Ab in die Sonne: 7 Tipps für gesunde Bräune

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Endlich lockt die Wärme wieder nach draussen. Damit das Sonnenbaden nicht mit einem roten Gesicht oder verbrannten Schultern endet, hier einige Tipps, wie Sie gesund braun werden.

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1. Langsam starten, länger Freude haben

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings kommen endlich durch und schon zieht es uns nach draussen. Doch auch wenn es noch recht kühl ist, kann die Sonne bereits Schäden auf der Haut hinterlassen. Und gerade nach dem Winter gilt es, die Haut langsam an die intensive Strahlung zu gewöhnen.

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Wer gleich von Null auf Hundert geht, kriegt schnell den ersten Sonnenbrand. Deshalb lohnt es sich, erst mal nur einige Minuten in der Sonne zu verbringen oder schon im Frühling ordentlich zu cremen.

2. Die Mittagshitze sich selbst überlassen

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am stärksten. Dann sind Sie einem besonders hohen Risiko für Sonnenbrand ausgesetzt.

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Ein ausgiebiges Sonnenbad sollten Sie daher eher ausserhalb dieser Zeit unternehmen, wenn Sie sich gesund und ohne Creme bräunen möchten.

3. Das Beste aus dem Hauttyp machen

Nicht jeder Hauttyp verträgt gleich viel Sonne. Hier wird in vier verschiedene Typen unterteilt, die das Sonnenbaden unterschiedlich lange vertragen. Wer sehr helle Haut hat, meist auch eine helle Augenfarbe, dazu blonde bis rötliche Haare und aus eigener Erfahrung eher rot als braun wird, kann etwa bereits nach 5 - 10 Minuten ohne Sonnenschutz erste schädliche Hautrötungen bekommen.

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Bei ähnlichen äusseren Merkmalen, wenn aber eine leichte Bräunung im Sommer zu sehen ist, sollte die Haut ungefähr 20 Minuten in der Sonne vertragen zum gesunden Bräunen. Der dritte Typ hat hingegen dunklere Haut, helle oder dunkle Augen und bräunliche eher dunkle Haare. Eine halbe Stunde Sonnenbaden ohne Sonnenschutz liegt hierbei noch im gesunden Bereich.

Sehr dunkle Hauttypen mit gleichsam dunklen Haaren und Augen, die noch dazu schnell braun werden beim Sonnenbaden und selten bis nie einen Sonnenbrand bekommen, sollten dagegen 45 Minuten ohne Creme in der Sonne bleiben dürfen.

4. Unterm Shirt oder Schirm besser braun werden

Im Schatten wird man nicht braun? Stimmt nicht. Auch durch das T-Shirt, den Sonnenschirm oder das Blätterdach der Bäume kommt noch genügend UV-Strahlung, die uns braun werden lässt. Hier dauert es nur etwas länger als bei direkter Sonneneinstrahlung.

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Bei der Kleidung gilt übrigens, weisse und leichte Sachen lassen etwas mehr Strahlung durch als schwarze und dicke. Kompett undurchlässig für die Sonne ist nur spezielle Kleidung. Mehr dazu hier: «UV-Kleidung im Test: Wie effektiv ist sie als Sonnenschutz?»

5. Früh geschmiert ist halb gewonnen

Beim Tag am See oder auf der langen Velotour geht es meist doch nicht ganz ohne Sonnencreme. Doch dann sollte sie am besten natürlich sein. Denn Zusatzstoffe können die Haut sonst ebenfalls belasten. Einige Tipps für die richtige Creme finden Sie hier: «Die besten Produkte für ein unbeschwertes Sonnenvergnügen».

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Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, wann Sie das erste Mal zur Tube greifen. Sind Sie schon in der Sonne angekommen, ist es nämlich eigentlich schon zu spät. Die Sonnencreme sollten Sie bereits etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden auftragen.

Nach 2 Stunden sollten Sie dann unbedingt eine Weile aus der direkten Sonnenstrahlung heraus. Beim nächsten Gang in die Sonne dann unbedingt erneut Creme auftragen.

6. Auf den richtigen Faktor setzen

Nicht nur auf den Firmennamen kommt es bei der richtigen Sonnencreme an, sondern auch auf den Lichtschutzfaktor. Dabei soll ein Produkt mit Lichtschutzfaktor 20 den natürlichen Schutz für Ihren Hauttyp um das 20-fache verlängern. Wie die Stiftung Warentest allerdings warnt, ist dies nur ein im Labor ermittelter Idealwert, der in Realität nie so exakt sei.

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Als Faustregel geben die Tester an, dass jeder maximal zwei Drittel der durch den Lichtschutzfaktor errechneten Sonnenbade-Zeit nutzen sollte. Danach für gesundes Bräunen besser in den Schatten wechseln. Mehr dazu hier: «Welcher Lichtschutzfaktor für Sie der richtige ist».

7. Solarium hilft nicht beim Sonne tanken

Vor dem Sommer sollten man erstmal ins Solarium, um vorzubräunen – das Gerücht, die Haut wäre dann besser auf die Sonne vorbereitet, hält sich hartnäckig. Doch, wie auch viele Mediziner, warnt unter anderem  Apotheker Dr. Theophil Voegtli aus Kleindöttingen AG warnt auf seiner Internetseite vor diesem abhärten.

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Denn die Strahlung ist eine zusätzliche Belastung für die Haut, zumal es nicht viel bringe, da das Solarium schliesslich nicht alle natürlichen UV-Strahlen aussendet.

Quellen: test.de, theo-voegtli.ch

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann