Luftwärmepumpen: Umweltfreundlich heizen mit kostenloser Umgebungsluft

Sponsored – Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, nutzt immer frei verfügbare und erneuerbare Ressourcen zum Heizen. Bei der Luftwärmepumpe ist diese Ressource – wie der Name schon verrät – die Umgebungsluft. Selbst bei frostigen Temperaturen bis zu –20 Grad Celsius kann die Wärmepumpe der Luft noch ausreichend Energie entziehen, um damit dein Zuhause zu beheizen und für Warmwasser zu sorgen.

Die Belaria pro von Hoval vor einem Schweizer Einfamilienhaus
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe saugt Umgebungsluft ein, um damit Heiz- und Brauchwasser zu erwärmen. © zVg
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Luftwärmepumpen – das Wichtigste in Kürze:

Ob für die energetische Sanierung oder den Neubau: Die Luftwärmepumpe zählt zu den beliebtesten nachhaltigen Heizsystemen und ist von allen Wärmepumpen-Arten die am häufigsten eingesetzte. Das verwundert kaum – schliesslich bringt sie viele Vorteile mit sich. Allen voran heizt sie mit kostenloser, Tag und Nacht verfügbarer Umgebungsluft.

Wie funktioniert eine Luftwärmepumpe?

Die Luftwärmepumpe nutzt die Wärme aus der Luft, um ein Gebäude zu heizen und Brauchwasser zu erwärmen. Die Luft wird dabei von einem Ventilator durch einen Wärmetauscher angesaugt. Mittels eines Verdichters (auch Kompressor genannt) wird das Kältemittel der Wärmepumpe verdichtet und dadurch das Temperaturniveau so erhöht, dass die Wärme aus der Luft zum Heizen nutzbar ist. Anders als Vorurteile behaupten, sorgen Luftwärmepumpe auch bei niedrigen Aussentemperaturen von bis zu -20 Grad Celsius noch für ausreichend Heizenergie.

Verschiedene Arten der Luftwärmepumpe

Es gibt zwei Arten der Luftwärmepumpe: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe und die Luft-Luft-Wärmepumpe. Der zweite Teil des Begriffs verrät, über welches Wärmemedium die Heizwärme im Haus abgegeben wird.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Art der Wärmepumpe ist am weitesten verbreitet. Meistens ist sie gemeint, wenn von Luftwärmepumpen die Rede ist. Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird die aus der Luft gewonnene Wärme an den Heizwasserkreislauf abgegeben und beispielsweise mittels Fussbodenheizung im Haus verbreitet.
  • Luft-Luft-Wärmepumpe: Diese Wärmepumpen-Art ist deutlich weniger verbreitet. Hierbei wird die Wärme aus der Umgebungsluft über eine Lüftungsanlage oder ein Luft-Heizungssystem im Haus abgegeben. Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist demnach nicht für die Warmwasserbereitung geeignet.

Ein weiterer Faktor, in dem sich Luftwärmepumpen voneinander unterscheiden, ist die Art der Ausführung. Es gibt Luftwärmepumpen, die entweder über eine Innen- oder eine Aussenaufstellung verfügen. Dann ist die Rede von Monoblock-Wärmepumpen. Oder aber das Gerät ist in zwei Aufstellungen – eine im Innenbereich und eine im Aussenbereich – aufgeteilt. Dann spricht man von einer Split-Wärmepumpe.

Grafik eines Hauses, in dem eine Split-Wärmepumpe installiert ist
Eine Split-Wärmepumpe verfügt über eine Aussen- und eine Innenaufstellung. © zVg

Die Monoblock-Wärmepumpe hat den Vorteil, dass alle Komponenten in einem Gerät untergebracht sind und sie auch im Haus aufgestellt werden kann. Eine Split-Wärmepumpe ist hingegen besonders flexibel aufstellbar. Sowohl Innen- als auch Ausseneinheit sind vergleichsweise klein und brauchen daher wenig Platz.

Das sind die Vorteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

  • Im Vergleich zu anderen Heizsystemen sind Luftwärmepumpen günstig in der Anschaffung.
  • Der bauliche Aufwand beim Einbau ist deutlich geringer als jener bei Erd- oder Wasserwärmepumpen, da keine Tiefenbohrungen vorgenommen werden müssen. Die Bewilligungsverfahren dafür sind kantonal und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.
  • Luftwärmepumpen eignen sich sowohl für eine energetische Sanierung als auch für Neubauten.
  • Luftwärmepumpen sind auch für ältere Bauten geeignet, die noch mit Heizkörpern beheizt werden.
  • Der Stromverbrauch von Wärmepumpen ist selbst im Hochbetrieb sehr niedrig.
  • Es kommen zunehmend natürliche Kältemittel zum Einsatz, welche das Heizsystem noch umweltfreundlicher machen.
  • Die meisten Luftwärmepumpen können im Sommer für die aktive Raumkühlung zum Einsatz kommen.

Vorteilhafte Kombinationen mit Luftwärmepumpen

Dass Luftwärmepumpen für energetische Sanierungen so geeignet sind, liegt auch daran, dass sie sich bestens mit bestehenden Wärmeerzeugern kombinieren lassen. Ist beispielsweise eine Gasheizung im Haus vorhanden und soll noch nicht vollständig ausgetauscht werden, kann sie die Wärmepumpe in der kalten Jahreszeit unterstützen. Die beiden Wärmeerzeuger ergänzen sich dann übers Jahr optimal. Langfristig lohnt sich, der Umwelt und dem Portemonnaie zuliebe, der vollständige Ersatz der Gasheizung durch die Wärmepumpe.

Darüber hinaus ist der Betrieb einer Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage sehr vorteilhaft. Dadurch kannst du die Luftwärmepumpe zu grossen Teilen mit CO2-neutraler Sonnenenergie betreiben. Das spart laufende Stromkosten und erhöht deine finanzielle Unabhängigkeit vom lokalen Netzbetreiber.

Das Logo von Hoval auf rotem Hintergrund

Dieser Beitrag wird präsentiert von Hoval – dem Wärmepumpen-Spezialisten. Mit über 75 Jahren Erfahrung steht bei Hoval im Fokus stets die Energieeffizienz.

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