Beim Naturgarten anlegen lohnt sich die richtige Gartengestaltung

Zwar macht das Naturgarten anlegen nicht so viel Arbeit wie ein klassischer Garten. Trotzdem sollte man die Gartengestaltung ein wenig planen, damit Pflanzen optimal wachsen und Tiere gute Unterschlüpfe finden.

Naturgarten anlegen
Ein optimal geplanter Naturgarten macht weniger Arbeit. Also ran ans Werk! Foto Alexander Raths, iStock, Thinkstock
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Ob auf einem Stück Papier, am Computer oder nur im Gedächtnis. Eine kleine Skizze Ihres zu bearbeitenden Grundes kann beim Naturgarten anlegen helfen. So bekommen Sie schon vorab ein Bild davon, wie die Gartengestaltung einmal aussehen wird und welche Elemente Sie bearbeiten oder anschaffen müssen. Dabei kommt es aber natürlich hauptsächlich auf Ihre Vorlieben an. Denn nicht alles was möglich ist, oder einem «wilden» Garten entspricht, muss auch wirklich umgesetzt werden, wenn es Ihnen nicht gefällt. Einen schönen Naturgarten anlegen können Sie auch, wenn Sie bei der Gartengestaltung nur einige der aufgeführten Elemente übernehmen, oder noch andere hinzufügen. 

Naturgarten anlegen: Durch Gartengestaltung Nützlingen Unterschlupf bieten

Viele kleine Helfer können Sie in Ihre Nähe locken, indem Sie ihnen einen passenden Unterschlupf bieten. Eidechsen zum Beispiel, die unter anderem Schnecken fressen, fühlen sich in Trockenmauern wohl. Auch kleine Steinhaufen sind bei ihnen als Unterschlupf sehr beliebt. Diese ziehen auch kleine nützliche Igel an, die sich auch in dichten Büschen und Sträuchern wie Vogelbeeren, gerne niederlassen. Die Beeren wiederum bieten dann zusätzlich einheimischen Vögeln einen Platz zum Nisten, sowie eine Nahrungsquelle. Um die kleinen Helfer anzuziehen, lohnt es sich daher, beim Naturgarten anlegen zumindest eines dieser Elemente in die Gartengestaltung mit einzubeziehen.

Gartengestaltung: Im Naturgarten Nahrungsquellen anlegen für kleine Helfer

Neben Unterschlüpfen für Nützlinge, können Sie den kleinen Helfern auch ihre bevorzugte Nahrung anbieten, um sie anzuziehen. Dabei sollten Sie vor allem beachten, dass Sie bei der Auswahl nur auf Pflanzen setzen, die in der Schweiz auch in freier Natur vorkommen. Denn diese bieten die besten Futterquellen für einheimische Tiere. Zusätzlich sind sie am besten an das hiesige Klima angepasst. Das macht sie besonders stark und viel weniger anfällig für Schädlinge.

Beim Naturgarten anlegen können Sie in die Gartengestaltung daher am besten Pflanzen wie Wiesenmargeriten oder Glockenblumen einbeziehen. Auch Korn- oder Ringelblumen lassen sich ideal in der Schweiz verwenden.

Haben Sie viel Platz im Garten, kann zusätzlich ein Teich von Vorteil sein. Hier lassen sich gerne kleine Nützlinge wie Frösche oder grosse und wunderschön anzusehende Libellen nieder.

Text: Bianca Sellnow

Nützlinge für Ihren Naturgarten im Überblick

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Wer Nützlinge wie Vögel, Igel und Co. in seinem Garten hat, weiss: Mein Garten ist gesund und gut geschützt. Mit diesen Nützlingen können Sie beruhigt auf chemische Schädlingsmittel verzichten.
Beispielsweise die Nachtigal, sie erfüllt Ihren Garten nicht nur mit ihrem lieblichen Gesang, sondern befreit Ihre Beete auch von unliebsamen Schädlingen wie Schnecken. Auch die nachfolgenden Tiere leisten ihren wertvollen und ganz natürlichen Beitrag dazu. Foto: © Gerdzhikov / iStock / Thinkstock

Wer Nützlinge wie Vögel, Igel und Co. in seinem Garten hat, weiss: Mein Garten ist gesund und gut geschützt. Mit diesen Nützlingen können Sie beruhigt auf chemische Schädlingsmittel verzichten.

Beispielsweise die Nachtigal, sie erfüllt Ihren Garten nicht nur mit ihrem lieblichen Gesang, sondern befreit Ihre Beete auch von unliebsamen Schädlingen wie Schnecken. Auch die nachfolgenden Tiere leisten ihren wertvollen und ganz natürlichen Beitrag dazu. Foto: © Gerdzhikov / iStock / Thinkstock

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