Energieetikette für Haushaltsgeräte und Lampen

Entscheidungshilfe im Elektrowarengeschäft: Ein Blick auf die Energieetikette genügt, um den Verbrauch eines Haushaltgerätes oder einer Lampe zu beurteilen. Hier erfahren Sie, für welche Geräte sie gilt und wo es Unterschiede bei der Kennzeichnung gibt.

Energieetikette kennzeichnen Verbrauch
Auch Lampen sind mit Energieetikette gezeichnet. Foto: © Brand X Pictures / Jupiterimages / Thinkstock / © stromeffizienz.de, Collage: Sellnow
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Die Aufkleber sind kaum zu übersehen: Ein Etikett mit farbigen Säulen prangt gross auf jedem Haushaltsgerät. Die Skala kennzeichnet die verschiedenen Energieeffizienzklassen. Dabei steht A+++ (bei einigen Gerätegruppen A) für die beste und D (bzw. G) für die schlechteste Klasse. Unterstrichen wird dies durch Farben von Grün über Gelb und Orange bis Rot.

In der Schweiz müssen ausgestellte Haushaltsgrossgeräte zwingend mit der Energieetikette versehen werden. Darauf weist unter anderem EnergieSchweiz hin. Auch auf Lampen sind inzwischen überall die Energieeffizienzklassen aufgedruckt.

Energieetikett GeschirrspülerEnergieplakette für Fernseher. Foto: © stromeffizienz.de

Neue Energieetikette für Haushaltsgeräte

Zum 1. Januar 2012 hat die Schweiz die neue Gestaltung der Energieetikette für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen sowie Geschirrspüler von der EU übernommen.

Für sie werden nun die drei neuen Energieeffizienzklassen (A+, A++ und A+++) ausgewiesen. Anstelle der Texte wurden leicht verständliche Piktogramme eingeführt. Ausserdem wurde eine neue Energieetikette für TV-Geräte eingeführt.

Auch der Energieverbrauch in Kilowattstunden ist auf den Etiketten abzulesen. Je nach Gerätegruppe kommen weitere Informationen hinzu, etwa das Nutzvolumen bei Kühlschränken und Backöfen oder die Waschwirkung bei Waschmaschinen und Geschirrspülern. Berücksichtigt sind gegebenenfalls auch Aspekte wie eine mögliche Geräuschentwicklung.

Übergangsfrist für Haushaltsgeräte ohne Energieetikette

Neugeräte, die den EU-Vorschriften nicht entsprechen, durften noch für weitere sechs Monate in den Verkehr gebracht werden. Der Verkauf dieser Geräte im Detailhandel ist noch bis Ende 2013 zulässig. Es wurde also eine Übergangsfrist von zwei Jahren eingeräumt.

EnergieSchweiz

Die Plattform EnergieSchweiz vereint alle Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz unter einem Dach. Basis dafür ist eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden und zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenorganisationen sowie privatwirtschaftlichen Agenturen. EnergieSchweiz wird operativ vom Bundesamt für Energie geleitet.

Die Plattform stellt unter anderem Faktenblätter für die verschiedenen Haushaltsgeräte in vier Sprachen (D, F, I und E) zum Download zur Verfügung.

 
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