Mit diesen 7 Labels baden Sie stylisch und nachhaltig

Für umweltbewusste Schwimmer gibt es coole Bikinis und Co. Wir zeigen Labels, die Bademode aus recycelten Fischernetzen oder PET-Flaschen produzieren.

Mit diesen 8 Labels baden Sie stylisch und nachhaltig
Mit gutem Gewissen und nachhaltigem Outfit ins erfrischende Nass springen. Foto: © TommL/ E1
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Bikini, Badeanzug und Co. sollen der Figur schmeicheln, schön aussehen und länger als eine Saison halten. Diese Modelle können aber noch viel mehr, denn sie lassen uns durch ihre faire Herstellung und nachhaltige Materialien auch mit gutem Gewissen ins kühle Nass tauchen.

Hier sind unsere Lieblinge der aktuellen Fair Fashion Bademode, die alle in der Schweiz erhältlich sind:

Die Meere sauber halten mit Margaret and Hermione

Das österreichische Label kleidet Sie in ausrangierte Fischernetzte. Aus diesen wird das Garn für Ihre Schwimm- und Sportbekleidung gesponnen. Dahinter steht nicht nur ein Recycling-Gedanke, sondern auch der Schutz von Meeresbewohnern, die durch herumtreibende Fischernetze gefährdet sind.

Mit diesen 7 Labels baden Sie stylisch und nachhaltig

Foto: © Margaret and Hermione

Die Gründerin Barbara Gölles entwirft die Bikinis in Wien. Sie führt das Unternehmen seit der Gründung 2017 als One-Woman Show. Die Stoffe werden in Italien produziert und in kroatischer Handarbeit genäht. Hier gehts zur Website.

Aus der Limmat kommt die Bademode von Round Rivers

Das Zürcher Start-up Round Rivers fischt PET-Flaschen aus der Limmat und macht daraus chice Bikinis und Badehosen. Produziert wird sogar CO2-positiv. Hier geht's zur aktuellen Kollektion von Round Rivers.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein reines Gewissen gibt es bei PURA clothing

Sara Zbinden, die Gründerin des Berner Unternehmens, reist gerne und lässt die gesammelten Eindrücke in ihre Kollektionen einfliessen. Die Designs zeigen südamerikanische Lebenslust und hawaiianisches Flair.

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Foto: © PURA clothing

Produziert werden die Bikinis in der Schweiz und in Italien, alles in fairer und nachhaltiger Handarbeit. Um eine mögliche Überproduktion zu vermeiden, werden die Kollektionen nur in einer kleinen Auflage produziert. Hier gehts zur Website.

Bei Anekdot Upcycling-Bikinis mit Geschichte kaufen

Dieses Label verwertet für Ihre Mode das Material, was an anderen Orten übrig bleibt. Die Stoffe stammen beispielsweise aus Restposten bei Überproduktionen oder aus toten Lagerbeständen von geschlossenen Fabriken.

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Foto: © Colette Pomerleau

Da die Stoffe jeweils begrenzt verfügbar sind, gibt es jede Kollektion nur in limitierter Auflage. Dafür sind es echte Einzelstücke, die in Berlin entworfen und in Handarbeit produziert werden. Hier gehts zur Website.

Underprotection bietet eine besonders grosse Auswahl

Von einfarbig bis zu gestreift oder geblümt – bei dem dänischen Label finden Sie eine sehr vielfältige Auswahl an nachhaltigen Bikinis und Einteilern. Auch die Formen sind ganz unterschiedlich, so ist für jede Figur etwas mit dabei.

Mit diesen 7 Labels baden Sie stylisch und nachhaltig

Foto: © Underprotection

Underprotection arbeitet mit recyceltem Polyester aus PET. Wie auch die anderen Labels, setzen sie sich nicht nur beim Material für Nachhaltigkeit ein, sondern auch die Herstellung ist Fair Trade. Die Produktion findet in Indien statt, in der kleinen Fabrik «fashion forte». Hier gehts zur Website.

Faire Bademode aus Hamburg gibt es von MYMARINI

Mareen, die Gründerin des Labels, ist selbst Surferin und lebte zeitweise in Süd- und Zentralamerika. Das «Mar» im Label bedeutet Meer auf spanisch. Deshalb entwirft die Gründerin auch Bademode, die zum Surfen tauglich ist.

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Foto: © MYMARINI

Der Stoff der Bikinis ist ein wenig dicker als üblich und soll besonders gut halten. Bestehend aus 80 Prozent Polyamid und 20 Prozent Elasthan, ist das Material Öko-Text Standard zertifiziert. Hier gehts zur Website.

Das etablierte Label Patagonia hat auch Öko-Bademode

Patagonia verkauft bereits seit 1973 Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung. Dabei setzt sich das Unternehmen für faire Arbeitsbedingungen und Sicherheit am Arbeitsplatz ein. Bei allen Produkten achtet es darauf, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

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Foto: © Jarrah Lynch

Aus diesem Grund verarbeitet das Label umweltfreundliche Materialien wie Bio-Baumwolle oder Hanf, die Badeanzüge bestehen aus Recycling-Polyester. Seit einigen Jahren arbeitet es zusätzlich mit Recycling-Nylon, das aus Abfallfasern einer Spinnerei und aus Garnresten von mehreren Webereien gewonnen wird. Hier gehts zur Website.

Mikroplastik bei Recycling-Klamotten

Es liegt auf der Hand: Bikinis und Badehosen, die aus recyceltem Plastik oder PET gemacht wurden, können beim Waschen Mikroplastik-Fasern ins Wasser abgebem. Am allerbesten und unbedenklichsten sind immer Stoffe aus Naturmaterialien. Aber deshalb sollte man nicht einfach bereits gekaufte Bademode wegschmeissen. Eine gute Lösung bringt ein spezieller Waschsack für die Waschmaschine (nicht der für BH's und Feinwäsche) namens Guppy Friend, der die Mikroplastikfasern von Kleidern auffängt. Der Beutel selber kann recycelt werden, die Hersteller nehmen die Säckli auch zurück und machen daraus neue. Der Sack sollte für Funktionswäsche oder Wäsche aus recyceltem PET und anderen Kunstfasern verwendet werden. Den Waschfreund gibt's in der Schweiz auch bei Jack Wolfskin oder Transa.

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