Vögel füttern im Winter: Ganz einfach Vogelfutter selber machen

Um ihr Überleben zu gewährleisten, kann man im Winter die Vögel füttern und ihnen somit ein reichhaltigeres Nahrungsangebot bieten. Die Beobachtung des quirligen Treibens an der Vogel-Futterstelle ist ausserdem erlebte Naturkunde für Jung und Alt.

Vogelfutter selber machen: So füttern Sie Vögel richtig im Winter
Vögel kann man im Winter auch mit einer selbst gemachten Haferflocken-Kerne-Mischung füttern. Foto: © iStock / Thinkstock
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Normalerweise finden die einheimischen Vögel in der Natur auch im Winter genügend Nahrung. Wer die Vögel füttern möchte, erreicht damit meistens nicht die bedrohten Arten, sondern eher die Kulturfolger. Aber die schöne Tradition Vögel zu füttern bringt gerade auch Kindern die einheimische Natur nahe.

Vögel füttern mit selbst gemachtem Vogelfutter

Wer Vogelfutter selber machen will, kann dadurch gleichzeitig die Verbreitung von Samen unerwünschter gebietsfremder Pflanzen, so genannter Neophyten wie Ambrosia, vermeiden, die manchmal im Fertigfutter vorkommen. Gekauftes Futter ist zudem oftmals nicht artgerecht und bekommt vielen kleinen Vögeln nicht gut.

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Äpfel für Weichfresser nach draussen geben

Für Weichfresser kann man zudem an einem möglichst trockenen Platz ein paar alte Äpfel auslegen. Wer möchte, kann die Äpfel auch mit einer Schnur an einen Baum binden.

Eine weitere einfache und tolle Idee, um Vögel zu füttern, finden Sie in unserem Artikel «Vogelfutter-Stelle basteln mit PET-Flaschen». Foto: © Michael2323 / iStock / Thinkstock

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Vogelfutter selber zu machen ist gar nicht schwierig, wenn man sich auf die Bedürfnisse der am Standort vorkommenden Arten einstellt, ausserdem ist Vogelfutter selber machen eine schöne Beschäftigung in der trüben Jahreszeit.

Einfache Rezepte zum Vogelfutter selber machen

Für das Futterhaus: Kokosfett und etwas Pflanzenöl erwärmen, grobe Hafer- oder andere Getreideflocken zufügen. Nicht bräunen, sie sollen sich nur mit Fett vollsaugen. Abkühlen lassen und in einem Schälchen anbieten. Restliches Futter im Kühlschrank aufbewahren. Täglich das Schälchen reinigen und frisch befüllen, da Vogelkot ein gefährlicher Krankheitserreger sein kann.

Als Futterspender: Eine Portion Kokosfett (250g) schmelzen, 150g Sonnenblumenkerne, 150g Haferflocken, einige Erdnüsse (ungesalzen!) einrühren. Abkühlen lassen, bis die Masse formbar ist und entweder in eine Futterglocke oder einen offenen Kiefern- oder Arvenzapfen drücken beziehungsweise einfach einen Stock damit umhüllen. Aushärten lassen und aufhängen.

Für Weichfresser kann man einfach an einem möglichst trockenen, aber nicht zu versteckten Platz (sonst sind sie durch Katzen gefährdet!) ein paar alte aufgeschnittene Äpfel auf dem Boden auslegen.

Eine weitere einfache und tolle Idee um Vögel zu füttern finden Sie in unserem Artikel « Vogelfutter-Stelle und Eislicht: nachhaltig basteln mit PET-Flaschen».

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