Gartenarbeit im März: Der ultimative Guide für den SaisonstartIm März beginnt im Garten die eigentliche Startphase für die neue Saison: Jetzt kannst du erste Aussaaten planen, Beete vorbereiten und viele Grundlagen für gesundes Wachstum schaffen. Neben Gemüse und Kräutern geht es auch um schonende Bodenpflege, ökologisches Gärtnern und darum, empfindliche Pflanzen noch vor Kälterückschlägen zu schützen. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Foto: © thomas-bethge /iStock / Getty Images Plus Dein Startschuss im Beet: Was du jetzt im Garten anpacken kannst Beete sanft vorbereiten: Lockere den Boden vorsichtig und arbeite reifen Kompost ein, statt die Erde tief umzustechen. So bleibt die Bodenstruktur stabil und das Bodenleben wird geschont. Gemüse säen oder vorziehen: Robuste Sorten wie Salate, Kohlrabi, Radieschen, Möhren oder Spinat können je nach Wetter direkt ins Beet. Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten ziehst du besser geschützt vor. Mehr zum Tomaten anpflanzen. Stauden und Rosen schneiden: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, abgestorbene oder schwache Pflanzenteile zurückzunehmen. Das schafft Platz für gesunden Neuaustrieb im Frühling. Frühkartoffeln vorkeimen lassen: Lege die Knollen hell und kühl aus, damit sie kurze, kräftige Keime bilden. Das sorgt später für einen schnelleren Start im Beet. Erste Frühlingspflanzungen setzen: Robuste Stauden, Kräuter und frühe Gemüsepflänzchen dürfen bei passender Witterung bereits nach draussen. Voraussetzung ist ein ausreichend abgetrockneter Boden ohne starke Frostprognosen. Schneckenschutz vorbereiten: Räume Beete übersichtlich frei und bringe frühzeitig Schutzringe oder erste Fallen an. Vorbeugende Massnahmen helfen oft besser als spätere Notlösungen. Unsere liebsten Hausmittel gegen Schnecken. Mit der Rasenpflege starten: Entferne Verfilzungen und bessere kahle Stellen behutsam aus. So kann sich der Rasen nach dem Winter erholen, ohne zusätzlich belastet zu werden. Blumenwiesen neu anlegen: Wenn du im Herbst noch nicht gesät hast, ist auch jetzt noch ein guter Zeitpunkt. Wichtig sind eine passende Saatmischung und ein eher magerer Standort. Das solltest du im März vermeiden Hecken und Gehölze nicht radikal schneiden: Ab dem 1. März beginnt die Brut- und Setzzeit. Starke Rückschnitte sind deshalb verboten und stören wichtige Lebensräume von Vögeln. Wir zeigen dir wie du deine Hecke optimal pflegst. Frostempfindliche Pflanzen nicht zu früh auspflanzen: Milde Tage täuschen im März schnell über kalte Nächte hinweg. Jungpflanzen können durch Spätfrost stark geschädigt werden. Nasse Beete nicht betreten: Solange die Erde noch sehr feucht ist, verdichtet sie leicht. Das schadet der Bodenstruktur und verschlechtert die Bedingungen für Wurzeln und Bodenorganismen. Ökologisch sinnvoll im Frühling gärtnern Laub vorerst teilweise liegen lassen: Viele Insekten entwickeln sich erst später im Frühjahr fertig. Wenn du zu früh alles entfernst, nimmst du ihnen Schutz und Lebensraum. Altgras und Sträucher nicht komplett aufräumen: Vögel nutzen diese Materialien gern für den Nestbau. Ein naturnaher Garten unterstützt sie besonders in dieser Phase. Lieber Kompost als Kunstdünger verwenden: Organische Düngung fördert das Bodenleben und senkt das Risiko, dass Nährstoffe ausgewaschen werden. Gleichzeitig verbessert Kompost die Bodenstruktur langfristig. Wir zeigen