Mit diesen 9 Tipps bleibt es in Ihrer Wohnung schön kühl

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Nur weil Sie draussen ins Schwitzen kommen, muss das nicht auch in den eigenen vier Wänden so sein. Mit diesen Tipps bleibt es in Ihrer Wohnung deutlich kühler, und das ganz ohne Klimaanlage.

Abkühlung im Sommer: 9 Tipps für eine coole Wohnung
Foto: © AntonioGuillem/ iStock / Thinkstock

Am besten ist es, die Wärme gar nicht erst in die Wohnung zu lassen. Das klappt mit einigen kleinen Tricks ganz gut. Aber auch, wenn sich Räume bereits aufgeheizt haben, können Sie einiges dagegen tun. Hier ein paar einfache Tipps:

1. Der Hitze einen Rolladen vorschieben

Das beste «Schlupfloch» für Hitze sind die Fenster. Selbst wenn sie zu sind, kommt darüber die meiste Wärme rein. Am besten ist es daher, wenn auf Ihre Fenster nie direktes Sonnenlicht fällt. Für eine kühle Wohnung heisst es daher tagsüber die Storen runterlassen. Wenn Sie keine Rolläden haben, helfen auch von aussen angebrachte Plissees oder andere Beschattungen. Rollos oder Vorhänge von innen bringen leider deutlich weniger, weil die Sonne so dennoch auf die Fenster trifft.

2. Frischen Wind durch die Wohnung fegen lassen

Bei Hitze sollten Sie tagsüber alle Fenster geschlossen halten. Nachts oder in den frühen Morgenstunden ist die beste Zeit zu lüften. Dann ist es draussen am kühlsten und Sie lassen keine unnötige Hitze hinein. Damit die Wärme aus der Wohnung gut entweichen kann, sollten Sie stosslüften. Das bedeutet alle Fenster und eventuell auch Türen für 10 bis 15 Minuten gleichzeitig öffnen. Das gibt einen optimalen Durchzug und damit einen Austausch der Luft in den Räumen.

3. Den Wäscheständer zur Klimaanlage machen

Ein nasses Handtuch über den Wäscheständer hängen ist eine gute Möglichkeit, um die Temperatur in einem Raum zu senken. Den Effekt nennt man Verdunstungskälte. Dabei verdampft die Feuchtigkeit aus dem Handtuch und kühlt so die Wohnung ab. Wenn Sie auf das feuchte Handtuch einen Ventilator richten, können Sie den Effekt noch verstärken.

4. Heiss duschen, um richtig cool zu werden

Bei Hitze steht es Ihnen am liebsten nach einer kalten Dusche? Wenn Sie den Hahn stattdessen lauwarm aufdrehen, schwitzen Sie nach dem Duschen weniger. Der Grund: durch eine kalte Dusche bekommt Ihr Körper einen Kälteschock und wirft deshalb die innere Heizung an. In der Folge ist Ihnen später noch wärmer.

5. Den Geräten ab und zu hitzefrei geben

Sie brauchen gerade den Computer nicht oder machen eigentlich etwas anderes während der Fernseher läuft? Wenn Sie so viele Geräte wie möglich ausschalten und am besten auch vom Strom nehmen, bleibt Ihre Wohnung eher kühl. Denn Laptops, Receiver oder auch Lampen geben oft jede Menge Wärme ab, teilweise sogar, wenn sie nur auf Standby sind.

6. Der Bettdecke eine Erfrischung gönnen

Viele packen in der Sommerhitze die warme Bettdecke weg, da es unter ihr unerträglich heiss wird. Wer dann nur noch unter einem Laken schläft, kann dieses tagsüber in eine Tüte stecken und in die Gefriertruhe packen oder zumindest in den Kühlschrank legen. Kurz vor dem Schlafengehen rausgeholt, sorgt es zumindest in den ersten Stunden der Nacht für eine erfrischende Abkühlung.

7. Eine Flasche Kaltes mit ins Bett nehmen

Was im Winter kuschelig warm macht, kann auch im Sommer nutzen. Die heissgeliebte Wärmeflasche. Diese wird allerdings vor dem Schlafengehen im Sommer nicht mit heissem, sondern mit kaltem Wasser befüllt. Dieses «Kühlakku» wird dann auf oder zwischen die Oberschenkel gelegt, was den Körper über die Blutgefässe merklich abkühlt.

8. Teppiche in den Keller verbannen

Ein hervorragender Hitzespeicher sind alle Formen von Teppichen. Im Gegensatz zu Steinböden, oder bedingt auch Holzböden, nehmen sie viel Wärme auf und geben sie anschliessend langsam wieder an die Räume ab. Lose Teppiche sollten Sie daher am besten während der grössten Hitzewellen verbannen.

9. An heissen Tagen auf kalte Küche setzen

Bei glühender Hitze macht zwar das Essen noch Spass, kochen dafür jedoch weniger. Aber nicht nur deshalb sollten Sie den Herd öfter mal aus lassen. Zum einen heizt die Hitze vom Herd Ihre Wohnung zusätzlich auf. Zum anderen sind leichte Gerichte wie Salate einfacher zu verdauen und bringen den Körper deshalb weniger auf Hochtouren.

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann