Dieses Obst und Gemüse enthält am meisten Pestizide

Keiner will sie, aber praktisch jeder bekommt sie: Pestizide, die in vielen Obst- und Gemüsesorten nachzuweisen sind. Welches die schlimmsten sind und wie Sie sie meiden.

Pestizide: Diese Lebensmittel enthalten am meisten Pestizidrückstände
Pestizide sollen Schädlinge und Unkraut von unseren Lebensmitteln fernhalten. Doch zu welchem Preis? Foto © aluxum/ E+
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Pestizide sind in aller Munde – wortwörtlich und im übertragenen Sinn.

Gleich zwei Initiativen gegen Pestizide hat der Nationalrat jüngst abgelehnt: Die Trinkwasserinitiative, die den Pestizideinsatz massiv einschränken will. Der Grund: 70 Prozent der Grundwasserproben enthielten bedenkliche Pestizidwerte.

Die zweite Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» will den Einsatz von künstlich hergestellten Insektiziden, Fungiziden und Herbiziden verbieten. Die Initiative verlangt ein Verbot von synthetischen Pestiziden in:

  • der landwirtschaftlichen Produktion
  • der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse
  • der Boden- und Landschaftspflege

Zwar lehnen Bundes- und Nationalrat beide Initiativen ab, doch das letzte Wort wird das Volk im kommenden Jahr haben, wenn über beide Vorlagen abgestimmt wird.

Etwa 1‘400 Pestizide sind weltweit bekannt. 500 sind in Europa zugelassen:

  • Insektizide (gegen schädliche Insekten)
  • Herbizide (gegen unerwünschten Beikrautwuchs und um reifes Getreide für eine einfachere Ernte abdörren zu lassen)
  • Fungizide (gegen Pilzerkrankungen, auch nach der Ernte aufgebracht)
  • Dann gibt es noch andere Mittel, die beispielsweise eine längere Lagerung ermöglichen oder das Wachstum regulieren.

Dagegen gibt es auch natürliche, sogenannte biologische Pestizide, die teilweise auch im Biolandbau erlaubt sind.

Was Pestizide bewirken können

Zwar unterliegt alles, was im Lebensmittelanbau an sogenannten Pflanzenschutzmitteln verwendet werden darf, einer Reglementierung und es dürfen gewisse Höchstwerte im Lebensmittel nicht überschritten werden.

Aber bekannt ist, dass einige auch hierzulande zugelassenen Pestizide in Verdacht stehen, krebserregend wirken zu können. Manche Stoffe können zudem den Hormonhaushalt beeinflussen, die Fortpflanzungsfähigkeit einschränken oder Fehlbildungen bei Embryonen auslösen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen beispielsweise spricht hier von 4 Prozent der europaweit zugelassenen Mittel.

Nur leider wird, je nach Obst und Gemüse, oft ein ganzer Cocktail aus Pestiziden ausgebracht. Und weder diese Mehrfach-, noch die Dauerbelastung unseres Körpers mit Pestiziden ist eingängig erforscht.

Diese Lebensmittel sind am meisten mit Pestiziden belastet

Die US-amerikanische Lebensmittelsicherheitsbehörde USDA testet jährlich Lebensmittel auf Pestizidrückstände im grossen Stil. 70 Prozent der verkauften Obst- und Gemüsesorten enthielten 2019 das eine oder andere von insgesamt 225 Pestiziden. Mehrfachbelastungen sind keine Ausnahme. Im Nachbarland Deutschland kamen Wissenschaftler zu vergleichbaren Ergebnissen.

Auch in der Schweiz wird getestet. Hier machen dies die Kantone bei Verdacht. 2017 wurden 2‘743 Lebensmittel getestet, 2‘156 enthielten Spuren von Pestiziden, davon 240 über den Grenzwerten. Die Produkte kamen meist aus Asien.

Aus der USDA-Beanstandungslisten geht das in den USA sogenannte «Dirty Dozen», also das «Dreckige Duzend» hervor. Diese Liste hat unsere Redaktion mit verschiedenen anderen institutionellen Untersuchungen abgeglichen, gegebenenfalls ergänzt und die bedenklichsten Lebensmittel herausgefiltert. Zudem wurden Ergebnisse von Ökotest integriert.

1. Kräuter

Pestizide fan Kräutern und Tee

Foto © merc67/ iStock / Getty Images Plus

Kräuter werden beim Bundesamt am häufigsten beanstandet und kommen auch unter dem «Dirty Dozen» vor. Besonders kritisch kontrolliert wurden in Deutschland Dill, Rosmarin, Oregano und Schnittlauch.  