dir wie du deinen eigenen Kompost anlegst. Frühblüher gezielt fördern: Früh blühende Pflanzen liefern Wildbienen und anderen Bestäubern eine der ersten wichtigen Nahrungsquellen des Jahres. Später organisch mulchen: Sobald sich der Boden erwärmt, hilft Mulch gegen Austrocknung und unterstützt Regenwürmer. Das schützt die Erde und hält sie länger lebendig und locker. Unsere Redaktions-Highlights für den März für ein gutes Gelingen und viel Spass im Garten Was Sie beim richtigen Hecke schneiden alles beachten solltenSobald der Frühling die ersten Triebe spriessen lässt, möchten Hobbygärtner am liebsten sofort zur Heckenschere greifen, um ihre Hecke zu schneiden und in Form zu bringen. Doch beim Heckenschnitt gibt es einige Besonderheiten zu beachten, denn zu bestimmten Zeitpunkten darf überhaupt nicht geschnitten werden. Tipps und Tricks zum richtigen Hecke schneiden. Humuserde ausbringen, damit Bäume und Sträucher besser wachsenBäume und Sträucher nehmen, wie alle Pflanzen, ihre Nährstoffe vorwiegend über die Erde auf. Deshalb ist ein nährstoffreicher Boden lebensnotwendig. Gartenerde, die mit Humus versetzt ist, wirkt hier gut als Depotdünger, weil sie Wasser, Mineralstoffe und Nährsalze bindet. Humuserde sorgt so für lang anhaltende Bodenfruchtbarkeit und ist dabei ohne viel Aufwand im eigenen Garten selbst herzustellen. Pergola: Material und passende Pflanzen für den SchattenspenderEine Pergola mit Pflanzen ist ein beliebtes Gestaltungselement im Garten. Sie spendet Schatten und sorgt für Gemütlichkeit. Es gibt zahlreiche Kletterpflanzenarten, aber nicht alle eignen sich dazu, eine Pergola zu bepflanzen. Eine gute Planung der Bepflanzung ist deshalb wichtig. Mehr Erdbeeren ernten durch das richtige DüngenIndem Sie Ihre Erdbeeren richtig düngen und Sie so mit ausreichenden Nährstoffen versorgen, können Sie den Ertrag Ihrer Pflanzen deutlich steigern. Passen Sie jedoch auf, dass Sie nicht zu viel düngen. Beim Düngen im Frühjahr gilt: Viel hilft nicht unbedingt auch vielDamit der Garten im Frühling wieder in neuer Pracht erblüht, benötigen Rasen und Pflanzen nicht nur Sonne und Wasser, sondern auch Nährstoffe in ausgewogener Menge. In erster Linie zählen dazu Stickstoff, Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Schwefel sowie die Spurenelemente Zink und Eisen. Wann Sie düngen, wie und womit Sie düngen, kann ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg Ihrer Gartenarbeit sein. Warum und wie sollte man im Garten den pH Wert im Boden messen?Pflanzen haben für ein ideales Wachstum teils sehr unterschiedliche Anforderungen an den Gartenboden. Warum es sich deshalb unter Umständen lohnt den pH-Wert im Boden zum messen und wie das am besten klappt. Dank Treibglocke und Mini-Gewächshaus im Garten früher Gemüse erntenTreibglocken - auch Bleichtöpfe genannt - sind eine alte Gartentradition, die heute wiederentdeckt wird. Die Töpfe aus Keramik oder Terrakotta werden etwa für Rhabarber verwendet. Alle Gemüse vorziehen kann man aber auch mit Mini-Gewächshäusern, die aus PET-Flaschen schnell selber gemacht werden. Nistplatz für Nützlinge: Wie Sie einen Hummelkasten selber bauenEinen Hummelkasten als Nisthilfe aufzustellen ist am besten im Frühling. Damit ist er sicher bereit, wenn die friedlichen Nützlinge auf die Suche nach einem Nest gehen. Hummelkästen gibt es als Bausatz zu kaufen oder man kann sie ganz leicht selber machen.