Worauf du bei der Planung des Heizungsersatzes achten musst

Sponsored – Um deine alte Heizung zu ersetzen, musst du nicht den letzten Moment abwarten. Der Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem wie eine Wärmepumpe lohnt sich finanziell und trägt einen wichtigen Teil zur Energiewende bei. Doch der Heizungsersatz will gut geplant sein.

EIne Wärmepumpe von Hoval in einem grünen Vorgarten
Wer die alte Heizung gegen eine nachhaltige Wärmepumpe austauschen möchte, sollte frühstmöglich mit der Planung beginnen. © zVg
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Heizung ersetzen – das Wichtigste in Kürze:

  • Der Austausch der alten Heizung sollte nach etwa 15 bis 20 Jahren erfolgen. Der Umstieg auf ein Heizsystem mit erneuerbaren Energiequellen lohnt sich jedoch schon früher.
  • Der Heizungsersatz spielt bei einer energetischen Sanierung eine wichtige Rolle.
  • Alternativen zu Gas- und Ölheizung sind etwa Wärmepumpe und Pelletheizung.
  • Du solltest die Planung des Heizungsersatzes so früh wie möglich in Anlauf nehmen, da es zu langen Lieferzeiten bei Wärmepumpen kommen kann. Zur Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Umstieg von deiner bestehenden Öl- oder Gasheizung ist der erste Schritt in Richtung Unabhängigkeit von knappen fossilen Energieträgern. Für welches alternative Heizsystem du dich auch entscheidest – wichtig ist vor allem, dass du den Heizungsersatz gut planst, damit die Umsetzung rund läuft. Hier findest du einen Überblick, wie du den Ersatz deiner Heizung richtig angehst und was du dabei bedenken musst.

Wann sollte eine Heizung ersetzt werden?

Der Umstieg von der fossilen Heizung auf eine Wärmepumpe oder ein anderes erneuerbares Heizsystem lohnt sich nicht nur für die Umwelt. Dadurch machst du dich auch unabhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen und nutzt immer zur Verfügung stehende erneuerbare Ressourcen wie Umgebungsluft oder Erdwärme zum Heizen.

Den einen idealen Zeitpunkt für den Austausch der alten Heizung gibt es nicht. Doch im Hinblick auf Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und Einsparung von Heizkosten lohnt sich der Umstieg besonders in folgenden Fällen:

  • Wenn der Heizkessel rund 15 bis 20 Jahre alt ist
  • Wenn die Kaminfegerin oder der Kaminfeger bei der jährlichen Überprüfung schlechte Abgaswerte festgestellt hat
  • Wenn du dein Haus energetisch sanieren möchtest oder schon teilweise energetisch saniert hast

Tipp: Ersetze deine Heizung ausserhalb der Heizperiode, sprich zwischen April und Oktober. Beginnst du rechtzeitig mit der Planung des Heizungsersatzes, bleibt mehr Zeit für die Umsetzung. Mit einer längerfristigen Planung kannst du allfälligen Lieferengpässen oder Kapazitätsüberlastungen auf der Installationsseite vorbeugen.

Heizung ersetzen: Alternativen zur Gas- und Ölheizung

Als erstes steht die Entscheidung für ein passendes Heizsystem mit erneuerbaren Energien an. Mögliche Alternativen für eine Öl-, Gas- oder Stromheizung sind:

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe heizt dein Eigenheim mit der Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder Erdreich. Der Strombezug aus dem Netz lässt sich bei einer intelligenten Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage noch weiter reduzieren.

Pelletheizung

Eine Pelletheizung beheizt dein Zuhause mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Warum das klimafreundlich ist? Weil beim Verbrennen des Holzes nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie die Bäume während des Wachstums gebunden haben.

Solarthermie

Auch die Energie der Sonne kannst du zum Beheizen deines Eigenheims sowie für die Warmwasserbereitung nutzen. Eine Solarthermie-Anlage wird auf dem Dach oder an der Fassade angebracht und wandelt Sonnenstrahlen in Wärmeenergie um. Sie kann aber nur ergänzend zu einem bestehenden Heizsystem genutzt werden, da sie im Winter nicht genug Wärme für Heizung und Warmwasser erzeugen kann.

