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Alle freuen sich über den Sommer. Gleichzeitig stöhnen genauso viele über die Hitze, die sich in Wohnungen, Büros oder auch in der Stadt und im Park breit macht. Da nicht jeder eine Klimaanlage hat und diese zum Schutz der Umwelt auch nicht zu empfehlen ist, gibt es verschiedene Hausmittel und Tipps gegen Hitze.
Wenn gar nichts mehr gegen die Hitze hilft, dann hilft nur noch ein Sprung ins kalte Nass oder unter die Dusche.Foto: © Thinkstock / iStockphoto
Tiere haben einfache Mittel gegen Hitze: Elefanten wälzen sich im Schlamm und Hunde kühlen sich durchs Hecheln ab. Diese Schutzmassnahmen sind für Menschen allerdings wenig geeignet. Wenn das Thermometer steigt, dann schalten wir die Klimaanlage oder den Ventilator an oder geht ins Schwimmbad. Um einen kühlen Kopf zu behalten, gibt es allerdings auch natürliche Tipps gegen die Hitze. Wir verraten, wie Sie im Sommer cool bleiben.
Die drei wichtigsten Regeln, wie Sie sich vor der Wärme schützen:
Wer nicht weiss, wann genau die Hitze kommt, kann sich nicht darauf einstellen. Sie finden entsprechende Informationen im Internet oder über andere tagesaktuelle Medien. Sind Hitzewellen gemeldet, dann sollten Sie den eigenen Tagesablauf darauf einstellen. Ganz wichtig sind längere Mittagspausen. Zwischen 12 und 15 Uhr scheint die Sonne am intensivsten. Wer deshalb um diese Zeit eine Siesta in der Natur plant, sollte sich dafür unbedingt ein schattiges Plätzchen suchen. Damit Sie sich wirklich erholen können, verlegen Sie geschäftliche Termine und Treffen mit Freunden bevorzugt in die Nachmittagsstunden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten, wie Joggen oder Fussball.
Der Körper schwitzt, wenn es heiss ist. Dann verdunstet der Schweiss und kühlt die Haut. Helle, locker sitzende Kleidung aus Naturfasern, wie beispielsweise Leinen, unterstützen diesen Kühlungseffekt. Auch spezielle, atmungsaktive Materialien helfen, dass der Schweiss schnell abgegeben wird. Ist die Kleidung stark verschwitzt, dann sollten Sie diese schnell wechseln. Sonst erhöhen Sie das Risiko, sich zu erkälten. Ein weiterer Trick gegen Hitze ist, die Schuhe auszuziehen. Wer barfuss läuft oder immerhin luftdurchlässige Schuhe anzieht, verhilft sich auch in Bodennähe zu einer spürbaren Abkühlung.
Der Mensch scheidet täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit aus. Um dies auszugleichen, müssen Sie eine ähnliche Menge an Wasser, ungesüssten Tees oder Saftschorlen trinken. Dazu kommt ein Liter, den man über das Essen zu sich nimmt. Wer stark schwitzt, sollte entsprechend mehr trinken – auch weil Sie über den Schweiss wichtige Mineralstoffe verlieren. Diese können Sie dem Körper zum Beispiel mit einer Fruchtsaft-Wasser-Mischung (1Teil Fruchtsaft : 3 Teile Wasser) zurückgeben. Eine Faustregel besagt, dass man regelmässig trinken und die empfohlene Menge über den ganzen Tag zu sich nehmen soll. Um sich daran zu erinnern, können Sie einen Krug mit Wasser an einen gut sichtbaren Ort hinstellen.
Wer jedoch erst auf seinen Durst hört und sich dann einen Liter auf einen «Zug» einverleibt, kann davon nur einen Bruchteil aufnehmen. Der Rest wird ungenutzt ausgeschieden. Als Durstlöscher sind zucker- und koffeeinhaltige Getränke ungeeignet. Wer eisgekühlte Getränke zu sich nimmt, tut seinem Körper damit nichts Gutes. Der Kälteschock regt den Organismus an, noch mehr Wärme zu produzieren. Infolgedessen leiden Sie noch stärker unter den Hitzewallungen. Eine warme Tasse Tee hilft hingegen Wunder. Wer Früchte- oder Kräutertee in kleinen Schlucken geniesst, fährt langsam die Körpertemperatur herunter. Leichte Kost entlastet zudem die Verdauung und den Kreislauf. Deshalb sollte man beispielsweise Suppen und Brühen essen und zwischendurch kleine Snacks, wie Gurken und Melonen zu sich nehmen.
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