8 clevere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

Ob Abschminkpads, WC-Papier oder Zahnbürste: Im Badezimmer gibt es viel Potential, um nachhaltiger zu leben. 8 clevere Tipps, die du bestimmt noch nicht alle kennst.

Mehr Nachhaltigkeit fürs Badezimmer mit diesen 8 einfachen Tipps
Foto: © Olga Peshkova / iStock / Getty Images Plus
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Unter anderem dank dem Engagement gegen Food Waste ist die Nachhaltigkeit in der Küche ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Doch was ist mit dem Badzimmer? Unsere Tipps zeigen, wie du im Handumdrehen mehr Nachhaltigkeit in dein Bad bringst.

1. Naturkosmetik für die Körperpflege

«100 Prozent natürlich» macht nicht nur beim Essen Sinn, sondern auch bei Kosmetik. Denn oft sind wir uns gar nicht bewusst, was alles an schädlichen Zusatzstoffen oder Mikroplastik in Shampoo, Lotion und Co. stecken. Die Alternative wäre, Duschgel, Zahnpasta und Co. selber zu machen. Wer dafür keine Zeit findet, kann auf zertifizierte Naturkosmetik setzen, die auf problematische Inhaltsstoffe verzichtet.

2. Recycling-WC-Papier verwenden

Was selbstverständlich klingt, ist in Schweizer Badezimmern noch nicht gang und gäbe. Dabei lässt sich die Umstellung von normalem WC-Papier auf Recycling-WC-Papier ohne jeden Verlust an Komfort umsetzen! Das Vorurteil, die Recycling-Variante sei wie Schmirgelpapier, wirst du schnell vergessen, sobald du die erste Rolle an den WC-Papierhalter steckst.

3. Biologisch gut abbaubarer Badreiniger

Umweltfreundliche Putzmittel bringen Sauberkeit ins Bad, ohne die Gewässer zu belasten. Verwende Badreiniger, welche besonders gut biologisch abbaubar sind. Die sind nicht nur wirksam gegen Kalk, sondern auch gegen alle anderen Verunreinigungen. Alternativ kannst du auf HAusmittel wie Essig, Zitronensäure, Soda oder Natron setzen.

4. Wasser abdrehen

Nicht ganz so komfortabel, aber sehr effektiv: Dreh während des Einseifens unter der Dusche das Wasser ab. Damit lassen sich ganze 30 Prozent des Wasserverbrauchs einer Dusche sparen! Übrigens: Wer auf Sparbrausen und Spardüsen setzt, kann seinen Wasserverbrauch massiv reduzieren. Gute Modelle kommen hier mit gerade mal einem Drittel der Wassermenge aus.

Last, but not least gilt immer: Duschen ist umweltfreundlicher als ein Vollbad in der Badewanne.

5. Abfluss natürlich reinigen

Auch wenn der Abfluss verstopft ist: Greif nicht gleich zu Chemie! Versuch, die Verstopfung mit einer Saugglocke (Pömpel) zu lösen. Beim Lavabo ist die beste Methode, den Syphon, also das Abflussrohr, abzuschrauben und mit einer Bürste zu reinigen. Die Video-Anleitung zeigt, wie's geht.

Tipp: Damit es gar nicht erst zu einem verstopften Abfluss kommt, verwende für Bad und Lavabo am besten ein Haarsieb aus Edelstahl.

6. Waschbare Abschminkpads

Wenn man bedenkt, dass Frau wohl rund zwei Einweg-Abschminkpads pro Tag braucht, kommt, auf ein Leben hochgerechnet, ein ziemlich grosser Abfallberg zusammen – und ein unnötiger dazu! Denn inzwischen gibt es ein grosses Angebot an waschbaren Tüchlein oder Pads. So verbesserst du nicht nur deine Abfallbilanz, sondern auch dein Budget!

7. Holz statt Plastik

Setz auch im Badezimmer auf Holz statt auf Plastik! Zum Beispiel bei Kamm oder Bürste. Nicht nur die Umwelt, auch dein Haar wird es dir danken! Denn die Holznoppen sorgen für gesunde Kopfhaut, was wiederum zu gesundem Haar beiträgt.

Auch deine Zahnbürste ersetzt du am besten durch ein Exemplar aus unbehandeltem Holz.

Tipp on Top: Achte auf Produkte aus FSC-Holz.

8. Seifenreste wiederverwenden

Seifenreste im Seifensack

Für Seifenreste gibt es praktische Seifensäcklein. Foto: © Igishevamaria / iStock / Getty Images Plus

Seifenreste sind oft mühsam zum Händewaschen. Aber wirf die Stückchen nicht einfach weg. Am besten du sammelst sie in einem Seifensäcklein und verwendest sie später zum Duschen. Die Säcklein lassen sich per Saugnapf-Haken ganz einfach auf den Fliesen in der Dusche oder über der Badewanne befestigen.

Toller Nebeneffekt: Verwende die Seifensäcklein direkt auf der Haut, dann profitierst du von einem angenehmen Peeling-Effekt!

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