Die 10 höchsten Berge der Schweiz entdecken

Ob Matterhorn, Dom oder Finsteraarhorn – die Schweiz hat viele einzigartige Berge zu bieten. Doch welches sind die höchsten Gipfel hierzulande? Hier die Top Ten.

Höchster Berg der Schweiz: Diese 10 ragen am weitesten empor
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Unter den Bergen der Schweiz ist das Matterhorn mit am bekanntesten. Und es hat auch einen der höchsten Gipfel, die es hierzulande gibt. Doch davor kommen noch sieben andere Berge, die noch weiter hinauf reichen.

Welcher Berg in der Schweiz ist am höchsten? Das kommt drauf an...

Geht es nach dem höchsten Gipfel, der in der Schweiz liegt, dann gewinnt die Dufourspitze. Das monumentale Massiv reicht stattliche 4'634 Meter über den Meeresspiegel und überragt sämtliche anderen Berge in den Schweizer Alpen. Der Berg gehört zum Monte-Rosa-Massiv, das sich bis nach Italien hinein erstreckt.

Und genau darin liegt der Grund, warum es sich hierbei nicht unbedingt um den höchsten Berg der Schweiz handelt. Denn lediglich die Dufourspitze liegt in der Schweiz. Den Berg selbst teilen wir uns mit Italien.

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Der höchste Punkt der Schweiz: Die Dufourspitze

Der höchste Punkt der Schweiz ist die Dufourspitze mit 4634 m. Sie befindet sich im Monte-Rosa-Massiv in den Walliser Alpen. Die Dufourspitze liegt aber nicht komplett in der Schweiz, da die Grenze zu Italien darauf verläuft.

Früher hiess der Gipfel Gornerhorn. 1863 wurde er aber zu Ehren des Kartografen Guillaume-Henri Dufour umbenannt. Kurz zuvor, im Jahre 1855, erreichten Bergsteiger zum ersten Mal die Spitze des Bergs. © Foto: © vencavolrab / iStock / Thinkstock
 

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Die Erstbesteigung dieses höchsten Berg der Schweiz fand 1855 statt. Charles Hudson war der erste Mann auf dem Gipfel. Der Bergsteiger war zehn Jahre später auch der erste Mensch auf dem Gipfel des Matterhorns. Bei seinem Abstieg stürzte er tödlich. Erst 1872 wurde die Dufourspitze über die Ostflanke genommen. Heute die klassische Route zur Besteigung.

Ganz in der Schweiz liegt ein anderer höchster Berg

Der Dom ist mit 4'545 Metern der höchste Berg, der sich komplett auf Schweizer Boden befindet. Davor reihen sich noch die Signalkuppe (4'554 m) und die Zumsteinspitze (4'563 m) ein, die jedoch beide ebenfalls Grenzen überschreiten.

Beim Dom handelt es sich um einen Berg in den Walliser Alpen, unterhalb der Mischabelgruppe. Die erstmalige Besteigung des Giganten gelang einer Gruppe von Männern 1858. Sie erklommen den Berg via Nordwestgrat. Ausgangspunkt war damals, wie es auch heute noch ist, das über 1'400 Meter hoch gelegene Randa im Mattertal. Erst 1917 wurde der Dom auch mit Skiern bestiegen.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann