Mit diesen 8 Schweizer Labels badest du stylisch und nachhaltig

Wasserratten sind in der Schweiz mit verschiedenen Bademode-Marken bestens bedient. Dabei setzen viele auf eine faire und nachhaltige Produktion. Ob Badeanzug, Bikini oder Badehose – bei diesen 8 Schweizer Labels findest du nachhaltige Bademode – etwa aus alten Fischernetzen oder PET-Flaschen.

Nachhaltige Bademode belastet die Umwelt weniger.
Nachhaltige Bademode belastet die Umwelt weniger. © TommL / E+
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Bikini, Badeanzug & Co. sollen sich gut anfühlen auf der Haut, schön aussehen und länger als eine Saison halten. Die Modelle dieser Schweizer Labels können aber noch viel mehr, denn sie lassen uns durch faire Herstellung und nachhaltige Materialien auch mit gutem Gewissen ins kühle Nass springen.

Nachhaltige Bademode: 8 Schweizer Labels

Nachhaltige Bademode besteht meist aus Naturfasern oder recyceltem Plastik. Zudem wird oft auch bei der Produktion auf schonende Verfahren beim Färben geachtet und die Mitarbeitenden werden fair entlöhnt.

Hier sind unsere Lieblinge der Schweizer Fair Fashion Bademode:

Kaio Swim

Kaio hat ein Ziel: Jeden Tag noch nachhaltiger werden. So besteht der Stoff aus recycelten Fischernetzen und es wird nur in kleinen Mengen hergestellt, um Überproduktion zu vermeiden. Die Designs sind zeitlos und kommen sicher nie aus der Mode. Zudem verkleinert Kaio die Abfallproduktion kontinuierlich. Hergestellt wird die nachhaltige Bademode unter fairen Arbeitsbedingungen in Como, Italien.

Hier findest du die aktuelle Kollektion.

Andrew and Cole

Andrew and Cole ist ein Schweizer Start-up aus Zollikon. Das Label hat sich voll und ganz der Herstellung von nachhaltigen Badehosen verschrieben. Der Stoff ist recycelt und besteht unter anderem aus PET-Flaschen aus dem Meer. Für den Druck wird auf eine neue Technologie gesetzt, die statt 3.5 nur 0.3 Liter Wasser pro Quadratmeter Stoff verbraucht.

Die bunten Badehosen kannst du direkt im Onlineshop bestellen.

Pura Clothing

Sara Zbinden, die Gründerin des Berner Unternehmens, reist gerne und lässt die gesammelten Eindrücke in ihre Kollektionen einfliessen. Die Designs sind geprägt von südamerikanischer Lebenslust und hawaiianischem Flair.

Produziert werden die Bikinis in der Schweiz und in Italien, alles in fairer und nachhaltiger Handarbeit. Um eine mögliche Überproduktion zu vermeiden, werden die Kollektionen nur in einer kleinen Auflage produziert. Hier geht's zur Website.

Volans

Das Zürcher Bademode-Label Volans stellt alle Teile in Handarbeit in Kroatien her. Die verwendeten Materialien stammen aus Italien und Frankreich. Zudem ist der Stoff für die Badeanzüge & Co. PEF (Product Environnmental Footprint) zertifiziert. Das Besondere an der nachhaltigen Bademode: Alle Materialien, die verwendet werden, stammen aus einem Umkreis von 500 Kilometern. Dadurch fallen lange Transportwege und Flüge weg.

Die aktuelle Kollektion findest du hier.

Round Rivers

Das Zürcher Start-Up Round Rivers fischt PET-Flaschen aus der Limmat und stellt daraus farbenfrohe und zeitlose Bikinis, Badeanzüge und Badehosen her. Dabei handelt das Unternehmen komplett CO2-neutral. Seinen Ansatz beschreibt Round Rivers als «Aktive Nachhaltigkeit»: Aus der Reinigung der Umwelt entsteht ein Rohstoff.

Hier geht's zur aktuellen Kollektion von Round Rivers.

Neumühle

Neumühle produziert langlebige Teile mit einem positiven Einfluss. Den Stoff bezieht das Schweizer Label aus Italien und fertigt daraus in der Schweiz Badekleider, Bikinis und Badehosen. Das sogenannte ECONYL® Garn, aus dem die nachhaltige Bademode gefertigt wird, besteht aus recycelten Fischernetzen und Nylonabfällen.

Die nachhaltige Badekollektion kannst du direkt bei Neumühle im Onlineshop kaufen.

Sanikai

Das Schweizer Modelabel Sanikai verkauft Bikinis und Badekleider, die zu 78 Prozent aus recyceltem Nylon bestehen. Alle Teile werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt.

Die nachhaltige Bademode kann im Sanikai-Onlineshop bestellt werden.

Saryta

Saryta verwendet für alle Teile ausschliesslich Textilien aus nachhaltigen und recycelten Materialien. Genäht wird alles von Hand in der Schweiz. Auch wenn bei der Herstellung darauf geachtet wird, dass möglichst keine Stoffresten entstehen entstehen. Dies kann jedoch nicht ganz verhindert werden, deshalb werden die Resten verkleinert und erhalten als Kissenfüllung ein zweites Leben.

Alle nachhaltigen Bikinis und Badekleider findest du im Onlineshop.

So wäschst du Badehose, Bikini & Co. richtig

Es liegt auf der Hand: Bikinis und Badehosen aus recyceltem Plastik oder PET können beim Waschen Mikroplastik ins Wasser abgeben. Am besten und unbedenklichsten sind immer Stoffe aus Naturmaterialien. Aber deshalb sollte man nicht einfach bereits gekaufte Bademode wegschmeissen. Eine gute Lösung bringt der Waschsack Guppy Friend. Der Sack kann für Funktionswäsche oder Wäsche aus recyceltem PET und anderen Kunstfasern verwendet werden. Den Waschfreund gibt's in der Schweiz beispielsweise bei Changemaker oder Transa.

Internationale Labels, die auf nachhaltige Bademode setzen

Anekdot – Deutschland

Anekdot verwertet für die nachhaltige Bademode das Material, das an anderen Orten übrig bleibt. Die Stoffe stammen beispielsweise aus Restposten von Überproduktionen oder aus toten Lagerbeständen von geschlossenen Fabriken.

Narah Soleigh

Das Hamburger Label für nachhaltige Bademode Narah Soleigh stellt faire Swimwear in einer traditionellen Textilwerkstatt in Portugal her. Zudem findest du im Onlineshop eine kleine aber feine Auswahl an GOTS-zertifizierten Pullovern, Tops & Co.

Underprotection – Dänemark

Von einfarbig bis zu gestreift oder geblümt – bei dem dänischen Label Underprotection, das vor allem für seine nachhaltige Lingerie bekannt ist, findest du eine sehr vielfältige Auswahl an nachhaltigen Bikinis und Einteilern aus recyceltem Polyester und PET.

Margaret and Hermione – Österreich

Das österreichische Label kleidet dich in ausrangierte Fischernetzte. Aus diesen wird das Garn für die Schwimm- und Sportbekleidung gesponnen. Dahinter steht nicht nur der Recycling-Gedanke, sondern auch der Schutz von Meeresbewohnern, die durch herumtreibende Fischernetze gefährdet sind.

You Swim – England

Das Britische Label You Swim hat Grössen abgeschafft. Die Bikinis und Badeanzüge sind aus elastischem Material produziert, sodass nur eine Grösse nötig ist. Auch Nachhaltigkeit ist für das Londoner Unternehmen ein wichtiger Punkt. Für jedes Kilo Plastik wird doppelt so viel Plastikabfall gesammelt.

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