Auf Sommerzeit umstellen: 6 Tipps gegen den Mini-Jetlag

Die Umstellung auf die Sommerzeit sorgt bei vielen für einen Mini-Jetlag. Mit diesen sechs Tipps gelingt der Wechsel in die neue Zeit reibungslos.

Auf Sommerzeit umstellen: 4 Tipps gegen den Mini-Jetlag
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Im Frühling ist es immer das gleiche Spiel: Die Uhr vorstellen und abwarten, bis der Körper sich endlich an die geklaute Zeit gewöhnt hat. Denn die verlorene Stunde kann den Biorhythmus ganz schön durcheinander bringen.

Dieses Jahr trifft uns die Umstellung auf Sommerzeit in der Nacht vom 30. auf den 31. März.

Wie Sie sich auf die Zeitumstellung vorbereiten – oder zumindest schneller dem Mini-Jetlag entfliehen – zeigen diese sechs Tipps.

1. Langsam an die Sommerzeit herantasten

Alle Aktivitäten vom Aufstehen bis hin zum Schlafengehen sollten jeweils um eine halbe Stunde vorverschoben werden. Somit kann sich das im Dunkeln produzierte Schlafhormon Melatonin auf den neuen Tag-Nacht-Rhythmus einstellen. Stehen Sie am Samstag eine halbe Stunde früher auf, gehen Sie eine halbe Stunde früher ins Bett und passen Sie die Mahlzeiten entsprechend an. Am Sonntag wiederholen Sie das Prozedere und verschieben nochmals alles um eine halbe Stunde nach vorne.

2. Tageslicht als Wecker hilft bei der Umstellung

Damit das morgendliche Aus-dem-Bett-Kommen einfacher wird, empfiehlt es sich, das Zimmer nicht abzudunkeln. Das Tageslicht hilft dabei, den Tag-Nacht-Rhythmus schneller zu übernehmen. Am Abend empfiehlt es sich jedoch, auf helles Licht, durch Computer oder Fernseher, zu verzichten, denn so werden Sie schneller müde.

3. Der Müdigkeit trotzen und wach bleiben

Geben Sie der Müdigkeit, die durch die Zeitumstellung entsteht, nicht mit einem Mittagsschlaf nach. Der erschwert nur das frühere Einschlafen. Machen Sie in der Mittagspause besser einen Spaziergang.

4. Ab an die frische Luft und Sonne tanken

Schlafexperten raten generell, sich viel an der frischen Luft und damit an der Sonne zu bewegen, denn unser Körper braucht das Tageslicht für seinen Tag-Nacht-Rhythmus.

5. Üppiges Essen vermeiden

Vermeiden Sie abends üppige Mahlzeiten. Denn diese sorgen oft dafür, dass wir schlechter einschlafen.

6. Früher einschlafen dank natürlichen Hausmitteln

Wer trotzdem Mühe hat, früher einzuschlafen, dem können altbewährte natürliche Mittel helfen. Mit Tees aus Baldrian, Lavendel, Melisse oder Hopfen kommen Sie am Abend noch eher zur verdienten Bettruhe. Und auch das altbewährte Glas warme Milch kann tatsächlich helfen.

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