So sparen Sie auch beim Einkauf im Supermarkt viel Plastik

Promo – In unseren Supermärkten tut sich in Sachen umweltfreundliche Verpackungen gerade einiges. Coop reduziert Plastikverpackungen und setzt auf Alternativen. Das sind die 5 Wichtigsten.

Foto: zVg Coop.
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Kundinnen und Kunden von Coop finden immer mehr plastikfreie Alternativen und Produkte ohne Verpackung in den Regalen. Seit 2012 hat die Detailhändlerin fast 24'000 Tonnen Verpackungsmaterial reduziert oder ökologisch optimiert. Bis Ende Jahr kommen weitere rund 4'000 Tonnen dazu.

1 Ausgepackt

Foto: zVg Coop

Bereits heute sind rund 40 Prozent der Bio-Früchte und -Gemüse unverpackt oder in einer ökologisch verbesserten Verpackung. Diesen Anteil baut Coop auf mindestens 60 Prozent aus. Die Kennzeichnung erfolgt bei unverpackten Frischprodukte mittels Elastitag, eine Art Gummiband mit Etikette, oder kleinen Klebern statt der früheren Plastikverpackungen. Im Bereich der Bio-Produkte konnten im vergangenen Jahr fast 114 Tonnen Verpackungsmaterial eingespart werden. Bei jedem einzelnen Produkt wird analysiert, ob Verpackungs-Alternativen aus Gesamtsicht ökologischer sind als die bisherigen.

Foto: zVg Coop

Zudem finden Kundinnen und Kunden im Coop mit dem Multi-Bag einen wiederverwendbaren Beutel für Früchte und Gemüse aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen.

2 Verpackung aus Graspapier

Erste Produkte wie Cherry Rispentomaten werden in eine Graspapierschale anstatt Plastikschale abgepackt. Das Graspapier kann wie Papier- und Karton recycelt werden. Dieses Material besteht zu 40 Prozent aus Zellstoff, welches aus Gras gewonnen wird. Das lange Gras ist als Futtermittel für Tiere nicht geeignet, dafür bieten die Wiesen einen natürlichen Lebensraum für Insekten, Kleintiere und Pflanzen. Die übrigen 60 Prozent Zellstoff stammen aus FSC®-zertifizierten Wäldern. Für die Herstellung des Graspapiers werden deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht als für die Produktion von herkömmlichen Verpackungen aus Holzzellstoff. Zudem verbraucht Graspapier bei der Produktion 30 Prozent weniger CO2. Diese Massnahme spart jährlich 19 Tonnen Plastik.

3 Nachhaltiges Take-Away

Foto: zVg Coop

Seit November setzt Coop in allen Restaurants und bei «Coop to go» Verkaufsstellen Trinkröhrli aus Karton ein. Damit spart die Detailhändlerin jährlich rund von 800'000 Röhrli oder 500 kg Plastik. Auch das Plastik-Besteck wurde durch neues Take-Away-Besteck aus FSC® Holz ersetzt. Dies entspricht einer jährlichen Plastikreduktion rund 600'000 Sets pro Jahr oder 4.5 Tonnen. Zudem sind die Coop Restaurants und Take It Teil des ersten Schweizer Mehrwegsystems reCIRCLE. Mit den wiederverwendbaren Behältern kann Coop einen wirkungsvollen Beitrag zur Abfall- und Plastikreduktion leisten und jährlich über 2 Tonnen Plastikabfälle sparen.

4 Zellulosenetz

Als erste Detailhändlerin in der Schweiz hat Coop die Nylon-Netzverpackungen von Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch auf Zellulose umgestellt. Zellulosenetze bestehen zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Für die Herstellung dieser neuen ökologischen Netzverpackungen wird nur zentraleuropäisches Durchforstungsholz verwendet – also Bäume, die für die Pflege der Wälder ohnehin genutzt werden. Übers Jahr hinweg gesehen lassen sich damit rund 25 Tonnen Plastik sparen.

5 Persönliches Mehrweggeschirr mitbringen

Wer bei einer Offentheke Fleisch oder Käse kaufen möchte, darf seinen eigenen Behälter mitnehmen und die Produkte in der persönlichen Box mit nach Hause nehmen. Die Behälter sollen sauber sein und aus einem bruchfesten Material bestehen.

5 Blitz-Tipps für Kundinnen und Kunden

  1. Den eigenen Rucksack, Korb oder die eigene Tasche zum Einkaufen mitnehmen.
  2. Einen Multi-Bag für Früchte, Gemüse und Trockenfrüchte verwenden.
  3. Mehrwegbehälter für Take-Away-Gerichte und Getränke nutzen.
  4. Eigene Behälter für die Käse-, Fleisch- und Fischtheke mitbringen.
  5. Verpackungen und alle anderen Abfälle sammeln und korrekt entsorgen.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Die Detailhändlerin reduziert Schritt für Schritt Plastikverpackungen oder ersetzt diese durch ökologische Alternativen. Coop bietet für Gemüse und Obst wiederverwendbare Multi-Bags an. Alle Coop-Restaurants sind Teil des Mehrwegsystems  reCIRCLE und bieten wiederverwendbare Behälter für das Take-Away-Essen an.

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