Heizung ersetzen Schritt für Schritt

Nun gilt es herauszufinden, für welche Heizung dein Eigenheim die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Dabei bist du zum Glück nicht auf dich selbst gestellt.

1. Schritt: Energieberatung einholen

Eine Energieberatung hilft dir bei der Entscheidung für das neue Heizsystem. Die regionalen und lokalen Energieberatungen wissen, welche kantonalen Energiegesetze es gibt und können dir im Vorhinein Auskunft über mögliche Fördergelder geben. Um die nächste Beratungsstelle zu finden, gibst du auf der Website von Energie Schweiz einfach deine Postleizahl ein. Dann erhältst du eine Liste mit Energieberatungen in deiner Umgebung. Die Erstberatung per Telefon ist in der Regel kostenlos.

2. Schritt: Einschätzung von Fachpersonal vor Ort

Anschliessend ist eine Energieberatung vor Ort sinnvoll, bei der beispielsweise eine GEAK-Expertin oder ein GEAK-Experte dein Haus genauer unter die Lupe nimmt und dir passende Möglichkeiten für den Ersatz der bestehenden Heizung aufzeigt. Auf Wunsch stellt dir die Fachperson auch einen schweizweit einheitlichen Gebäudeenergieausweis aus. Dieser ist in den meisten Kantonen zwar freiwillig, hilft jedoch dabei, die optimalen Sanierungsmöglichkeiten für dein Haus zu ermitteln.

Tipp: Auf der GEAK-Website findest du Fachpersonen in deiner Nähe.

3. Schritt: Heizsystem wählen

Nach der Energieberatung und nach Ausstellung des Gebäudeenergieausweises sollte die Entscheidung für das neue Heizsystem schon leichter fallen. Erkundige dich nun beim Bauamt deiner Gemeinde, ob dein Vorhaben bewilligungspflichtig ist. In der Regel gilt in den Kantonen entweder eine Bewilligungs- oder eine Meldepflicht.

Apropos Wärmepumpe: Da die Nachfrage nach dem nachhaltigen Heizsystem weiterhin stark anwächst, musst du hier mit längeren Lieferzeiten rechnen. Erkundige dich rechtzeitig beim Hersteller, wann das gewünschte Modell verfügbar ist und wann dein Installateur Kapazitäten hat, um die Sanierung in Angriff zu nehmen.

4. Schritt: Fördergelder beantragen und loslegen

Bevor es losgehen kann, sollten du oder dein Installateur sich bei Kanton und Wohngemeinde nach möglichen Förderungen erkundigen. Diese musst du dringend vor Baubeginn einholen, da sie andernfalls nicht ausgezahlt werden.

Den Einbau des neuen Heizsystems übernimmt eine Fachperson wie eine Heizungsinstallateurin oder ein Heizungsinstallateur. Am besten holst du dir vor Baubeginn verschiedene Offerten ein, damit du diese vergleichen kannst.

Fazit: An alles gedacht für den Heizungsersatz?

Der Austausch deiner fossilen Heizung lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Damit er so angenehm und reibungslos wie möglich verläuft, gibt es viele Anlaufstellen, die dir bei der Umsetzung helfen. Dazu zählen Installateure, GEAK-Fachpersonen, Hersteller von Wärmepumpen und Holzheizungen sowie lokale Energieberatungen.

Bedenke für dein Vorhaben, dass die Planung das A und O ist und du am besten so früh wie möglich damit startest. So werden längere Wartezeiten nicht zum Problem und du kannst dich rechtzeitig vor dem Start der Heizperiode über deine neue Heizung freuen.

Das Logo von Hoval auf rotem Hintergrund

Dieser Beitrag wird präsentiert von Hoval – dem Wärmepumpen-Spezialisten. Mit über 75 Jahren Erfahrung steht bei Hoval im Fokus stets die Energieeffizienz.

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