2000-Watt-Areale bewähren sich in der Praxis

In fünf Siedlungsgebieten der Schweiz ist die 2000-Watt-Gesellschaft heute bereits Realität. Die Areale in Zürich, Bern und Basel wurden erstmals im laufenden Betrieb geprüft.

2000-Watt-Areale bewähren sich in der Praxis
Hunziker-Areal (Baugenossenschaft mehr als wohnen) in Zürich, eines der fünf 2000-Watt-Areale. Foto: © Markus Bühler-Rasom
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Fünf Siedlungsgebiete, die in der Planungsphase das Label 2000-Watt-Areal erhalten hatten, erfüllen ihr Versprechen der nachhaltigen Energieversorgung auch im Betriebsmodus. Konkret heisst das: Die Bewohner der Areale Burgunder (Bern), Erlenmatt West (Basel), Kalkbreite (Zürich), Hunziker (Zürich) und Sihlbogen (Zürich) verbrauchen im Alltag tatsächlich durchschnittlich weniger als 2000 Watt pro Person.

Diese fünf Siedlungsgebiete wurden als erste von insgesamt 19 geplanten 2000-Watt-Arealen in der Schweiz umgesetzt. Und konnten daher bereits im laufenden Betrieb getestet werden. Das besondere an den Arealen ist, dass nicht nur der Energieverbrauch der Gebäude gemessen wird. Es fliesst auch die Mobilität der Bewohner plus die Graue Energie, die für den Bau der Gebäude benötigt worden ist, in die Berechnungen mit ein. Somit kann von einer gesamtenergetischen Analyse gesprochen werden.

Was steckt hinter dem Label 2000-Watt-Gesellschaft?

Die Organisation hinter dem Label heisst Energiestadt. Es ist ein Teil des Bundesprogramms EnergieSchweiz, das schweizweit Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz fördert.

Text: Maximilian Comtesse
 

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