Der Luxus, zu verzichten: Schweizer wollen Zeit statt Besitz

Bei «Luxus» denken viele automatisch an teure Autos, wertvollen Schmuck und exklusive Reisen. Doch eine aktuelle Studie erkennt einen Wandel: Denn immer mehr Schweizer ziehen bewussten Verzicht gängigen Statussymbolen vor – und definieren den Luxusbegriff somit neu.

Verzicht statt Konsum: Luxus wird neu definiert
Foto: © Thinkstock
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Weniger ist mehr – nach diesem Credo leben immer mehr Schweizer. Denn wie eine aktuelle Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts zeigt, unterliegt der gängige Luxusbegriff einem Wandel. Demnach verlieren materielle Statussymbole an Bedeutung.

Stattdessen investieren Konsumenten zunehmend in besondere Erlebnisse. Auch Zeit wird wichtiger – sei es für sich selbst oder mit der Familie. «Die Mehrheit der Konsumenten würde eine Auszeit einer teuren Anschaffung vorziehen», sagt Studienautorin Martina Kühne. Laut den Autoren spiegeln die Daten, welche aus der Schweiz und Deutschland stammen, aber keine globale Entwicklung wieder. Die attestierte Luxusmüdigkeit findet sich vor allem in Ländern mit gut entwickelten Märkten.

Den Wandel sieht Kühne in der Generation der «Baby Boomer» begründet, welche mittlerweile das Pensionsalter erreicht. Eine Zeit, in der man sich vermehrt mit Sinnfragen auseinandersetzt – und diese betreffen zwangsläufig auch den Konsum.

Quelle: Gottlieb Duttweiler Institute, Studie «Der nächste Luxus – Was uns in Zukunft lieb und teuer ist», Autor: Nina Grünberger

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