Dieser Velohelm ist faltbar und besteht aus Recyclingmaterial

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Ein Start-Up aus London will, dass Velofahren noch praktischer und ökologischer wird. Dafür hat es einen umweltfreundlichen Helm entworfen, der sich auch einfach im Rucksack verstauen lässt. Und so funktioniert er.

Velohelm mal anders: Dieser ist faltbar und aus Recyclingmaterial
Foto: © LID Helmets

In fünf verschiedenen Farben ist der innovative Velohelm erhältlich. Für die Finanzierung der Produktion haben sich die Erfinder von LID Helmets auf einer Crowfunding-Plattform Unterstützer gesucht. Schon einen Monat vor Ende der Kampagne haben sie dort ihr Ziel erreicht, womit die Helme ab 2018 in Produktion gehen.

Das Besondere an den Helmen ist, dass sie faltbar sind und so auch mal in den Rucksack oder die Handtasche passen. Zudem bestehen sie aus nachhaltigen Materialien.

Velohelme haben vorher Autoteile geschützt

Die Helme bestehen zum grossen Teil aus Recyclingmaterial, das in seinem ersten Leben für Verpackungen in der Autoindustrie verwendet wurde. Weder die faltbare Form noch das wiederverwendete Material sollen sich dabei auf die Sicherheit auswirken. Die Velohelme sind sowohl in Europa als auch in den USA sicherheitszertifiziert.

Velohelme haben vorher Autoteile geschützt

Foto: © LID Helmets

Dazu setzt das Start-Up überwiegend auf kräftige Farben, um die Sicherheit beim Velofahren zu erhöhen. Dafür hat jeder Helm am hinteren Teil auch die Möglichkeit, ein zusätzliches Rücklicht anzubringen, um besser gesehen zu werden.

Zu kaufen gibt es die Helme bisher nur über das aktuelle Crowdfunding mit Lieferung im Mai 2018. Aber so erfolgreich, wie das Projekt bisher bereits verlaufen ist, wird es sie sicher auch bald in Geschäften zu kaufen geben.

Autorin: Bianca Sellnow, 14. Dezember 2017