Cleveres PET-Recycling: So entstehen aus gebrauchten Flaschen neue

Promo – Ab Ende Juni sind alle PET-Flaschen für Swiss Alpina Mineralwasser zu 100 Prozent aus recycelten Schweizer PET-Flaschen. Erfahren Sie, wie aus den gebrauchten Flaschen neue entstehen.

Nachhaltigleben
Foto: zVg PET-Recycling Schweiz 
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Bisher werden PET-Flaschen recycelt und oft zu Produkten wie Taschen oder Kleider verarbeitet. Doch immer öfter werden aus den zurückgebrachten PET-Flaschen zu 100 Prozent wieder neue PET-Flaschen hergestellt.

So sind ab Ende Juni alle PET-Flaschen für Swiss Alpina Mineralwasser (1l, 1.5l, 50cl) zu 100% aus recycelten Schweizer PET-Flaschen. Damit schliesst Coop den Flaschen-Kreislauf. Ein wichtiger Schritt, denn die PET-Flasche ist nach wie vor mit Abstand die beliebteste Getränkeverpackung. So konsumieren wir hierzulande 1,6 Milliarden PET-Getränkeflaschen, wie der Verein PET-Recycling Schweiz auf seiner Website schreibt.

Doch bisher bestehen viele PET-Getränkeflaschen erst zu 40 Prozent aus recyceltem PET. Beim Swiss Alpina Mineralwasser wird sich das nun ändern.

Aber wie werden aus zurückgebrachten PET-Flaschen neue PET-Flaschen für das Swiss Alpina Mineralwasser?

Das PET-Recyclingsystem in der Schweiz funktioniert selbst in Zeiten von Corona einwandfrei. Über 55'000 Sammelstellen stehen den Konsumenten zur Verfügung. Wer einkaufen geht, kann PET-Flaschen und Plastikflaschen ohne Umweg direkt bei der Verkaufsstelle zurückbringen.

Foto: zVg PET-Recycling Schweiz

Dank einem dichten, flächendeckenden Transportnetz gelangen die zurückgebrachten PET-Flaschen zu den Sortierzentren. Die gesammelten PET-Flaschen werden in Sortierzentren nach Farbe sortiert und Fremdstoffe werden herausgefiltert.

Foto: zVg PET-Recycling Schweiz

Am Schluss entstehen 200 bis 300 Kilo schwere Pressballen. In der Schweiz gibt es zwei Recyclingwerke, in denen die PET-Ballen weiterverarbeitet werden.

Foto: zVg PET-Recycling Schweiz

Auf einem Förderband wird das PET von Etiketten und kleinsten metallischen Verunreinigungen befreit.

Mühlen zerkleinern die Flaschen zu Flakes. Diese Flakes machen einen weiteren Reinigungsprozess durch, bei dem die Deckel, die aus einem anderen Kunststoff bestehen, vom PET getrennt und allfällige Verunreinigungen entfernt werden. Jedes einzelne Flake wird nun nochmals geprüft und letzte Fremdstoffe werden entfernt, sodass die Reinheit des PET nun praktisch 100 Prozent beträgt.

Foto: zVg PET-Recycling Schweiz

Die Flakes werden eingeschmolzen und zu Granulat verarbeitet. Dieses Granulat wird kristallisiert und nochmals gereinigt. Jetzt entspricht das Recycling-PET den Vorschriften des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und kann zu neuen PET-Flaschen verarbeitet werden. Bei 250 Grad Celsius entsteht aus dem Material eine zähflüssige formbare Masse.

Foto: zVg PET-Recycling Schweiz

Beim Abkühlen frieren diese Molekülketten wieder ein und das Material erstarrt in der gewünschten Form. Aus diesem einfachen und mehrfach wiederholbaren Verfahren entstehen schliesslich die neuen PET-Flaschen für das Swiss Alpina Mineralwasser.

Die neuen PET-Flaschen aus 100 Recycling-PET sind ein weiterer Schritt im Prozess hin zum geschlossenen Plastikkreislauf bei Coop. So verwendet Coop bereits heute Recyclingplastik bei Handabwaschmittel- und Ölflaschen. Allein mit diesen Umstellungen spart die Detailhändlerin jährlich mindestens 147 Tonnen neuen Plastik ein und schliesst den Recycling-Kreislauf von Plastikflaschen. Weitere Umstellungen kommen laufend dazu.

Dieser Artikel entstand mit Unterstützung der Coop Nachhaltigkeitsinitiative «Taten statt Worte». Erfahren Sie mehr über die Umstellung auf Recyclingplastik und entdecken Sie hier laufend neue plastikfreie Alternativen und Produkte ohne Verpackung. So bietet die Detailhändlerin innovative Alternativen aus Graspapier, Zellulosenetze oder Elastitags. Bis Ende 2020 finden Sie bei Coop die Mehrheit der Bio-Früchte und Gemüse unverpackt.

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