So macht der Powerdrink Randensaft Sie fit für den Sommer

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Randen sind richtige Vitaminbomben, die in der Schweiz sogar ganzjährig Saison haben. Was alles in dem knallroten Wurzelgemüse steckt und wie Sie es schnell und praktisch zu feinem Randensaft verarbeiten.

Superfood Randensaft: Der gesunde Powertrunk
Foto: © ipopba / iStock / Thinkstock

Randen lassen sich gut lagern und sind deshalb das ganze Jahr hindurch frisch zu bekommen. Um die gesamte Vitaminpower der roten Knolle aufzunehmen, geniessen Sie das Wurzelgemüse am besten roh. Besonders praktisch und lecker geht das in einem feinen Randensaft.

Warum ein Saft aus Randen so gesund ist

Der rote Farbstoff Betain beispielsweise fördert die Leistung von Leber und Galle, wodurch unser Körper besser entgiftet wird. Er ist zudem gut für einen gesunden Darm, mindert die Anfälligkeit für Infekte, soll Fettpolster etwas schrumpfen lassen, Problemhaut verbessern und senkt nachweislich den Blutdruck.

Zusätzlich sorgt das Betain – wie das enthaltene Nitrat – für mehr Power in den Muskeln. In Tests haben Ausdauersportler wie Radfahrer durch den regelmässigen Konsum von Randensaft 2 bis 3 Prozent mehr Leistung erbringen können.

Darüber hinaus stecken Randen voller wichtiger Vitamine. Zum Beispiel sind darin viele B-Vitamine sowie Vitamin A und C enthalten. Grosse Mengen an Eisen, Magnesium, Phosphor, Jod, Kalzium und Kalium runden die gesunde Zusammensetzung der Knolle ab.

Tipp: Die Blätter enthalten teilweise ein Vielfaches an Mineralstoffen, sie dem Randensaft zuzugeben ist daher ideal.

Wie am besten Randensaft selber machen?

Den Saft gewinnen Sie am besten aus der rohen Knolle. Vor allem für den Vitamingehalt ist dies von grosser Bedeutung. Gerade bei Randen ist es zudem ratsam auf Bio-Produkte zu setzen. Denn werden Kunstdünger oder Spritzmittel für die Aufzucht verwendet, lagern sich diese besonders gut in der Knolle ab.

Wenn Sie einen Entsafter haben, können Sie damit am besten Randensaft herstellen. Es geht aber auch mit einem Mixer oder Pürierstab, dann wird daraus ein gesunder Smoothie. Möchten Sie lieber Saft, können Sie den Smoothie durch ein Sieb oder ein geeignetes Tuch abseien, um nur den Randensaft zu erhalten.

Mögen Sie das Wurzelgemüse pur, lassen Sie einfach nur die geschälte Knolle durch den Entsafter oder Mixer. Die rote Knolle lässt sich aber auch bestens mit vielen Obst- und Gemüsesorten kombinieren für noch mehr Vitaminpower. Wie wäre es etwa mit einem erfrischenden Mix aus Randen, Äpfeln und Rüebli?

Feine Rezepte für fruchtigen Randensaft

Apfel-Rüebli-Randensaft: Für 2-3 Portionen Randensaft brauchen Sie 3 kleine Randen (geschält), 2 Rüebli, 1 kleine Selleriestange und 2 Äpfel (entkernt). Diese Zutaten in den Mixer oder Entsafter geben oder klein würfeln und pürieren. Ergibt je nach Methode 2-3 Gläser gesunden Randensaft.

Variieren Sie mit Ingwer oder Zitrone: Allein mit 2-3 Randen oder als Ergänzung des Apfel-Rüebli-Randensafts können Sie etwas frischen Ingwer zugeben. Das verschafft dem Powerdrink eine würzige Note. Durch den Saft einer halben Zitrone wird der Randensaft stattdessen etwas spritziger. Fruchtiger machen Sie den Drink auch durch etwas frisch gepresste Orange.

Sellerie austauschen mit Apfel: Den Apfel-Rüebli-Randensaft möchten Sie lieber ohne Sellerie? Dann ersetzen Sie ihn einfach durch einen weiteren Apfel. Oder lassen Sie den Sellerie gleich ganz weg, wenn Ihnen etwas weniger Randensaft reicht.

Tipp: Geben Sie ein paar Tropfen Speiseöl hinzu. Dadurch kann der Körper die fettlöslichen Nährstoffe noch besser aufnehmen. Und wenn Sie weder Entsafter noch Mixer oder Pürierstab haben, können Sie viele der Gemüse und Obstsorten auch direkt als Saft kaufen und vermischen.

Warum Sie das heimische Superfood Randen auch mal roh essen sollten, erfahren Sie hier.

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Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann