Vergütung des Solarstroms

Einen Solaranlage ist liefert umweltfreundliche Energie und spart Energiekosten.

Solaranlagen werden am besten schon bei der Planung eines Hauses mit berücksichtigt. Foto: © RyanKing999 / iStock / Thinkstock

Es ist dem Lieferanten freigestellt, wem er seinen Strom verkauft. Ab dem 1. Januar 2009 gilt das revidierte Energiegesetz (EnG) und damit die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV, Artikel 7a des eidg. Energiegesetzes EnG). Danach muss das örtliche Elektrizitätswerk dem Lieferanten für jede Kilowattstunde eingespeister Energie den im Baujahr gültigen Referenzpreis für Solarstrom während 25 Jahren bezahlen, sofern eine Zusage von der Netzbetriebsgesellschaft Swissgrid vorliegt, dass die Anlage der KEV unterstellt ist. Der Referenzpreis hängt vom Typus und der Grösse der Anlage ab. Die aktuellen Tarife sind zu finden unter www.energie-schweiz.ch.

Der Produzent muss die gesamte produzierte Strommenge abgeben und kann diese nicht anderweitig (z.B. an Ökostrombörsen) verkaufen. Die durch die KEV entstehenden Mehrkosten werden durch einen Zuschlag auf die Stromrechnungen gedeckt. Leider sind die bereitstehenden Mittel für Solarstrom eng begrenzt, weshalb Interessenten mit mehrjährigen Wartefristen zu rechnen haben. Es lohnt sich, Projekte frühzeitig bei Swissgrid (www.swissgrid.ch) anzumelden. Weiterhin betreiben verschiedene Elektrizitätswerke Ökostrom- oder Solarstrombörsen. Produzenten haben die Möglichkeit, ihren Solarstrom an solche Börsen zu verkaufen (Art. 7b EnG). Hier können auch nur Teile der Produktion verkauft werden, und die Tarife können höher sein als jene der KEV.

Finanzielle Unterstützung

Das Inkrafttreten der kostendeckenden Vergütung hebt die bisherigen kantonalen und kommunalen Unterstützungsprogramme teilweise auf. Erkundigen Sie sich bei der Fachstelle Ihres Kantons sowie bei der Gemeinde, welche Steuerabzüge anwendbar sind und ob Förderbeiträge ausbezahlt werden.

Kostendeckende Vergütung

Die Schweiz hat seit dem 1.1.2009 wie ihre Nachbarländer eine kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien. Damit wäre die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb einer Photovoltaik-Anlage gegeben. Leider sind die zur Verfügung stehenden Mittel für diese Massnahme unzureichend, somit werden Antragsteller vorerst auf eine Warteliste gesetzt.