Jetzt zum Nachtschlitteln: Die schönsten Pisten der Schweiz

Wer schon tagsüber gerne mit dem Schlitten die Berge runtersaust, sollte es erst mal nachts probieren. Diese Wege machen auch unter Sternenhimmel riesigen Spass und bieten zudem einzigartige Ausblicke.

Nachtschlitteln in der Schweiz: Die schönsten Pisten
Foto: © Gaudenz Danuser
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Zum Glück und Fahrspass vieler Schlittelfans gibt es zahlreiche Bahnen in der Schweiz, die ab der Dämmerung das rasante Schneevergnügen anbieten. So gibt es etwa ein Programm zum Nachtschlitteln in Engelberg-Titlis. Hier geht es Freitag- und Samstagabend bei den entsprechenden Schneeverhältnissen von Weihnachten bis Anfang März rein ins nächtliche Vergnügen. Streckenlänge: Schöne dreieinhalb Kilometer bei durchschnittlicher Höhendifferenz von 250 Metern.

Ein Angebot zum Nachtschlitten in Grindelwald finden Kufenfans auf der Busalp. Eine acht Kilometer lange Strecke führt bis hinunter nach Grindelwald. Praktisches Angebot: Mit dem Moonliner-Bus kommt man nach dem Schneevergnügen sicher bis Interlaken und hat dort Anschlüsse nach Bern und Thun.

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Nächtliches Vergnügen auf steilen Hängen: Schlitteln in Meiringen-Hasliberg

Ein unvergessliches Erlebnis in der Skiregion Meiringen-Hasliberg ist es, das Wintersportgebiet beim Nachtschlitteln zu entdecken. Ab Hasliberg Reuti bringt Sie die Gondelbahn direkt zu Mägisalp auf 1'710 Metern, von wo aus das Nachtschlitteln startet. Hasliberg Reuti ist mit der Luftseilbahn ab Meiringen, mit dem Auto ab dem Brünigpass oder mit dem Panoramazug bis Brünig-Hasliberg und weiter mit dem Postauto erreichbar.

Kinder haben beim Nachtschlitteln auf der Piste Mägisalp-Bidmi besonders viel Spass. Während Sie auf dem frischen Schnee hinuntersausen, lässt sich in der Ferne mit Blick Richtung Grosse Scheidegg die faszinierende Bergwelt mit Engelhörnern, Gauli-Gletscher, Wetterhorn und Eiger-Nordwand bestaunen. Die 3 km lange, beleuchtete Piste ist für das Nachtschlitteln jeweils am Mittwochabend von Ende Januar bis Anfang März geöffnet. Eine Abendkarte kostet 20 Franken für Erwachsene, 10 Franken für Kinder. Tages- und Mehrtageskarten-Inhaber des Skigebiets schlitteln auch am Abend gratis. Foto: © David Birri / Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG

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Auf gleich zwei Pisten kann jeder in Davos-Klosters Nachtschlitteln. Die Bahnen bieten an unterschiedlichen Wochentagen das späte Vergnügen an. Auf der 2,8 Kilometer messenden, zwar kurvigen aber dennoch anfängergeeigneten Schatzalp und auf der mit 3,5 Kilometern etwas längeren Rineralp.

Das Highlight fürs Nachtschlitteln ist die Bahn von Preda nach Berggrün. Die Präparation stimmt, die Fahrt geht durch einen atemberaubenden Viadukt und mit sechs Kilometern ist ein langer Fahrspass garantiert. Mit dieser Länge ist die Preda-Berggrün-Schlittelpiste übrigens die längste beleuchtete Bahn zum Nachtschlitteln in ganz Europa. Nachtschlitteln gibt es auch hier immer von etwa Weihnachten bis weit in den März hinein und, ausser montags, an jedem Tag der Woche.

Nachtschlitten in der Zentral- und Südwestschweiz

Eine Höhendifferenz von 800 Metern auf einer Länge von satten acht Kilometern – dies verspricht eine weitere Bahn zum Nachtschlitteln in der Zentralschweiz. Als eine der längsten Schlittelbahnen der Region kann es auf der Melchsee-Frutt auch mal etwas voller werden und all jene, die keinen eigenen Schlitten besitzen, denen ist gerade zum beliebten Nachtschlitteln eine Reservation der Sportgeräte angeraten.

Ebenfalls sehr schön und eine der längsten Bahnen zum Schlittenfahren ist in den französischen Alpen zu finden. Die Schlittelbahn Les Diablerets ist eine einmalige Bahn zum Nachtschlitteln in der Südwestschweiz. Hier geht es über sieben Kilometer und mehr als 500 Höhenmeter rasant den Berg hinunter. Längst kein Geheimtipp mehr: Eine Fahrt bei Vollmond durch die herrliche Waldlandschaft, die vom Fondueplausch mit Freunden oder Familie gekrönt wird. Noch mehr Tipps zum Schlitteln in dem Beitrag Ab in den Schnee! Die schönsten Schlittelbahnen der Schweiz. Zudem ein ganz besonderes Abenteuer: Mit Hundestärken durch die Natur: Husky-Abenteuer in der Schweiz.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann

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