Unser Tipp: Bio-Kräuter und Bio-Tees, die häufig aus solchen Kräutern hergestellt sind, kaufen. Oder Sie ziehen die Kräuter selber – das ist eine der leichtesten Disziplinen für Hobbygärtner und selbst auf der Fensterbank möglich.

2. Trauben

Pestizidrückstände an Trauben

Foto © Rostislav_Sedlacek/ iStock / Getty Images Plus

Auch Trauben gehören zu den besonders belasteten Obstsorten. Weinreben leiden gerne unter Pilzbefall und auch so mancher Schädling fliegt auf die schmackhaften Früchte. Dann gibt es den Trend, Mittel wie Glyphosat an der Basis der Pflanzen zu spritzen, um unerwünschtes Unkraut schnell zu beseitigen. Trauben zählen für das Bundesamt zu den am häufigsten beanstandeten Obstsorten, die noch dazu Grenzwerte überschritten. Auch in den USA haben sie den Einzug in das schlimmste Duzend geschafft.

Unser Tipp: Möglichst in Bio kaufen, Produkte aus Übersee vermeiden, da dort weitaus weniger streng kontrolliert wird und andere Pestizide zum Einsatz kommen. Oder: In den Schweizer Weinbauregionen mal die örtlichen Winzer fragen. Viele verzichten hier (auch ohne Biosiegel) auf Pestizide und verkaufen ihre kleineren, aber sehr schmackhaften Weintrauben.

3. Beeren

Pestizide auf Beeren wie Erdbeeren oder Heidelbeeren

Foto © SawBear/ iStock / Getty Images Plus

Leider sind auch die eigentlich gesunden Erdbeeren, Johannis-, Him-, Brom- und Heidelbeeren bei beiden Prüforganisationen oft bemängelt worden. Auf der US-Liste standen die Erdbeeren auf Platz 1.

Der Grund: Erdbeeren wachsen direkt am Boden, sind süss, saftig und haben eine dünne Schale. Da gibt es allerlei Schädlinge und Erkrankungen wie Pilzinfektionen, die dem Obst schaden können. Und bei anderem Beerenobst sieht es mit der Empfindlichkeit nicht viel anders aus.

Unser Tipp: Erdbeeren am besten selbst beim (Bio-) Bauern des Vertrauens pflücken. Beeren generell saisonal und regional geniessen, wenn möglich aus Bio- oder Eigenanbau.

4. Kirschen

Pestizide gegen Schädlinge auf Kirschen

Foto © druvo/ iStock / Getty Images Plus

In den USA gehören Kirschen zum dreckigen Duzend. Leider gibt es so manchen Schädling, der es auf die süssen Früchtchen abgesehen hat, also wird gespritzt.

Bei Untersuchungen des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit LAVES waren bei Untersuchungen alle Proben von Kirschen aus der Türkei, Spanien, Italien und Griechenland mit Pestiziden belastet.

Unser Tipp: Entweder wieder Bio wählen oder mal am Wochenende einen Ausflug aufs Land machen und direkt auf dem Biohof kaufen. Erkundigen Sie sich auch nach der Behandlung der Obstwiesen und waschen Sie die Kirschen gut.

5. Zwetschgen

Zwetschgen sind besonders mit Pestizidrückständen belastet

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Nicht viel anders sieht es leider bei Zwetschgen aus, da auch diese Früchte von Pilzen und dem Pflaumenwickler nur allzu gerne befallen werden. LAVES fand in über 70 Prozent der Proben mehrere Pestizide, die Kantonslaboratorien Basel-Landschaft und Basel-Stadt sogar Reste verbotener Fungizide.

Unser Tipp: Verfahren wie bei den Kirschen.

6. Salat und Spinat

Salat wie Rucola aber auch Spinat weisen häufig Pestizide auf

Foto © Rouzes/ iStock / Getty Images Plus

Knackig frisch und leichte Kost – nicht nur im Sommer sind Salate und Spinat beliebt.

Doch der Pestizideinsatz bringt beides auf die Liste der belasteten Lebensmittel, Spinat schaffte es in den USA sogar auf Platz 2. Auf der deutschen Liste gehört er ebenfalls zu den häufiger belasteten Gemüsesorten.

Unser Tipp: Je zarter der Salat, desto häufiger werden Pestizide eingesetzt. Wer einen Balkon oder gar einen Garten hat, sollte gerade Salat selbst anbauen. Ansonsten gilt bei beiden Blattgemüsesorten: In Bio und vom heimischen Bauern kaufen.

7. Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte weisen oft einen Pestizidcoctail auf der Schale auf.

