Bewusstsein für die Umwelt liegt in der Schweiz im Trend

Immer mehr Schweizer entwickeln ein Umweltbewusstsein und wollen im Sinne des Klimaschutzes handeln. Nur mit eigenen Aktionen für den Umweltschutz tun sich Viele noch schwer.

Umweltbewusstsein der Schweizer steigt weiter an
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Laut einer aktuellen Umfrage sehen sich 57% der Bevölkerung als überdurchschnittlich umweltbewusst, das sind 8% mehr als ein Jahr zuvor. Dies geht aus der jährlichen Univox-Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts gfs-Zürich in Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz hervor.

Befragt wurden aktuell 1009 Schweizer zu ihren Ansichten rund um das Thema Umweltbewusstsein und Umweltpolitik. Dabei zeigte sich, dass viele Bürger sich Sorgen machen wegen dem hohen Verbrauch an Ressourcen und den noch aktiven Kernkraftwerken. Daher sind auch 77% der Befragten für die Energiewende und 55% halten diese auch für umsetzbar. Die meisten Bürger wollen zudem, dass mehr für den Klimaschutz getan wird, um die Natur und künftige Generationen zu schützen.

Trotz des stetig wachsenden Umweltbewusstseins fallen vielen Schweizern dennoch die eigenen, freiwilligen Massnahmen für den Umweltschutz im Alltag etwas schwer. Allerdings hat bereits ein Drittel öfter mal auf das Autofahren verzichtet und schon jeder Fünfte spart Zuhause Strom und Heizöl ein. 

Einfache Tipps wie man jeden Tag ein bisschen für die Umwelt tun kann, finden Sie in dem Artikel «10 Öko-Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag».

Quellen: wwf.ch, nzz.ch, Autor: Regina Rohland