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Herbst ist die Zeit zum Pilze sammeln! Doch passen Sie auf Giftpilze auf. Auch die Sammelverordnungen der einzelnen Kantone sollten Sie beachten. Weiterlesen

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Wir legen jährlich rund 130 Millionen Stunden beim Wandern in der Schweiz zurück. Doch wo befinden sich die schönsten Wanderwege der Schweiz, auf denen wir unserem zweitliebsten Outdoor-Sport nachgehen? Wir verraten Ihnen fünf Highlights.
Wandern Sie, wo früher die Bären wohnten: Im Ova dal Fuorn. Foto: © own work / Wikipedia
Die Schweiz ist ein Wanderland. Knapp drei Viertel wandern, gehen spazieren oder Nordic Walken auf heimischen Wanderwegen. Diese kommen auf eine Gesamtlänge von mehr als 60.000 Kilometer. Wandern in der Schweiz ist jedoch nicht nur ein «Trendsport» der Älteren. Die Begeisterung lässt sich auch bei den 15 bis 74 jährigen ausmachen.
Sie wollen in der Natur sportlich unterwegs sein und dabei entspannen. Dazu benötigen Sie bloss starke Waden, eine gute Ausrüstung und Verpflegung. Deshalb zählt Wandern in der Schweiz zu den nachhaltigen Sportarten - insofern Sie nur frische Luft tanken, grösstenteils öffentliche Verkehrsmittel nutzen sowie Flora und Fauna nicht stören. Juckt es Sie auch schon in den Füssen? Wir stellen Ihnen deshalb die schönsten Wanderwege der Schweiz vor.
Startpunkt der Wanderung: Nationaparkzentrum Zernez. Zur Vergrösserung aufs Bild klicken. Karte: © Google maps
Route: Ofenpass Parkplatz P8 bei Zernez-Stabelchod-Margunet-Val dal Botsch-P7-Il Fuorn
Bären bevölkern seit 2005 den Schweizerischen Nationalpark und das Biosfera Val Müstair. Nun gelten diese Wälder als Bärenregion. Hier können Sie alles über die grossen Raubtiere erfahren. Ihre Wanderung beginnt am Parkplatz P8 im Ofenpass, der im Schweizerischen Nationalpark gelegen ist. Sie wandern durch einen Föhrenwald bis zur Alp Stabelchod. Von dort folgen Sie dem Bach bis ins Val da Stabelchod. Nun wird es etwas beschwerlicher. Es geht bergauf bis zum Fuss des Margunet. Der etwa 450 Meter hohe Aufstieg wird mit einem herrlichen Ausblick belohnt. So macht Wandern in der Schweiz Freude! Von dort beginnt der steile Abstieg ins Val dal Botsch. Sie folgen einem Bach und durchqueren einen Föhrenwald - bis Sie den Parkplatz P7 erreichen. Danach folgen Sie dem Fluss Ova dal Fuorn bis zum Hotel Il Fuorn. Dauer: ca. 3 Stunden, Gerätemiete 5 Franken pro Tag, Nationalparkzentrum Zernez, Tel +41 (0)81 851 41 41
Route: Solothurn - St. Niklaus - Verenaschlucht - Einsiedelei - Rüttenen - Oberdorf - Lommiswil - Rütenen - Allmend - Studen - Grenchen
Besonders abwechslungsreich ist die Wanderung von Solothurn nach Grenchen. Sie geniessen eindrucksvolle Landschaften und Stadtblicke auf einem sehr gut ausgebauten Wanderweg. Ihr Startpunkt ist Solothurn. Sie lassen den Ort hinter sich und begeben sich zur Verenaschlucht. Danach erreichen Sie die Einsiedelei St.Verena, die zu den bedeutendsten Schweizer Landschaftsgärten zählt. Dort gibt es auch zwei barocke Kapellen, eine Einsiedlerklause und fantastische Ausblicke bis zu den Alpen. Zwischen Lommiswil und Grenchen wartet ein Baum- und Strauchpfad, der über lokale Pflanzen kostenlos informiert. Ihr Zielort Grenchen ist der zweitgrösste Ort in Solothurn. Sehenswert ist u.a. der Findlingsgarten und das Naturschutzgebiet Witi, wo seltene Tierarten leben und Zugvögel nisten. Ihre An- und Abreise können Sie mit dem Zug planen. Dauer: ca. 4.30 Stunden
Wandern Sie entlang des schönen Flusses Le Doubs. Foto: © Yesuitus 2001
Route: Sobey-La Réchesse-La Charbonnière-Le Poye-Les Rosées-Tariche-St. Ursanne
Die leichte Route von Soubey bis St. Ursanne gehört zu den schönsten, heimischen Wasserwegen. Ihre 15 Kilometer lange Wanderung beginnt am rechten Ufer des Flusses Doubs. Fischer meinen, dass sie hier die schmackhaftesten Bachforellen fangen können. Sie starten am Hotel du Cerf im Bauerndorf Soubey. Dann wandern Sie auf Naturpfaden vorbei an grünen Auen.
Startpunkt der Wanderung: Hotel du Cerf in Sobey. Zur Vergrösserung aufs Bild klicken. Karte: © Google maps
Dort gibt es viele seltene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Der zuerst ruhig dahin fliessende Doubs wird bei «les lots de Soubey» zu einem wild rauschenden Fluss. Einige Kilometer weiter überqueren Sie eine Brücke in Charbonnière und setzen Ihren Wanderweg linksufrig fort. Das Tal wird nun immer breiter. Sie durchqueren einige Ortschaften bis Sie das mittelalterliche St. Ursanne erreichen. Der kleine Ort ist eine Reise Wert: Sie fühlen sich in alte Zeiten zurückversetzt. Die Stiftskirche und die vierbogige Steinbrücke aus Buntsandstein sind sehenswert. Um nach Hause zu gelangen, bietet sich der Zug an. Dauer: ca. 4 Stunden
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