an einer Wand auf dem Balkon. Zudem gibt es spezielle Pflanzgefässe für vertikale Gärten zu kaufen, die besonders vielen Salaten, Erdbeeren oder auch Tomaten Platz bietet.

2. Aus dem Pflanztopf eine Minigarten-WG machen

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Wenn Sie mehr aus Ihrem kleinen Garten herausholen möchten, sind Mischkulturen genau das richtige. Tomaten alleine brauchen nicht den ganzen Topf auszufüllen. Machen Sie stattdessen aus dem Pflanzkübel eine Wohngemeinschaft. Tomaten verstehen sich etwa bestens mit Basilikum und Kapuzinerkresse. Zu Kopfsalaten passt Dill, Kresse oder Knoblauch. Und Erdbeeren haben nichts gegen Petersilie oder Ringelblumen. Achten Sie beim gemeinsamen Pflanzen aber darauf, dass jedes Gewächs noch ausreichend Raum hat, um seine Wurzeln zu entfalten. Mehr Tipps für Mischkulturen im kleinen Garten.

3. Das Obst an einer Säule hoch wachsen lassen

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Ein Baum mit Äpfeln, Kirschen oder auch Zwetschgen muss nicht immer viel Platz einnehmen. Inzwischen gibt es Züchtungen, die sich sogar bestens in einem Topf auf dem Balkon oder der Terrasse unterbringen lassen. Aber auch für eine kleine Ecke im Garten sind sie ideal.

4. Mehr als einmal im Jahr reich ernten

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Schnell wachsende Gemüsesorten oder Kräuter eignen sich besonders gut für einen kleinen Biogarten. Sie ermöglichen es, mehr als einmal im Gartenjahr zu ernten. Radieschen oder einige Kräuter, wie Schnittlauch und Kresse, sind hierfür gute Beispiele. Spinat und Schnittsalat lassen sich aber auch bereits nach wenigen Wochen frisch ernten.

5. Gemüsepflanzen einen Vorsprung verschaffen

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Wer früher erntet, hat länger etwas von seinem Gemüse. Daher lohnt es sich gerade bei eher langsam wachsenden Gemüsen, sie vorzuziehen, bevor sie in den Garten oder auf den Balkon wandern. Hierfür säen Sie einfach die Samen bereits im frühen Frühling in einen kleinen Topf und stellen diesen von Innen auf den Fenstersims.

Noch besser geht das Vorziehen im Innenraum mit dafür speziell erhältlichen Boxen oder Kästen. Etwa im Mai dürfen die Setzlinge dann in den Biogarten umziehen. So haben sie bereits einen Vorsprung vor frisch gesäten Gemüsen und Kräutern.

6. Blumen pflanzen, die mehr können als gut aussehen

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Viele Pflanzen sind nicht nur hüsch, sondern auch essbar. Lavendel oder Ringelblumen bringen beispielsweise Farbe in den Garten ebenso wie auf den Teller. Das Gleiche gilt für Sonnenblumen, Holunder, Kapuzinerkresse, Veilchen, Borretsch und viele mehr.

Lesetipp: Gerade auf dem Balkon oder im kleinen Stadtgarten hat es oft nur wenig Sonne. Welche Pflanzen auch im Schatten prächtig gedeihen.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop-Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Erfahren Sie mehr über das Label Oecoplan und warum es vom WWF empfohlen wird. Unter dem Label Oecoplan bietet Coop unter anderem biologischen Flüssigdünger, vegane biologische Pflanzerde ohne Torf oder Nützlinge gegen Blattläuse, Trauermücken und andere Schädlinge an.

Nachhaltigleben
 

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