Foto © _LeS_/ iStock / Getty Images Plus

Orangen, Zitronen, Grapefruit und Co. kommen im Anbau meist ohne Pestizideinsatz aus. Doch nach dem Anbau gibt es häufig einen richtigen Giftcocktail, beispielsweise gegen Pilze. In Deutschland führten insbesondere Mandarinen besonders häufig zu Beanstandungen.

Unser Tipp: Wer die Schale nicht nutzt, muss sich keinen Kopf machen. Nach dem Schälen Hände gründlich waschen. Anders sieht es aus, wenn Sie frische Zitronenschnitze ins Wasser geben oder den Schalenabrieb für Desserts und Kuchen verwenden. Dann auf den Hinweis «nach der Ernte nicht behandelt» oder «Schale zum Verzehr geeignet» achten.

8. Äpfel

Äpfel sollte man gut waschen wegen der Pestizide auf der Schale

Foto © hdagli/ E+

«An apple a day …» soll uns den Doktor vom Leib halten. Nun ja, wäre da nicht der massive Pestizideinsatz. In den USA auf Platz 4 der am meist belasteten Lebensmittel, sieht es andernorts etwas besser aus. So schickte Ökotest 27 Einkaufsproben ins Labor und gab für die meisten Apfelproben grünes Licht. Allerdings: Grenzwerte wurden zwar nicht überschritten, doch es gab erst ab 5 nachgewiesenen Pestiziden eine Abwertung.

Unser Tipp: Äpfel werden zwar teils massiv gespritzt. Aber sie landen praktisch immer vor dem Verkauf in einem ausgiebigen Wasserbad. Da wasche sich wohl so manches Pestizid ab, laut Ökotest. Wie sehr dieses Wasser dann anschliessend belastet ist, steht in den Sternen. Bio ist hier mal wieder eine gute Wahl, insbesondere wenn man wirklich praktisch täglich einen Apfel isst.

9. Peperonchini und Peperoni

Peperonchini und Peperoni enthalten besonders viele Pestizide

Foto © ktsimage/ iStock / Getty Images Plus

Chilischoten wachsen dort am besten, wo es richtig warm ist. Daher kommen die feurigen Scharfmacher oft aus fernen Ländern. Und da wird leider gerne die Chemiekeule geschwungen und auch mit Giften hantiert, die in Europa schon längst wegen ihrer Gefährlichkeit verboten sind.

Bei Peperoni sei es nicht besser. Sowohl die USDA, als auch das Bundesamt für Verbraucherschutz stellen hier häufig Rückstände fest. So sind die leckeren Schoten beispielsweise in Deutschland relativ häufig über den Grenzwerten.

Unser Tipp: Chili nicht aus fernen Ländern beziehen. Auch und gerade getrocknet. Das gilt übrigens für alles, was aus dem asiatischen Raum kommt. Die Produkte sind oft stärker belastet als Heimisches. Zudem: Peperoni haben in der Schweiz eine kurze Saison, in der Sie das Gemüse bio kaufen können.

10. Gewürze

Gewürze und Gewürzmischungen sind oft voller Pestizidrückstände

Foto © Martin Chavez/ iStock / Getty Images Plus

Leider ist man bei Gewürzen mit bis zu 15 verschiedenen Pestiziden konfrontiert, zeigt eine Untersuchung von Ökotest. Gerade bei Gewürzmischungen, aber auch Paprika oder Pfeffer, kommt schon mal ein wahrer Pestizidcocktail zusammen.

Zwar waren die einzelnen Pestizide unter den erlaubten Grenzwerten, aber die Mischung ist es, die das ganze unkalkulierbar macht. Hinzu kommt, dass beispielsweise Paprikapulver eine Komposition aus brasilianischen, indischen und ägyptischen Gewürzen (nicht deklariert) sein kann, was eine Empfehlung über das Herkunftsland erschwert.

Unser Tipp: Pfeffer und Muskat im Ganzen kaufen. Das reduziert das Risiko von zusätzlich vorkommenden  Schimmelpilzen. Und bei allen getrockneten Gewürzen gilt: Bio ist die beste Wahl.

11. Bananen

Bananenschalen sind voller Pestizide

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Ökotest untersuchte konventionell angebaute und Bio-Bananen. Praktisch alle Bananen aus konventionellem Anbau kamen nicht über ein «Ausreichend» hinaus, schnitten eher schlechter ab.

Der Pestizid-Einsatz in Bananen-Monokulturen ist laut Ökotest dermassen massiv, dass die Tester empfehlen: Wenn Sie konventionelle Bananen kaufen, dann sollten Sie sich nach dem Schälen die Hände waschen. Kinder sollten sie sogar überhaupt nur geschält in die kleinen Hände gereicht bekommen.

