Diese 9 Apps machen uns nachhaltiger

Vom «Ökobeichtstuhl» bis zum «Gläsernen Restaurant»: Mit diesen Apps rettest du Essen, entdeckst Fair Fashion Brands und tilgst auf spielerische Art deine Umweltsünden.

Diese 9 Apps machen Sie nachhaltiger
Mit diesen Apps bringest du mehr Nachhaltigkeit in den Alltag. Foto © Delmaine Donson / E+
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Den Alltag nachhaltig zu gestalten ist nicht immer leicht. Gerade der Label-Dschungel in Supermärkten sorgt bei vielen für Unsicherheit. Aber auch saisonal zu kochen, kein Essen wegzuwerfen, auf Plastik zu verzichten und Fair Fashion Labels zu entdecken ist manchmal eine richtige Herausforderung.

Die gute Nachricht: Heute gibt es für (fast) alles eine App. Wir zeigen 9 Apps, die dich zwar nicht über Nacht in einen Umwelt-Helden verwandeln, jedoch dank informierender und inspirierender Funktionen Tag für Tag mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag bringen.

1 Mit «Codecheck» checken, was drinsteckt

Wie viel Zucker steckt in diesem Müesli? Enthält dieses Kosmetikprodukt chemische Inhaltsstoffe oder Mikroplastik? Die kostenlose Codecheck-App weiss es! Um detaillierte Informationen zu einem Produkt und dessen Inhaltsstoffen zu bekommen, musst du nur den Barcode scannen.  Mit der App erkennst du auch Produkte, die aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen bedenklich sind und kannst diese meiden.

2 «Good on You»: Nachhaltige Fair Fashion Labels finden

Wie nachhaltig ein Modelabel wirklich ist, kann man nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Die Gratis-App «Good on You» macht’s einfacher: Sie bewertet über 2'000 Modelabels danach, wie umwelt- und mitarbeiterfreundlich sie Pullis, Jeans & Co. produzieren. Ausserdem zeigt die Spalte «Offers» an, welche gut bewerteten Labels gerade besondere Rabatte anbieten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3 Essen retten mit «To Good to Go»

Die App «Too Good to Go»  gibt es schon seit einiger Zeit. Mit der App wirst du nicht nur zum Food Saver, sondern gleich noch zum Sparfuchs. Wer seinen Standort eingibt, findet mit der App Restaurants, Bäckereien und Supermärkte in der Nähe, die übriggebliebene Lebensmittel für den halben Preis anbieten. Das ausgewählte Essen kann per App bezahlt und im Geschäft abgeholt werden. Wer die App bisher nicht nutzte, weil das Angebot beschränkt war, sollte spätestens jetzt einen Versuch wagen, denn die Macher der App haben das Angebot im letzten Jahr massiv ausgebaut.

4 Durch den Label-Dschungel finden mit dem «WWF Ratgeber»

Wer nachhaltiger einkaufen will, muss sich mit vielen verschiedenen Labels auskennen – oder den «WWF Ratgeber» in der Tasche haben. In der Spalte «Lebensmittellabels» findest du verschiedene Fairtrade- und Biolabels, die vom WWF als ausgezeichnet, sehr oder bedingt empfehlenswert eingestuft werden.

Mit der App findest du ausserdem mit wenigen Klicks heraus, wie gross dein ökologischer Fussabdruck ist, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat und worauf du beim Kauf von Fisch und Meeresfrüchten achten musst.

5 Umweltsünden beichten auf dem «Ökobeichtstuhl»

Die App «Ökobeichtstuhl» ist ein interdisziplinäres Projekt des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW). Die Idee dahinter: Nutzer können kleine Umweltsünden beichten und tilgen ihre Schuld mit guten Taten. In der Praxis sieht das so aus:

  • Du klickst auf «Sünde beichten», wählst eine Sünde aus (etwa «ich stand 15 Minuten lang unter der warmen Dusche»),
  • beichtest die Sünde per Klick
  • und wählst dann eine gute Tat aus, um die Schuld zu kompensieren (etwa «trink 1 Liter Sojamilch statt Kuhmilch»).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Die App motiviert mit einem Augenzwinkern auf unerwartet humorvolle Art dazu, Angewohnheiten und kleine Taten im Alltag zu hinterfragen und über Alternativen nachzudenken.

6 Secondhand-Schätze finden mit «Tutti»

«Tutti» ist der grösste secondhand Onlineshop der Schweiz und bietet Usern von Akkuschraubern über Stühle und Mode ein sehr umfassendes Angebot an Gebrauchtwaren. Wirf doch vor der nächsten Anschaffung einen Blick in die kostenlose App – gebraucht kaufen schont nämlich nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie.

Hier findest du die Tutti-App für iOS und die Android-App Tutti

7 Mit der «Zero Waste App» unverpackt durch die Schweiz

Bist du auf der Suche nach einem Unverpackt-Laden in der Nähe? Die «Zero Waste App» hilft beim Finden. Gib einfach deinen Standort ein und finde Geschäfte, in denen du ohne Verpackung einkaufen kannst. Ausserdem hast du mit der App Zugriff auf die Karte von Mundraub, auf der du etwa Obstbäume auf freiem Grund entdeckst, die mit feinen und kostenlosen Früchten locken.

Die «Zero Waste App» steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. In der Schweiz gibt es noch nicht viele Einträge – doch das kannst du ändern, indem du neue Fundorte oder Geschäfte zur Karte hinzufügst.

8 Kochinspiration aus dem «Gläsernen Restaurant»

Damit angebrochene Lebensmittel nicht im Kühlschrank verderben, kannst du dich von der App «Gläsernes Restaurant» inspirieren lassen und richtig feine Gerichte zaubern – mit dem, was du gerade dahast. Gib einfach an, was in deinem Kühlschrank steht und die App schlägt verschiedene Rezepte vor.

Die besten Apps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Inspiration vom Einkauf bis in die Küche – mit diesen Apps bist du immer gut beraten. Foto © Redaktion

Wer vor dem Einkaufen noch Inspiration braucht, kann in der App checken, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. Denn wer mit saisonalem und regionalem Obst und Gemüse kocht, schont die Umwelt und unterstützt einheimische Bauern.  

Hier geht’s zum «Gläsernen Restaurant» für iOS und zur Android-App «Gläsernes Restaurant».

9 «Go Green Challenge»: Jeden Tag eine gute Tat

Wer sich im hektischen Alltag für die Umwelt engagieren will, lädt sich am besten die «Go Green Challenge» App herunter (kostenlos für iOS- und Android-Geräte). Die App hält täglich eine Aufgabe für Nutzer bereit, die du am Ende des Tages abhaken kannst. Von Abfall aufsammeln bis Lebensmittel retten motiviert die kostenlose App spielerisch zu kleinen Taten für einen grüneren Alltag.

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