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Krautfäule an Tomaten und Kartoffeln: Hartnäckig, aber besiegbar

Die Krautfäule an Tomaten und Kartoffeln ist eine Pflanzenkrankheit, die durch eine Pilzinfektion hervorgerufen wird. Mithilfe frühzeitiger Bekämpfung und geeigneter vorbeugender Massnahmen können Sie eine Ausbreitung verhindern.

Krautfäule an Tomaten und Co.: So bekämpft man sie
So sehen Tomaten aus, die von Krautfäule befallen sind. Wir zeigen, wie man sie bekämpft. Foto: Goldlocki / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Krautfäule: Typische Symptome

Damit Sie die akute Krautfäule an Tomaten und Kartoffeln wirkungsvoll bekämpfen können, müssen Sie zunächst die Krankheitszeichen erkennen. Zu den ersten Anzeichen der Pilzinfektion zählen bräunliche Verfärbungen an Blättern und Stängeln erkrankter Pflanzen.

Ist eine befallene Tomaten- oder Kartoffelpflanze mit langfristiger Feuchtigkeit konfrontiert, bildet sich oft ein weisslicher Belag an den Blattunterseiten. Bei fortgeschrittenem Befall welken die Pflanzen und werden schwarz. Nun sind oft auch die Früchte von Symptomen betroffen, was sie ungeniessbar macht. In vielen Fällen ist in diesem Infektionsstadium ein anteiliges Absterben der Pflanze nicht mehr zu verhindern.

Wie bekämpfe ich akuten Befall mit Krautfäule?

Entdecken Sie Krautfäule an Tomaten oder Kartoffeln, ist ein frühzeitiges Handeln wichtig. Entfernen Sie auffällige Pflanzenteile rasch und vernichten Sie diese vollständig. Geben Sie abgelöste Pflanzenreste auf keinen Fall auf den Kompost - der für die Krautfäule an Kartoffeln und Tomaten verantwortliche Erreger ist sehr langlebig und kann auf noch gesunde Pflanzen übergehen. Bitte achten Sie nach der Entfernung infizierter Pflanzenteile auch auf ein ausreichendes Desinfizieren (etwa mithilfe von kochendem Wasser) Ihres verwendeten Werkzeugs.

Der Krautfäule an Tomaten und Kartoffeln können Sie ergänzend durch sogenannte Fungizide (Anti-Pilz-Mittel) begegnen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die verantwortlichen Erreger im Laufe der Zeit Resistenzen entwickeln können.

Wie beugt man Kräutfäule an Tomaten und Kartoffeln vor?

Das Risiko von Krautfäule kann bereits frühzeitig gesenkt werden. Da der Krankheitserreger sich vor allem in feuchtem Milieu entwickelt, sollten Sie schon beim Pflanzen auf einen sonnigen und geschützten Standort mit genügender Belüftung achten, an dem Blätter und Kraut nach Regen rasch wieder trocknen können.

Vermeiden Sie ausserdem ton- oder lehmhaltige Böden, die zu Staunässe neigen, und bewässern Sie möglichst bodennah. Durch ausreichenden Pflanzabstand können Sie schliesslich vermeiden, dass sich die Krautfäule an Tomaten oder Kartoffeln von einer einzelnen Pflanze auf den übrigen Bestand überträgt.

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