Unser Tipp: Auf Bioware und Fair Trade setzen. Das ist preislich kein Luxus und die Arbeiter, die schutzlos dem Pestizideinsatz im gedankenlosen Anbau ausgesetzt sind, haben von dieser Wahl auch etwas. Von der Natur ganz abgesehen.

Wie vermeide ich zu viele Pestizide bei Früchten und Gemüse?

Schaut man auf die diversen Untersuchungsergebnisse, so lässt sich folgende Tendenz erkennen:

  • Wurzel- und Stängelgemüse aus konventionellem Anbau, also Rüebli, Pastinake oder Spargel, sind tendenziell rückstandsärmer, da sie unter der Erde wachsen.
  • Blatt- und Fruchtgemüse (Tomate, Gurke, Paprika, Salate) ist eher belastet.
  • Frische Kräuter zählten bei den jährlichen Kontrollen immer zu den am häufigsten mit Pestiziden belasteten Lebensmitteln. Besonders hier auf Bioprodukte oder den Eigenanbau zu setzen, macht Sinn.
  • Obst und Gemüse aus Drittländern ist tendenziell immer stärker belastet als Europäisches.
  • Biolebensmittel schneiden besser als konventionelle Lebensmittel ab (65 % völlig ohne Beanstandungen).
  • Regional und saisonal ist ebenfalls eine gute Wahl.
  • Im Zweifelsfall heisst es «schälen», was allerdings – beispielsweise beim Apfel – aus Nährwertgründen nicht immer Sinn macht.
  • Wo es geht: Gründlich, am besten mit lauwarmem Wasser waschen und trockenreiben. Das beseitigt einen Teil der Pestizide.
  • Natron in einem Wasserbad für Äpfel und Co. soll sogar bis zu 80 % der üblichen Pestizide an Äpfeln abwaschen.
  • Eine bunte Obst- und Gemüseauswahl essen, verhindert, dass man eventuell dauerhaft zu viele Pestizide von einer besonders belasteten Sorte abbekommt.

Neue Verbote von Pestiziden in der Schweiz

Immerhin: Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW hat erst Mitte Juni 12 Pestiziden die Freigabe entzogen, die die Wirkstoffe Chlorpyrifos und Chlorphyrifos-Methyl enthalten. Diese Stoffe sollen extrem giftig für Vögel, Insekten, Boden- und Wasserlebewesen sein sowie die embryonale Gehirnentwicklung beeinflussen können. Diese beiden Mittel waren die bis dato am häufigsten eingesetzten Pestizide in der Schweiz.

WWF und Greenpeace kritisieren allerdings, dass weitere, ebenso toxische Pestizide vom Markt genommen werden müssten.

Pestizide auch im Pipi nach Biokonsum

Die SRF-Sendung «Kassensturz» setze vier seiner Mitarbeiter auf strenge Diät. Erst sollten sie konventionell produzierte Lebensmittel essen und dann über den gleichen Zeitraum von einer Woche ausschliesslich Waren in Bioqualität.

Lesetipp:

Nach den jeweiligen Essensphasen wurde der Urin kontrolliert. Das Ergebnis: Alle Teilnehmer hatten nachweislich verschiedene Pestizide im Urin. In der Biophase gingen die Resultate deutlich zurück. Dass übrigens in Bioprodukten auch mal synthetische Pestizide vorkommen, das läge zum einen an einer möglichen falschen Deklaration. Zum anderen sei es aber auch möglich und wahrscheinlicher, dass Pestizide von einem konventionellen Acker verweht wurden.

Thurgauer Bauern reduzieren Pestizide

Auch bei den Treffen der Bauernverbände wird heftig über den Einsatz von Pestiziden diskutiert. Zurecht, schliesslich sind sie nicht nur schädlich für den Menschen, sondern auch und gerade für die Umwelt mit ihrer Flora und Fauna. Und letztlich schadet ihr Einsatz dem Ruf eines ganzen Berufszweigs.

Als beispielhaft sind die Obstbauern im Thurgau zu nennen. Sie wollen 2019 erstmalig den Pestizideinsatz auf den Obstplantagen flächendeckend reduzieren.

Unser Fazit: Es ist wichtig, dass sich beim Einsatz von Pestiziden etwas ändert. Schon heute kann der Konsument beim Einkaufen dazu beitragen, dass ein Umdenken stattfindet. Regionale und saisonale Produkte sowie solche in Bio-Qualität sollten stets den Vorrang haben.

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