Diese Restaurants in Zürich kochen regional und saisonal

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Um nachhaltig zu essen, müssen Sie nicht immer selbst in der Küche stehen. Das sind die besten Zürcher Restaurants, die auf regionale und saisonale Zutaten setzen.

Auch die besten Restaurants schaffen es meist nicht, nur Zutaten zu verwenden, die regional und saisonal produziert werden. Aber inzwischen zeigen so einige Restaurants zumindest bei der Zusammenstellung ihrer Menüs, dass sie sich für mehr Nachhaltigkeit engagieren. In Zürich sind dabei Salatbars, genauso wie Burger-Läden und Vertreter der Gourmetküche. Lassen Sie sich inspirieren.

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Frisch vom Hof ist das Essen in der Gärtnerei

Die täglich firsche vegane Tagessuppe steht genauso im Menu, wie der nach Wunsch zusammengestellte Salat. Aber auch das Pouletbrüstli aus der Schweiz bekommen Sie in der Gärtnerei auf den Teller.

Wenn immer möglich versuchen die Betreiber des Restaurants auf Bio aus der Region zu setzen, und das zu fairen Preisen. Den eigenen Salat-Mix oder die Ofenkartoffel mit zwei Toppings und Beilagensalat gibt es etwa ab 15.50 Franken.

In Zürich sind sie gleich viermal vertreten, nämlich an der Stockerstrasse, Sihlstrasse, im Seefeld und neu auch in Oerlikon. Öffnungszeiten Restaurant im Seefeld: Montag-Freitag 08.00-21.00 Uhr, Samstag 11.00-17.00 Uhr. Sonntag geschlossen. Foto: © gärtnerei

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Hiltl nutzt aus Tradition regionale Zutaten

Eine der ältesten Adressen, um gesund und dabei vegetarisch oder vegan in Zürich essen zu gehen, finden Sie im Hause Hiltl. Bereits seit 1898 bietet der Familienbetrieb seine fleischlose Küche an, die heut mehr denn je im Trend liegt.

So ausgefallen, kreativ und gerne auch mal exotisch das Speisenangebot des Hiltl ist, so regional und saisonal ist die Auswahl der eingekauften Lebensmittel. Denn die Philosophie des Hauses zielt sowohl auf «radikal frisch» ab, wie auch auf die «Verantwortung gegenüber der Natur».

Wie das Unternehmen mit Restaurants und Take Aways an insgesamt sieben Standorten in der Stadt berichtet, werden bis zu 75 Prozent der täglich verarbeiteten Lebensmittel aus regionaler Herkunft verarbeitet. Und das trotz manch exotischer Speisen.

Nachhaltiges Soulfood geniessen im EquiTable

Das EquiTable im «Sankt Meinrad» verbindet kreative Küche mit nachhaltiger Herkunft der Zutaten. So ist weitgereistes Gemüse für Küchenchef Fabian Fuchs ebenso tabu wie eine zweifelhafte Herkunft. Fairtrade, bio, regional und nachhaltig müssen die Zutaten sein, mit denen der vom Gault Millau ausgezeichnete Koch ausgefallene Gerichte zaubert.

Die stimmigen, ausdrucksstarken und geschmacklich ausgesprochen harmonischen Gerichte – wie es die Tester vom Guide Michelin formulieren – waren es den Essern wert, dem Küchenchef einen Stern zu verleihen. Doch dafür haben die feinen Gerichte hier auch ihren Preis. So kostet laut Bericht der Schweizer Illustrierten hier ein Menü ab 100 Franken.

Regional essen mit Auszeichnung im «Sein»

Ebenfalls mit einem Michelin-Stern bedacht und ausgezeichnet vom Gault Millau bietet das Sein von dem bekannten Küchenchef Martin Surbeck unweit vom Bahnhofsplatz erlesene Gerichte und kleine Snacks in Zürich. Regional und saisonal geprägt und inspiriert ist die Küche laut Internetseite des Restaurants.

Ob das 5-gängige Surbeck-Menü, wahlweise mit Fleischgerichten und vegetarisch, oder Seinigkeiten wie die verführerische Auswahl an der Tapas-Bar heisst – hier hat es Essen für jeden Geschmack und für fast jeden Geldbeutel.

Die Herkunft von Fleischzutaten ist oft direkt auf der Karte genannt. Beispiel: Rind vom Schrofenhof in Kreuzlingen Wird es etwas weit gereister, kommt auch mal Seezunge aus Wildfang zusammen mit regionalen Produkten auf den Teller.

Quellen A.T. Kearney, zuerichsein.ch, tibits.ch, hiltl.ch, Via Michelin, equi-table.ch, restaurant-hornegg.ch

Autor: Jürgen Rösemeier-Buhmann