Energie sparen im Homeoffice: 9 einfache Stromspartipps

Viele von uns arbeiten derzeit im Homeoffice. Da fällt  zwar die Auto- oder Zugfahrt weg, dafür verbrauchen wir nun zuhause mehr Energie als sonst. Mit diesen 9 Tipps reduzieren Sie Energie und Kosten. 

Energie sparen im Homeoffice: Mit unseren 9 Stromspartipps gelingt’s
Im Homeoffice können Sie ganz einfach Energie sparen. Foto © Witthaya Prasongsin / iStock / Getty Images Plus
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Wer im Homeoffice arbeitet, braucht mehr Energie für Laptop, Drucker, Desktop und Co. Das ist weder gut für die Umwelt, noch für den Geldbeutel. Setzen Sie unsere cleveren Energiespartipps um, damit die Arbeit im Homeoffice sich nicht zu sehr auf Ihre Stromrechnung auswirkt.

1. Tageslicht nutzen

Das Energiesparen fängt bereits bei der richtigen Positionierung Ihres Schreibtisches an. Damit Sie das Tageslicht nutzen und dafür das Licht ausschalten können, stellen Sie Ihren Schreibtisch am besten vor ein Fenster oder im rechten Winkeln dazu – wenn Ihre vier Wände das zulassen. 

2. Eine Steckleiste für alle Geräte

Im Homeoffice nutzen Sie – wie im Büro auch – meist mehrere Geräte gleichzeitig. Ob Drucker, Laptop oder Modem: Wichtig ist, dass Sie möglichst alle Geräte in eine zentrale Steckleiste einstecken. So sparen Sie effizient Strom und können nach Feierabend mit einem Schalter alle Geräte ausschalten, damit Sie den den stromfressenden Stand-by-Modus verhindern.

3. Den PC energieeffizient nutzen

Für den PC gibt’s gleich mehrere Energiespartipps. Grundsätzlich gilt: Mit einem kleinen Laptop verbrauchen Sie deutlich weniger Energie als mit einem PC mit Bildschirm. Ganz gleich, an welchem PC Sie arbeiten, sollten Sie die Bildschirmhelligkeit anpassen. Oft ist der Bildschirm automatisch viel heller eingestellt als eigentlich nötig. Je dunkler er ist, umso weniger Energie verbraucht der PC. Beim Arbeiten am Computer sparen Sie zusätzlich Energie, wenn Sie nicht benötigte Programme und Anwendungen schliessen. Denn diese verbrauchen nicht nur viel Strom, sondern verlangsamen unter Umständen auch die Software.

4. Energiesparmodus – Top oder Flop?

Der Energiesparmodus sollte nicht unüberlegt zum Einsatz kommen. Viele nutzen ihn oft, anstatt den Computer herunterzufahren. Tatsächlich benötigt der PC im Stand-by-Modus jedoch weiterhin viel Strom. Nutzen Sie den Energiesparmodus nur, wenn Sie eine kurze Kaffeepause machen. Für die lange Mittagspause und nach dem Arbeiten sollten Sie den Computer ausschalten. Das Gleiche gilt übrigens auch für Drucker und Scanner. Trennen Sie diese Geräte vom Netz und schalten Sie sie ab, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

5. Apropos Drucker…

Neben Energie sparen Sie auch viel Papier, wenn Sie wirklich nur ausdrucken, was nötig ist. Sammeln Sie Druckaufträge und drucken Sie alles zeitgleich aus, um den Drucker nicht unnötig lange eingeschaltet zu lassen. Papier sparen Sie zusätzlich, wenn Sie beidseitig drucken und von Ausdrucken, die Sie nicht mehr brauchen die noch leere Seite nutzen.  

6. Surf-Pause einlegen

Nutzen Sie Ihre Pause, um den Kopf frei zu bekommen und tauen Sie lieber Ihren Kühlschrank ab, anstatt zu surfen. So sparen Sie gleich doppelt Energie! Danach können Sie auch endlich den Kühlschrank richtig einräumen, um ihn besonders energieeffizient zu nutzen.

7. Die richtige Raumtemperatur

Oft sind die Heizungen zuhause zu stark aufgedreht und die Wohnung ist zu warm. Wenn Sie richtig heizen, sparen Sie Strom und Kosten: Ein gutes Arbeitsklima liegt zwischen 20 und 23 Grad. Sollten die Füsse beim vielen Sitzen mal kalt werden, ist eine Wärmflasche die effizientere Möglichkeit, um wieder warm zu werden. Die hilft übrigens auch gegen einen steifen Nacken! Für eine bessere Konzentration und gegen trockene Luft sollten Sie regelmässig lüften. Hier gilt: Lieber mehrfach stosslüften, als das Fenster zu kippen. So sparen Sie Energie und heizen nicht zum Fenster hinaus. Während dem Stosslüften ist es energieeffizienter, wenn Sie die Heizung anlassen, anstatt sie für fünf Minuten aus- und gleich wieder anzudrehen. 

8. Energie sparen in der Mittagspause

Das Tolle am Homeoffice: Sie können mittags frisch kochen oder einfach die Reste vom Vortag aufwärmen. Auch beim Kochen lässt sich Energie sparen! Kochen Sie Nudelwasser im Wasserkocher vor oder kochen Sie Nudeln und Reis direkt in der Pfanne mit der Sauce zusammen. Wenn Sie sich ein Gericht aufwärmen, ist ein Herd mit der Energieeffizienzklasse A sparsamer als die Mikrowelle.

9. Extra-Tipp für Kaffee- und Teetrinker

Genau wie ein Kaffeevollautomat frisst auch eine Filtermaschine mit eingebauter Heizplatte jede Menge Strom. Kochen Sie lieber gleich zwei Tassen Kaffee und halten ihn in einer Thermoskanne warm. Das gleiche gilt für Tee. Schalten Sie auch einen Kaffeevollautomaten nur an, wenn Sie sich einen Kaffee machen. Danach gilt auch für dieses Gerät: Schalten Sie es aus, anstatt es auf Stand-by laufen zu lassen. 

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