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Bund will den Anbau pflanzlicher Proteine finanziell fördern

22.02.2022 – Fleischersatzprodukte werden in der Schweiz zunehmend beliebter. Noch müssen dafür jedoch viele Rohstoffe importiert werden. Das soll sich bald ändern.

Ackerbohnen auf einem Teller
Ackerbohnen auf einem Teller © bhofack2 / iStock / Getty Images Plus

Seit 2016 hat sich der Verkauf von Fleischersatzprodukten verdoppelt, wie ein Bericht des Bundes zeigte. Dennoch haben die Produkte aus Soja, Erbsen & Co. verglichen mit Fleisch bisher nur einen geringen Marktanteil von 2.3 Prozent.

Um nicht länger nur den Verzehr von Fleisch und Milch zu fördern, will der Bund nun im landwirtschaftlichen Verordnungspaket 2022 den Anbau pflanzlicher Eiweissquellen finanziell unterstützen.

Mit einem finanziellen Beitrag in Höhe von einer Million Franken für Schweizer Bäuerinnen und Bauern möchte der Bund dafür sorgen, dass weniger Erbsen, Lupinen und Soja aus anderen, unter anderem fernen Ländern wie Brasilien, importiert werden. Denn diese Pflanzen können auch in der Schweiz bestens angebaut werden.

Mittelfristig werden die Preise für importierte Hülsenfrüchte voraussichtlich günstiger bleiben als solche aus Schweizer Anbau. Damit pflanzliche Ersatzprodukte mit den Preisen für tierisches Fleisch mithalten können, muss sich dies in Zukunft verändern.

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