Die Natur entdecken auf den Erlebniswegen der Schweiz

  • 20

«Der Weg ist das Ziel» trifft auf die Erlebniswege der Schweiz bestens zu. Denn die spannenden Touren bieten so viel Spiel und Spass, dass man lieber später als früher am Ende ankommen möchte.

Erlebniswege der Schweiz: Natur entdecken und erforschen
Foto: © GWunderwald Heidboden Davos

Erlebnisweg nicht nur für Gourmets: Käseweg Wispile

Wer Naturgenuss mit Gaumenfreuden verbinden möchte, ist am Gstaader Hausberg Wispile genau richtig. Der Erlebnisweg Wispile  mit Käsegenuss beginnt hoch oben auf dem Hausberg auf 1911 Metern. Mit einmaligen Aussichten führt er auf einer etwa einstündigen Wanderung bis zur Alpkäserei. Dort kann man sich die einfache wie geniale Käseherstellung anschauen und – nach Voranmeldung – auch mal eine Degustation machen.

Sagenhaft: Auf dem Sagenerlebnisweg das «wilde Männli» suchen

Seit 2011 heisst der Sagenweg am Flumserberg Sagen-Erlebnisweg Prodkamm-Prodalp. Er lädt Kinder zum Entdecken des «wilden Männli» ein. Der kleine Mann, welcher der Sage nach viele Streiche anstellte, ist Hauptthema des gut zweieinhalb Kilometer langen Erlebniswegs. An 15 Spielstätten können die Kinder seine Streiche auf lustige Art und Weise wieder ausbügeln, in dem sie zum Beispiel Grenzpfähle neu setzen oder die ausradierten Namen der umliegenden Berge erneuern.

Bild: 1 von 9

Den Erlebnisweg mit den Füssen erforschen: Der Kitzelpfad in Engelberg

Um den idyllischen Härzlisee auf 1860 Metern in den Bergen befindet sich der Erlebnisweg, auf dem man einfach barfuss wandern kann. Auf dem Kitzelpfad bei der Bergstation des Brunni-Sesselliftes im Kanton Obwalden kann man ohne Schuhe die wechselnden Untergründe wie Sand, Holzschnitzel, Kiesel, Lehm und Wasser spüren und erleben. Beispielweise im «Kitzeltopf» geniessen Ihre Füsse im warmen Wasser eine angenehme Massage.

Der Kitzelpfad ist je nach Schneesituation von Juni bis Oktober geöffnet. Foto: © Luftseilbahn Engelberg-Brunni  AG

Weitere Bilder anschauen

Tierli-Erlebnisweg Glanerland

Den Wald und putzige Holzschnitzfigunren erleben heisst es auf dem Tierli-Erlebnisweg Glanerland. Geeignet auch für die kleinsten Wander- und Erlebnisfreunde, da nur etwa eine Stunde lang, beginnt der Pfad am Bergrestaurant Ampächli und endet am Heidihüttli, in dem kreative Kids spannende Geschichten einfach selbst erfinden können. Und, ist eine Pause auf der Entdeckungstour nötig oder der Hunger meldet sich, kein Problem, denn der Erlebnisweg Glanerland hält mehrere Grilliermöglichkeiten parat.

Erlebnisweg für Kinder: Grosser Spass in Linthal

Auf dem Spiele- und Erlebnisweg Linthal sind die kleinen Besucher die Stars, die aus dem Erleben und Spass haben gar nicht mehr rauskommen. Vom Start- und Zielpunkt der Braunwaldbahnstation aus warten insgesamt sechs Kilometer Wander-Erlebnisweg auf sie.

Da gilt es Ausschau nach Linthpiraten zu halten, den Wald zu erkunden oder die vier Spielehäuschen für eine kurze Spielpause zu nutzen. Hierfür gibt es direkt am Start des Erlebniswegs Linthal einen kleinen Rucksack mit allerlei Utensilien. Und wer die ganze Tour tapfer bewältigt hat, erhält bei Rucksackrückgabe sogar noch eine Überraschung. Mit Spiel- und Verpflegungspausen ist man auf diesem tollen Erlebnisweg für Kinder schnell mal fünf oder sechs Stunden on tour.

Erlebnisweg Arosa: 10 Seen auf einmal

In und um Arosa können Sie gleich mehrere Erlebniswege erkunden und –Wanderungen unternehmen. Denn hier heisst es gleich zehn Seen auf einmal zu erleben. Sei es der Rundweg um einen Stausee oder eine Tour zu den anderen, natürlichen Seen. Und wer sich in kühles Nass stürzen möchte oder einen See mit dem Boot erkunden, Beach-Volleyball spielen oder einfach nur gemütlich grillieren möchte, findet neben den Erlebniswegen, direkt am Unter- und Obersee in Arosa die idealen Möglichkeiten. Abgerundet wird das Naturerlebnis durch mehr oder minder anspruchsvolle Bergwanderwege.

Weitere Tipps zu tollen Erlebniswegen in der Schweiz finden Sie in der Bildgalerie weiter oben.

Quellen: Myswitzerland.com, Ausflugsziele.ch. Gstaad.ch, Text: Jürgen Rösemeier-Buhmann