Ungültige Unterschriften: Grünen-Initiative fehlen Signaturen

10.01.2023 – Die Jungen Grünen wollten die Umweltverantwortungs-Initiative eigentlich schon im Dezember einreichen. Noch scheint selbst das Ziel am 24. Februar nur schwer erreichbar zu sein. Der Grund: Viele der gesammelten Unterschriften sind ungültig.

Ein Plakat der Umweltverantwortungs-Initiative von oben
Die Jungen Grünen brauchen noch 3000 Unterschriften. © zVg
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Mit der Umweltverantwortungs-Initiative wollen die Jungen Grünen Umweltbelastungen massiv reduzieren. Eigentlich hat die Jungpartei die 100'000 notwendigen Unterschriften für die im August 2021 lancierte Initiative schon zusammen. Die am 24. Februar auslaufende Sammelfrist könnte der Umweltverantwortungs-Initiative trotzdem ein jähes Ende setzen.

Im November 2022 zeigte sich, dass rund 25 Prozent der bis dahin gesammelten 105'000 Unterschriften ungültig waren. Deshalb setzte die Jungpartei sich das ambitionierte Ziel, bis Weihnachten 30'000 weitere Stimmen zu sammeln, um auf Nummer sicher zu gehen.

Viele doppelte Unterschriften gesammelt

Ein Grund für die vielen ungültigen Signaturen: Viele der Unterzeichnenden waren noch nicht stimmberechtigt. In erster Linie sind jedoch Mehrfachunterschriften das Problem. Co-Präsidentin Julia Küng sieht die Ursache dafür unter anderem in der Pandemie, die es der Jungpartei in mehreren Hinsichten schwer gemacht hat. Einerseits konnten im Winter 2021 kaum Unterschriften auf der Strasse gesammelt werden, andererseits hätten aufgrund der Unterbrechung der Sammelphase wegen der Pandemie einige Stimmbürgerinnen und -bürger vergessen, dass sie die Initiative bereits ein Jahr zuvor unterschrieben hatten.

Jetzt fehlen nur noch 3000 Unterschriften

Rund 132'000 Unterschriften konnten bis jetzt gesammelt werden. Es fehlen also noch 3000, um die Sammelphase erfolgreich abzuschliessen. Darum riefen die Initiantinnen und Initianten auch in einem Social-Media-Post erneut zum Unterschreiben auf.

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